Mittwoch, 17. Februar 2021

Vitos Kliniken - Psychiaterin Regina Möckli spricht von Vernichtunglager.

Meine Erfahrungen mit der Vitos Klinik und deren Ärzte und dessen Personal war grausam. Genauso berichtet es die Ärztin in diesem Vortrag. Psychiaterin Regina Möckli spricht von Vernichtunglager. sie berichtet genau die Situation die ich selber als Betreuerin meines Sohnes erlebt habe. Man schneidet jeden Kontakt zu den Angehörigen ab. Und zwar zu den Angehörigen die sich um das Wohle des Untergebrachten in der Vitos KLinik kümmern.Die Psychiaterin Regina Möckli berichtet von Folter.Man sagt weiße saubere Folter, Deprivation, Isolation Angehörige sind unerwünscht Mein Erfahrungen in der Vitos Klinik Riedstadt ist man überdosiert bis zum Anschlag. Sie entfernen kritische Angehörige. Psychiatrie in Hessen ist ein Instrument nicht nur der Folter sondern einer Umfunktionieren und stigmatisieren der Untergebrachten. In der Vitos Klinik möchte man das der Mensch nie wieder in ein normales Leben zurück findet. Ich möchte die Öffentlichkeit Aufmerksam machen was hier geschieht. Hier wird beschrieben wie diese Anstalten Tricksen Täuschen tarnen. https://www.projektwerkstatt.de/index.php?p=11258 Regina Möckli es sind Vernichtunglager, man schneidet jeden Kontakt zu ihren Angehörigen ab. Man sagt weiße saubere Folter, Deprivation, Isolation Angehörige sind unerwünscht Was Haina nicht schafft in der Vitos Klinik Riedstadt gelingt es ihnen die Angehörigen zu entfernen. Mir erging es so mit meinem Sohn. Die forensische Psychiatrie entfernt die Angehörigen, falls der Untergebrachten den Kontakt nicht abbrechen, so kommen die Untergebrachten nie wieder raus. Genauso habe ich es erlebt, man wollte mir mit aller Gewalt die Betreuung entziehen. Keine Lockerungsstufen ohne Medikamente. Sie werden willkürlich isoliert, fixiert. Es ist die pure Unterwerfung . https://www.youtube.com/watch?v=QgP6eV-6Uk0 Sie werden willkürlich isoliert, fixiert. Es ist die pure Unterwerrfung . Viele kommen überleben diese furchtbare Unterbringung nicht Ab Minute 4.58 Regina Möckli genau das haben wir als Familie erlebt. https://www.youtube.com/watch?v=QgP6eV-6Uk0 Das ist Folter https://www.youtube.com/watch?v=0Fg7ja9xD44 Mein Sohn wurde in der Vitos Klinik Riedstdt als hochgefährlich begutachtet. Dank der Auslieferung nach Polen, lebt er seit 8 Jahren in Freiheit.Diese traumatische Unterbringung in der Vitos Klinik Riedstadt wird er niemals vergessen. Bis heute verweigert die Vitos Klinik Riedstadt die Patientenakten. Innerhalb dieser unterschiedlichen Positionen nimmt das Hochkommissariat für Menschenrechte eine entschiedene Stellung ein, die an vielen Stellen im Widerspruch mit der Wirklichkeit der psychiatrischen Versorgung in Deutschland steht. Zwar gibt es je nach Umfang der Ressourcen im Hilfssystem und abhängig von den rechtlichen Bestimmungen eine Reihe von Hilfsangeboten, jedoch kommen Zwangsmaßnahmen bei Einweisungen durch die Polizei, bei rechtlichen Unterbringungen, in Form von Isolierungen und Fixierungen regelmäßig zur Anwendung (Flammer & Steinert 2018) Bereich mit Anhängen Vorschau für YouTube-Video "Die forensische Psychiatrie ist irrsinnig geworden ! (Teil 1)" ansehen Vorschau für YouTube-Video "Der Fall Michael Perez - Verloren in der Psychiatrie | SWR betrifft" ansehen Bereich mit Anhängen Vorschau für YouTube-Video "Die forensische Psychiatrie ist irrsinnig geworden ! (Teil 1)" ansehen Vorschau für YouTube-Video "Der Fall Michael Perez - Verloren in der Psychiatrie | SWR betrifft" ansehen

Freitag, 12. Februar 2021

Müller Isberner ein Fall für den Staatsanwalt https://www.youtube.com/watch?v=FEbgQaTfdN0

Müller Isberner ein Fall für den Staatsanwalt so der Aktivist Jörg Bergstedt Sehr geehrte Damen und Herren,meine Erfahrungen mit der Vitos Klinik und dem Gutachter Dr. Rüdiger Müller Isberner: Vorwort:Goffmann (1972) kennzeichnet Irrenanstalten als "totale Institutionen", in denen mit den Insassen ein Umwandlungsprozess vollzogen wird, der auf Identitätsverlust hinausläuft. Der Umwandlungsprozess wirkt auf jeden Insassen in gleicher Weise und ist unabhängig von Krankheit oder Gesundheit (S. 129). Wie ich bereits zuvor gezeigt habe, bedrohen Anstalten darüberhinaus ihre Insassen mit körperlicher Zerstörung bis hin zum Tod. Autors Klaus Dräger dessen Buch: "Es geht auch anders! - Psychiatrie überwinden Von der Anti-psychiatrie-Bewegung der 70er und 80er Jahre" frei im Internet veröffentlichen darf: Ein Fall für den Staatsanwalt Müller Isberner so der Aktivist Jörg Bergstedt https://www.youtube.com/watch?v=FEbgQaTfdN0 Mein Sohn wurde in den Vitos Kliniken misshandelt und kaputt gemacht. Frau Nöcker vom Sozialministerium auch bekannt als der Klon der Vitos Klinik hat nie etwas zu beanstanden.Personen des sozialen Nahraums“ werden als Störfaktor gesehn: Da wird die Rolle der Mutter Betreuerin kritisiertiert. In Wirklichkeit ist das Klinikpersonal der „Nahraum“, in dessen Herrschaftsgewalt sich mein Sohn Klaudiusz befunden hat und den man menschenrechtswidrig unter Druck setzt und die Zwangsmedikation durchführte.Die fehlerhaften psychiatrischen Gutachten einer paranoiden Schizophrenie werden wiederholt, obwohl inzwischen feststeht, daß diese Symptome durch die fehlerhafte Zwangsmedikation verursacht wurden. Es findet eine Art Hofberichterstattung statt, um sich und die Vorgutachter zu schützen.Für die Zwangsmedikation stellt man Schutzbehauptungen auf. Die durch die Zwangsmedikation verursachten Symptome werden dem Untergebrachten angelastet. Mangels eigener Beobachtungen und Untersuchungen greift man auf Auskünfte des Pflegepersonals zurück.Um den Menschen völlig zu brechen und zu zerstören werden die schon misshandelten Insassen wie Tiere in einem Transporter mit unmenschlichen Zuständen transportiert. Meistens ist Riedstadt absolute Endstation nicht selten endet die Unterbringung mit dem Tod. Der Tod wird durch die Misshandlungen und Übermedikation verursacht. Auch meinem Sohn erging es Riedstadt angekommen werden sie in einer Zelle verfrachtet und haben fast den ganzen Tag Einschluss.Übrigens ist das in Riedstadt die Tageordnung. Lockerungen gibt es so gut wie keine, falls es Lockerungen geben sollte, werden diese über Jahre hingezogen.Jeder Patient bringt bares Geld! Die sogenannten externe Gutachter machen dieses perfide Spiel mit. Es wird gebaut und man benötigt Nachschub, so müssen die Justiz die auch Vorträge in der Vitos Klinik seit Jahren halten, für neue Patienten sorgen.Entkommen aus Riedstadt so gut wie nicht möglich.Angehörige werden so wie in vergangen Zeiten, von dem Untergebrachten(Patient) ferngehalten. Kritik können diese Anstaltsleiter nicht gebrauchen. Hier erwähnt Gustl Mollath im Wiesbadener Landtag: „Es erinnere ihn an vergangene Tage“ https://www.youtube.com/watch?v=vg9iDyYVLkM Die Untergebrachten gezwungen den Kontakt zu den Eltern abzubrechen.Das wird dem Insassen ganz klar zum Verständnis gebracht. Angehörige steht auf, diese Pfleger und Ärzte wollen die Familien entzweien. Mein Sohn wäre niemals wieder in die Freiheit gekommen, er galt laut Vitos als hochgefährlich. Wie erhält man Indizien für eine Gemeingefährlichkeit? Nicht nur Mitgefangene, sondern auch das Personal könnte einen Gefangenen solange provozieren und quälen, bis er sich wehrt. Dann stürzen sich fünf Mann auf ihn, fesseln ihn, und er wird ruhiggespritzt. Das kommt dann in die Krankenakte und wirkt sich im alljährlichen Maßregelüberprüfungsverfahren negativ aus. In den Anstalten können die Wärter machen was sie wollen, sie können Patienten schikanieren, zu acht einen Patienten verprügeln und von diesen Schlägertrupps wurde noch nie einer belangt. Der Untergebrachte ist immer schizophren und somit unglaubwürdig, auch wenn er die Wahrheit spricht. Eltern, Angehörige werden ausgeschlossen, es war bei den Nazis schon so. Falls ein Untergebrachter raus kommt dann in die nächste Institution betreutes Wohnen. Eine Zukunft gibt es nicht außer man hat Beziehungen. Die Vitos Klinik : § 136 a StGB: Freie Willensentschließung (1) Die Freiheit der Willensentschließung und der Willensbetätigung des Beschuldigten darf nicht beeinträchtigt werden durch Misshandlung, durch Ermüdung, durch körperlichen Eingriff, durch Verabreichung von Mitteln, durch Quälerei, durch Täuschung oder durch Hypnose. Zwang darf nur angewandt werden, soweit das Strafverfahrensrecht dies zulässt. Die Drohung mit einer nach seinen Vorschriften unzulässigen Maßnahme und das Versprechen eines gesetzlich nicht vorgesehenen Vorteils sind verboten. (2) Maßnahmen, die das Erinnerungsvermögen oder die Einsichtsfähigkeit des Beschuldigten beeinträchtigen, sind nicht gestattet. (3) Das Verbot der Absätze 1 und 2 gilt ohne Rücksicht auf die Einwilligung des Beschuldigten. Aussagen, die unter Verletzung dieses Verbots zustande gekommen sind, dürfen auch dann nicht verwertet werden, wenn der Beschuldigte der Verwertung zustimmt. § 343 StGB: Aussageerpressung (1) Wer als Amtsträger, der zur Mitwirkung an 1. einem Strafverfahren, einem Verfahren zur Anordnung einer behördlichen Verwahrung, [...] berufen ist, einen anderen körperlich misshandelt, gegen ihn sonst Gewalt anwendet, ihm Gewalt androht oder ihn seelisch quält, um ihn zu nötigen, in dem Verfahren etwas auszusagen oder zu erklären oder dies zu unterlassen, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft. [...] Außerdem darf ein Chefarzt nicht Gutachter sein, weil er infolge des Interesses an einem Patienten in einer Interessenkollision steht und daher befangen ist. Hinzu kommt, daß psychiatrische Gutachten bezahlt werden und zu den Nebeneinkünften des Chefarztes einer Forensik gehören. Um weiterhin Aufträge zu erhalten, versuchen Gutachter, ihre Gutachten wunschgemäß im Sinne der Staatsanwaltschaft zielgerichtet zu gestalten. Die Pharma-Industrie möchte ihre Gifte verkaufen. Dafür benötigt sie Patienten. Die Betten in der Vitos Klinik müssen gefüllt sein; denn der hessische Staat zahlt für jeden Untergebrachten ca. 350 Euro pro Tag. Bei Fixierung, Isolationshaft und erzwungener Medikamentierung kann mehr abgerechnet werden. Es stellt sich die Frage, ob der ärztlihe Direktor und Konsorten in Riedstadt sich bewußt macht, dass der Krug solange zum Brunnen geht bis er bricht. Psychiater erliegen oft dem Kreisschluß, mit der Tat - die ja erst bewiesen werden soll - die Ursache der Störung zu erklären. Ich entdeckte in dem forensischen Gutachten des Dr. Müller-Isberner Fehler und Lücken. Sowie Dr. und man sollte dieses amtliche Gutachten zu überprüfen Doch mein Sohn kam von Haina nach Gießen und zuletzt in die Endstation Riedstad. Dort wurde er völlig zerstört. Er wurde von Dr. Aust misshandelt und das Gutachten von dem Falschgutachter Müller-Isberner bestätigt. „Verdrehen und weglassen darf der Gutachter nichts, sonst ist das Gutachten wertlos.“ Mein Sohn Klaudiusz seit seiner Unterbringung im in der Vitos Klinik trotz Schädel Hirn Trauma mit schweren Neuroleptika Zwangs medikamentiert wurde, wurde sein Körper und Gehirn systematisch zerstört. Dadurch ist sein Grad der Behinderung erheblich gestiegen. Anwalt David Schneider-Addae-Mensah spricht von „Kriminellen in weißen Kitteln“ und fordert, die Zwangsbehandlung zu stoppen. Offensichtlich wurde der Schwerbehindertenausweis entgegen der besonderen Fürsorgepflicht für Schwerbehinderte weder von der Polizei, noch der Staatsanwaltschaft, noch den Psychiatern, noch den Gerichten berücksichtigt. Es müsste das SGB IX beachtet und die für Schwerbehinderte zuständigen Institutionen hinzugezogen werden. Nicht einmal das Sozialgesetzbuch, 1. Buch, (SGB I) wurde berücksichtigt, das schon für Behinderte mit einem GdB von weniger als 50 gilt. § 10 Sozialgesetzbuch, 1. Buch, (SGB I) lautet: „Wer körperlich, geistig oder seelisch behindert ist oder wem eine solche Behinderung droht, hat unabhängig von der Ursache der Behinderung ein Recht auf die Hilfe, die notwendig ist, um 1. die Behinderung abzuwenden, zu beseitigen, zu bessern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern, 2. ihm einen seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechenden Platz in der Gemeinschaft, insbesondere im Arbeitsleben zu sichern.“ In Art. 3, Abs. 3 Grundgesetz heißt es: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.Doch gerade das geschah: Meinem Sohn, verordnete ihm der Irrenarzt gegen seinen Willen und gegen meinen Willen als Betruerin, Drogen. Dadurch machte er ihn gefügig, bis hin zu einer gewissen Schicksalsergebenheit. „Irrenanstalt“ heißt Heil- und Pflegeanstalt. Aus vielen Schilderungen, zuletzt auch denen Gustl Mollaths, geht hervor, daß es in diesen Anstalten kaum mehr um Heilung und Pflege geht, sondern um Ruhigstellung durch Psychopharmaka. Seit seiner Freilassung am 6. August 2013 aus dem BKH Bayreuth aus der Verfügungsgewalt des Chefarztes Dr. Leipziger klärt Gustl Mollath in der Öffentlichkeit unwidersprochen - und unterstützt von Psychiatern und Juristen - über Psychiatriemißbrauch und forensische Gutachter auf. In der Psychiatrie gebe es Scharlatane, Gutachter, die nur über sehr unzureichende fachliche Fähigkeiten verfügten. Er selber sei Opfer von deren Gefälligkeitsgutachten geworden. Über die „medizinische Obhut“ und die Folgen der Zwangsmedikation in der Psychiatrie sagt er, er habe erlebt, wie Menschen in den Forensiken nicht mehr Herr über ihren Körper gewesen seien. [46] Rosel Zierd, die Mutter des in der Psychiatrie gestorbenen Holger Zierd, nennt die Zwangsmedikation eine „chemische Hinrichtung“. Vitos Klinik Psychiatrien in Hessen Es handelt sich somit um ein Wirtschaftsunternehmen. Im Volksmund wird die Vitos Klinik auch „Irrenanstalt“, „Klapse“ genannt. Die Vitos Klinik ist ein bedeutender Arbeitgeber, dessen Personal eine entsprechende Anzahl von Patienten und Untergebrachten benötigt. Daher bemüht sich die Leitung der Forensik um die Belegung der Betten, indem entsprechende psychiatrische Gutachten über Straftäter erstellt werden. Auf der einen Seite gibt es das Geschäftsmodell der Zwangsmedikation, bei dem mit dem Umsatz von Pharmaprodukten Geld verdient wird. Auf der anderen Seite gäbe es die Möglichkeit der Traumatherapie, bei der ohne Psychopharmaka auf Entzug gesetzt wird. Dr. Rudolf Sponsel kritisierte am 1. Januar 2014: „Die Privatisierung des Gesundheitssektors war keine gute Idee: Kliniken und Ambulanzen als Geschäft, der Heilfachkundige als Unternehmer und der Patient als Kunde oder Ware ...“ Entmündigung und Körperverletzung durch Zwangsbehandlung und Zwangsmedikation Behandelnde Ärzte behaupten, daß mein Sohn die Psychopharmaka bzw. Neuroleptika freiwillig nimmt. Doch es werden immer mehr Fälle der Zwangsbehandlung und Zwangsmedikation bekannt. Man gewinnt den Eindruck, daß die behandelnden Ärzte keinen Plan für einen stufenweisen Entzug bzw. eine Reduzierung der Medikamente machten, so als seien sie darin nicht fachkundig. Die Ehemalige Klinikleiterin Sara Gonzalez-Cabeza,der Vitos Klinik Riedstadt treibt ihr Unwesen jetzt in Lohr. Das sind die sogenanten Ärzte die in deisen Anstalten arbeiten Protected link Die Wahrheit kommt irgendwann immer raus. Mit freundlichen Grüßen Bogna Ruth Bereich mit Anhängen Vorschau für YouTube-Video "Vorsicht Zwangseinweisung" ansehen Vorschau für YouTube-Video "Fachgespräch zur Psychatrie" ansehen 5 Anhänge Vorschau für YouTube-Video "Vorsicht Zwangseinweisung" ansehen

Mittwoch, 10. Februar 2021

Menschenrechtsverletzungen in den Vitos kliniken in Deutschland

Menschenrechtsverletzungen in den Vitos kliniken seit Wallraff muss es jedem bewußt sein was hinter diesen Mauern passiert.


Sehr geehrter Herr Dr. Spieß, Sehr geehrter Herr Präsident, Sehr geehrte Damen und Herren

Keiner soll mehr sagen er habe von diesen schweren Menschenrechtsverletzungen nichts gewußt - Es sind keine Einzelfälle

in den Vitos Kliniken.

Ich werde die ganze Nation informieren über diese menschenunwürdigen Zustände.

Sie als miglieder der DGPPN, Arzt und Oberbürgermeister sollten nicht wegsehen.

In diesen Anstlaten werden Menschen seelisch und körperlich gefoltert.

Man wird verwahrt und kaputt medikamentiert.

Jeder muss doch entsetzt sein, nachdem Team Wallraff mit versteckter Kamera,

die sadistischen Zustände vorgeführt hat.

Sie können sich dann vorstellen, wie es hinter diesen Mauern aussieht.

Meine Geschichte ist hier zulesen:

https://psychiatrielager.blogspot.com/2014/02/falsche-grunde-fur-die-einstellung-des.html

 

Die Untergebrachten sind der Willkür des Personales ausgeliefert.

Durch meine Beschwerden, wurde mein Sohn immer mehr gequält und nach Riedstadt abgeschoben.

Mein Sohn wurde schwerst traumatisiert.In Riedstadt werden die Menschen nur verwahrt und kommen nicht mehr raus.

Er wäre in der Vitos Klinik Riedstadt verstorben und niemals wieder in die Freiheit gekommen.

Ich konnte meinen Sohn nach Polen ausliefern lassen, sogar das versuchte man zu verhindern.

Er galt in den Gutachten als schwerst gefährlich! Die Gutachten werde ich auch noch öffentlich machen.

Wer sich bei Gericht beschwert kommt in den Hochsicherheitstrakt , wer nicht aufhört mit beschwerden wird in der Vitos Riedstadt entsorgt. externe Gutachter werden nur diejenigen die, die weitere Unterbringung befürworten.

Mein Sohn hat panische Angst vor Ärzten, das hat diese Anstalt verursacht.

Er wurde von Dr.Peter Aust und Herrn Johannes Nagel gequält und übermedikamentiert.

Pfleger haben ihm die Rippen gebrochen usw.

Ich möchte, dass niemand sagen kann, er habe nichts von diesen Zuständen in der Vitos Klinik gewußt.

Wer hier weiterhin wegschaut ist mitschuldig!

Angehörige die Kritik äußern werden entsorgt, damit man mit dem Untergebrachten frei verfügen kann.

Auch hier wird öffentlich über die Vorgehensweise in dieser Anstalt berichtet. EREPRO Professoren berichten.

Im Landtag Wiesbaden sprach Dr. Zinkler über solche Zustände. Anhang über die Vitos Kliniken.

 

Ein Opfer der Vitos

Bogna Ruth

 

Die Vergessenen Teil III – Haina

23. Juli 2019PsychiatrielebenEREPRO news

Immer wieder ist in den Kommentaren zu unseren beiden Artikeln über die „Vergessenen“ im Maßregelvollzug die Rede von der Vitos Klinik Haina.
Wie zuletzt: „l am with you in Haina“…1
Wir wollten wissen, was ist eigentlich „Haina“?
Wikipedia sagt:
„Haina (Kloster) ist eine Gemeinde im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg“ mit 3455 Einwohnern.
Zur „Geschichte“ des Ortes findet man dort das Foto eines Mahnmals mit diesem Text:
„Mahnmal der Euthanasie-Opfer auf dem Waldfriedhof der Gemeinde Haina(Kloster)“ mit der Inschrift:
„Zur Erinnerung an die hilflosen Kranken, die in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945 hier starben. Ihr Tod ist uns Mahnung und Verpflichtung.“
„Das ehemalige Zisterzienserkloster in Haina“ – so Wikipedia weiter – „ist eine der bedeutendsten gotischen Klosteranlagen Hessens….1527 wurde das Kloster durch Landgraf Philipp von Hessen aufgehoben und in ein Landeshospital umgewandelt.
Es wurde zu einem Hospital für arme Kranke, Gebrechliche und Blödsinnige des männlichen Geschlechts eingerichtet.“ Wikipedia erwähnt dann 11 Namen der Mitarbeiter von 1863, aber über die Euthanasieverbrechen von vor nicht mal 80 Jahren findet sich nichts weiter, keine Namen, keine Zahlen.
„Im ehemaligen Kloster befindet sich heute ein psychiatrisches Krankenhaus nebst Psychiatriemuseum.,“

In dem Qualitätsbericht 2018 der Vitos Ambulanz für Forensik in Haina heißt es „Beschwerden gab es keine“.  In dem aufwendigen Qualitätsbericht der forensichen Klinik ist von Beschwerden nicht die Rede, während in einer Orthopädischen Vitos-Klinik  die Patienten um „Mitwirkung“ gebeten werden im Rahmen eines Beschwerdemanagements.2

Verschweigt die Klinik die verzweifelten Beschwerden, die man bei EREPRO in den Artikeln und Kommentaren sowie an vielen  anderen Stellen im Internet lesen kann?
Ein Artikel über die Vitos Forensik Haina in der Frankfurter Rundschau mit dem Titel “Ein Gefühl völliger Entmachtung” sei stellvertretend für die vielen Klagen über Haina zitiert. Ein Journalist, Dennis Stephan, war versehentlich unschuldig für 4 Monate im Maßregelvollzug Haina und Gießen inhaftiert worden, und forderte später anlässlich der Anhörung zur Änderung des Hessischen Maßregelvollzugsgesetzes “Weg mit der unmenschlichen Zwangsbehandlung”. „Selbst die schlimmste Tat rechtfertigt nicht die Unterbringung im Maßregelvollzug“.
Seine “Geschichte, die, wie er sagt, mit einem kleinen Brand des Mülleimers in seinem Badezimmer begann“, gipfelte in einer 13-tägigen Einzelisolation in der Forensik. „In dieser Zeit habe ich keinen gesehen, außer Psychiatern und Pflegern.“ Denkt er zurück, kommt schnell die ganze Wut wieder hoch.“ Wut auf den Gutachter, der ihn zum „gefährlichen Straftäter“ erklärte, zum Brandstifter. „Er hat mich zehn Minuten im Leben gesehen, mich nicht aufgeklärt, und ich habe gesagt, dass ich nicht mit ihm reden will.“ Und wenn dieser Gutachter sich nicht während des Prozesses in Widersprüche verwickelt hätte, dann säße Stephan womöglich noch immer in Häftlingskluft hinter den hohen Betonwänden, untergebracht im Einzelzimmer.” Stephan berichtet aus der Klinik: keine Privatsphäre, Briefe und Telefonate kontrolliert, eine Stunde Hofgang. Er konnte allerdings ”in dem Prozess seine Interessen artikulieren, denn er stand nicht unter Medikamenten und war hellwach, als er vor den Richtern sprach. Die ganzen vier Monate lang hatte er es abgelehnt, sich therapieren zu lassen.” Er wußte, Psychopharmaka “machen schlapp und gefühllos.“ „Man wird damit abgeschaltet.“ Dennis Stephan, ein Abgeordneter der Linken, ist überzeugt, „die Einweisung von gesunden Menschen ist Bestandteil des Systems.“
In unseren beiden Artikeln über die „Vergessenen“ beschreiben wir viel schwerwiegendere Unmenschlichkeiten in Haina und den anderen hessischen Forensiken4:   Fixierungen, Isolation, d.h.Einsperren in kleinen Räumen, zwangsweises Verabreichen von Psychopillen sowie Verhinderung von Entlassungen mit  bis zu 30jährigem Freiheitsentzug, der zu der ursprünglichen Straftat in keinerlei Verhältnis steht, um einige der unmenschlichen Zustände zu nennen.

Am 1. Januar 2008 kam die Privatisierung der Klinik. Durch den Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen wurde zunächst die „LWV-Gesundheitsmanagement GmbH“ als Holding gegründet. Im gleichen Jahr „richtete sich die Unternehmensgruppe neu aus“, und firmiert seit März 2009 als „Vitos GmbH“. Es handelt sich um gemeinnützige Klinikgesellschaften. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen ist Alleingesellschafter der Vitos GmbH. Der LWV ist ein Zusammenschluss der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte, dem soziale Aufgaben übertragen wurden.
Insgesamt verfügt der Konzern über 6200 Betten und Plätze. Das jährliche Umsatzvolumen beträgt ca. 648 Mio. Euro. Etwa 9.700 Mitarbeiter behandeln und betreuen jährlich etwa 43.000 Patienten stationär/teilstationär und 173.000 Patienten ambulant. Vitos ist in Hessen an ca. 60 Standorten vertreten. (…) Vitos Haina betreibt heute ein Fachkrankenhaus, das alle psychiatrischen Krankheitsbilder des Erwachsenenalters behandelt – mit angegliederten teilstationären und ambulanten Angeboten, Einrichtungen für chronisch psychisch kranke Menschen, sowie eine Klinik für forensische Psychiatrie und die hessenweit einzige forensisch-psychiatrische Ambulanz.
Vitos Haina beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter an den Standorten Haina, Gießen, Korbach, Kassel, Schotten und Eltville.

Auf der Startseite des Webauftritts des  Alleingesellschafters von Vitos, des Landeswohlfahrtsverbands Hessens, ist ein Gedenkstein zu sehen:

Seht den Menschen“ – heißt es dort – „wir gedenken der Opfer der Psychiatrie im Nationalsozialismus während der Jahre 1933 bis 1945 in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Gießen. Die Nationalsozialisten raubten den hier lebenden psychisch Kranken, den geistig behinderten Menschen, den ‚Pfleglingen‘ systematisch ihre Würde. Diese Menschen wurden diskriminiert, zwangssterilisiert, vernachlässigt, verschleppt und ermordet.“   Das ganze firmiert unter dem Titel: “ Geschichte und Gegenwart. Vergangenes dokumentieren“.

Man erstarrt, wenn man über diese Geschichte der Klinik im Nationalsozialismus erfährt, angesichts der massiven aktuellen Vorwürfe über die unmenschlichen Zustände in der Vitos Forensik in Haina.
Hätte sich diese Psychiatrische Klinik nicht besonders verantwortungsvoll für eine würdige und menschliche Behandlung hilfloser und diskriminierter Patienten einsetzen müssen als Konsequenz und Lehre aus den Verbrechen in der Vergangenheit vor Ort?
Zitate aus der Selbstdarstellung des Vitoskonzerns, die wie leere Worthülsen wirken müssen:
„Unsere Haltung. Wir handeln im Bewusstsein unserer Geschichte. Egal woher ein Mensch kommt, wer und wie er ist, wir begegnen ihm offen und wertschätzend. Wir nehmen jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit an und helfen ihm dabei, Ziele zu entwickeln und zu erreichen. Unsere Mittel setzen wir achtsam und zielgerichtet ein.
Unser Miteinander. Offen und respektvoll treten wir mit Menschen in Kontakt. Im Umgang miteinander sagen wir klar, was wir tun. Unser nachvollziehbares Handeln schafft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Kommunikation ist unser wichtigstes Werkzeug. Damit bauen wir stabile Beziehungen auf. Wir reflektieren unser Handeln, lernen voneinander und erarbeiten gemeinsam Lösungen – wir pflegen eine offene Fehlerkultur.“ 5
Fehlerkultur? Wie setzt sich der Konzern mit den gravierenden Hinweisen auf „Fehler“ auseinander? Ist diese Mammut-Psychiatrie  überhaupt noch in der Lage, darauf zu achten, dass „der Mensch gesehen“ wird?
Wer sich genauer mit den vielen Problemen und Beschwerden über die Forensik in Haina befassen will, lese die „Stellungnahmen zu der öffentlichen Anhörung zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Zweites Gesetz zur Änderung des Maßregelvollzugsgesetzes – Drucks. 19/1195 –  Teil 1-4, 2015 6
Auch hier finden sich  viele Klagen über Haina, und die entsprechende Mentalität der Mitarbeiter des Vitos Konzerns, besonders der Leitung der Forensik-Klinik, wird deutlich. Des frühere Klinikdirektor Dr. Müller-Isberner spricht von dem „schrecklichen Zustand“ der nicht  „einsichtsfähigen“ Patienten, „der mit der Menschenwürde regelhaft unvereinbar ist.“6
Ärztliche Direktorin wird 2017 die bisherige Stellvertreterin Dr. Beate Eusterschulte. Der Wechsel bringt keine wesentliche Änderung in den Auffassungen, da sie seit 2001 an der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Haina tätig ist. Sie hat 2019 eine Festschrift herausgegeben mit dem Titel „Forensische Psychiatrie zwischen Wissenschaft und Praxis“. Klingt honorig.
Aber in der mit 1 Punkt bei  Amazon bewerteten Rezension dieses Buches7  von Tom Simon heißt es:  „Aus beruflichen Gründen kenne ich viele Erfahrungsberichte, und die Inhaftierten der Vitos-„Kliniken“ berichten von folterähnlichen Zuständen, monatelanger Isolationshaft, willkürlichen Strafmaßnahmen, zahlreichen Verstößen gegen Menschenrechte, fehlenden medizinisch notwendigen Ausschluss-Anamnesen, juristisch fragwürdigen Behandlungszwängen („Entweder du nimmst die ‚Medikamente‘ oder du kommst in Isolation!“), krank machender polypharmazeutische Behandlung, schlecht ausgebildeten Mitarbeitern mit Eskalationstaktiken, Suiziden während und nach der „Behandlung“, ungeklärten Todesfällen, mangelndem Rechtsbeistand, wahnwitzigen Fehldiagnosen und vielem mehr. Vielleicht irren die sich auch alle, vielleicht sind das, was als Folter beschrieben wird, in Wahrheit nur „optische, akustische und taktile Halluzinationen“, aber die Fülle an Berichten über Missstände in den Vitos-Forensiken ist überwältigend. Da die Opfer der Vitos-Forensiken im Buch nicht zu Wort kommen, empfehle ich dringend, einfach mal Dr. Google nach den Stichworten „Forensik & Vitos“ zu befragen. Das Lügengebäude dieser „Festschrift“ fällt dann schnell in  sich zusammen.“

Nochmal: würde es nicht der Anstand gebieten, der Freiheit und dem Wohlergehen  der Psychiatriepatienten in diesen psychiatrischen Kliniken größten Vorrang vor allen anderen Zielen einzuräumen in Anbetracht der schrecklichen Euthanasieverbrechen gerade in Haina?
Das würde als Konsequenz auch eine Klinik-Privatisierung – mit dem primären Ziel der Gewinnmaximierung – ausschließen.
Sie  sind der Meinung, diese Zusammenschau sei unzulässig?
Menschenrechtsverletzungen sind für die Betroffenen immer verhängnisvoll. Weil eine Grenze überschritten wurde, und ihr Schutz nicht mehr gewährleistet ist, auch wenn sich Art und Ausmaß der Gefährdungen unterscheiden, können sie sich im Prinzip und praktisch  bis zur Tötung steigern.
Wir gehen noch weiter und sind der Auffassung, die Euthanasie-Geschichte mit 300 000 Opfern von Menschen mit psychischen Problemen, an der viele Kliniken deutschlandweit beteiligt waren8, schließt einen Maßregelvollzug und forensische Psychiatrie generell aus, und verlangt eine „normative Neustrukturierung des Hilfe-Rechts für psychisch kranke Personen. Nur so lassen sich zukünftig Diskriminierungsverbote des Grundgesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention rechtssicher gestalten.“ – wie es der Jurist und Theologe Heinz Kammeier in einem Vortrag vor der Hamburger Gesellschaft für soziale Psychiatrie formuliert hat. Nämlich, dass die Psychiatrie sich vom Sicherungsauftrag verabschiedet und nur noch den behandelt, der behandelt werden will.  (s.u.) „Bei Gefahr sind Staat, Justiz und Polizei zuständig. Dafür sei ein neues, eigenständiges Vollzugsrecht nötig. An den Staat zurück delegierte Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung müssten sich allein auf gefährliche Handlungen beziehen. Auf die kausale Verbindung mit psychischer Krankheit würde verzichtet“.9

Diese Forderung nach Verzicht auf eine kausale Verbindung von psychischer Störung und gewalttätigem Verhalten wird auch in der UN-Behindertenrechts konvention10 unterstützt und ist maßgebend für alle Forderungen nach Aufhebung des § 63 der Strafprozessordnung. Dass psychische Erkrankung und Gewalttätigkeit ursächlich zusammenhängen, kann wissenschaftlich nicht  nachgewiesen werden. Die Äußerungen der Klinikleitung der Haina Forensik in den „Stellungnahmen“ legen es allerdings nahe, dass dieser Zusammenhang dort durchaus als gegeben angenommen wird.

Die Angst der Mitarbeiter vor einer möglichen Aggression der Patienten muss natürlich ernst genommen werden, sollte aber auch nicht unangemessen groß sein. In Haina geht man von 85% gefährlicher Patienten aus, das ist ein besonders hoher Prozentsatz. Sehr ängstliche Menschen sollten nicht in der Forensik arbeiten.
Man kann aber auch Menschen, die gefählich sind, mit Würde behandeln.

So waren die altehrwürdigen Mauern dieses gotischen Zisterzienserklosters gleich zweimal im Abstand von 70 Jahren Schauplatz von Menschenrechtsverletzungen, von Qual  und Verzweiflung vieler Menschen, die Hilfe gebraucht hätten, wobei man erwartet hätte, dass sie weihe- und würdevoll unsere Jahrhunderte alte „christliche Werteordnung“ repräsentieren, auf die wir uns gerade in letzter Zeit häufig berufen.

Was tun – bei „jährlich mehr als 350.000 Menschen In Deutschland  (Patienten, deren Angehörige und professionelle Mitarbeiter) in der Erwachsenen-Psychiatrie, die von Gewalt und Zwangsmaßnahmen (Zwangsfixierung, Zwangsmedikation, Isolierung) betroffen sind“?11
 Am Vorabend der Jahrestagung 2019 der DGSP lädt die Stiftung für Soziale Psychiatrie ein zum Thema „Wie gehen wir angemessen mit Missständen in psychiatrischen Institutionen um – wahrnehmen, resignieren, wegschauen oder aufschreien?“.
„Ändern“ ist wohl (noch) nicht vorgesehen…

Aufzeigen der Missstände ist sicher ein erster Schritt, aber welcher kann folgen?
Tatsächlich sind wir weit entfernt davon, „Verantwortliche“ haftbar machen zu können. Dafür sind die Meinungen zu Zwangsmaßnahmen in der psychiatrischen Fachwelt viel zu kontrovers, auch wenn die Rechtsprechung immer eindeutiger die Menschenrechte der „Vergessenen“ unterstützt.
Kontrollieren“ könnte dem Ändern vorgeschaltet werden.
1. Fachaufsicht
Der Experte Rechtsanwalt Marschner weist darauf hin, dass das Verfassungsgericht vor Zwangsmaßnahmen eine vorherige externe Kontrolle fordert – auch im  Maßregelvollzug. Er hält es für problematisch diese einer Fachaufsicht zu übertragen: „Vorzugswürdig ist daher die obligatorische vorherige gerichtliche Kontrolle. Insoweit würde auch keine Schlechterstellung gegenüber nach Betreuungsrecht untergebrachten Patienten bestehen.“6
Ganz anders äußert sich die Direktion der Haina-Klinik, die sogar die Fachaufsicht ablehnt – für die Psychiater. „Das Weisungsrecht der Fachaufsicht ( sollte sich) explizit nicht auf die ärztliche Therapiefreiheit bezieh(en)“. „Zustehendes ärztliches Ermessen“ und „nicht in die ärztlichen Pflichten eingreifen“,  sind Stichworte der Klinikdirektoren in Haina, insbesondere von Herrn Dr. Müller-Isberner, früherer Direktor der Forensik.12
Mit dieser überholten Vorstellung vom „Halbgott in Weiß“ stehen  die beiden Psychiater aus Haina sicher nicht allein. Fehlerkultur geht jedoch anders. Leider erfährt zur Zeit das Bild des Arztes als unfehlbare Autorität eine fatale Renaissance.13

2. Foensikbeirat
Diese unregelmäßig tagenden Beiräte gibt es bereits. Sie werden von der Klinikleitung Haina favorisiert. „Dem Forensikbeirat gehören neben Vertretern der Parlamentsfraktionen, Kirchen, Polizei und Presse auch einige Bürger an. Die Leitung der jeweiligen forensischen Klinik nimmt an den Sitzungen des Forensikbeirats teil und hat dort ein Vortragsrecht.“14

3. Besuchskommissionen.
Aus einer Stellungnahme des hessischen Angehörigen-Verbandes: „Ebenso halten wir die Berufung von Besuchskommissionen, die es schon in vielen anderen Bundesländern gibt (…)  für unverzichtbar. Angesichts der Möglichkeiten von Eingriffen in die Grundrechte wie u.a. die Zwangsbehandlung ist eine effektive externe Kontroll- und Beschwerdeinstanz erforderlich. Diese sollte auch für die betreuungsrechtliche Unterbringung nach § 1906 sowie auch für alle anderen psychiatrischen Einrichtungen –ambulant oder stationär – zuständig sein.“15
In den Kommentaren zu den „Vergessenen“ bei EREPRO geht es immer wieder darum, wie unwirksam die Kontrolle des Maßregelvollzugs durch viel zu selten einberufene Besuchskommissionen ist. Der Klinikdirektor Dr. Müller-Isberner hält sie für überflüssig.

Offensichtlich ist Kontrolle von außen in den Vitos Kliniken Haina eher unerwünscht.

In dem Zusammenhang kommen wir abschließend noch einmal auf die Vorschläge von Psychiatrierechtler Dr. Heinz Kammeier (Münster) mit einem etwas ausführlicheren Zitat zurück. „Vor 30 interessierten Personen aus Fach- und Gesellschaftsöffentlichkeit schlug Kammeier zwei mögliche Optionen zur Neustrukturierung des Landes-Psychiatrierechts an  (…) Für die kleine Variante, die sich am Vorbild Berlin orientieren kann, sehe dies u.a. ‚die Stärkung der vorhandenen Hamburger Besuchskommission, durch partizipative Besetzung mit Betroffenen-Vertretern und Ausstattung mit wirklicher Kontrollbefugnis vor.‘ (Hervorhebung von uns)
Für die HGSP e.V. zeigt der gestalterische Weg aber eindeutig in die Richtung der von Kammeier vorgeschlagenen ‚Normativen Neustrukturierung des Hilfe-Rechts für psychisch kranke Personen‘. Nur so lassen sich zukünftig Diskriminierungsverbote des Grundgesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention rechtssicher gestalten. Dies beinhalte den ‚Schutz vor Selbstgefährdungen ausschließlich auf Grundlage des Betreuungsrechts vorzunehmen sowie Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen dritter Personen ausschließlich auf die Gefährdungshandlungen zu beziehen und auf die kausale Verbindung mit psychischer Krankheit zu verzichten.‘ Kammeier verdeutlichte vor dem Hintergrund juristischer Expertisen, dass diese große Variante eine deutliche Änderung des jetzigen Unterbringungsrechts erfordere und dieses neue Vollzugs-Recht für diese Art von Sicherung ein eigenständiges Recht sein muss. ‚Das PsychKG in seiner jetzigen Form wäre somit obsolet!‘, so Kammeier.“9

Gesetze und  Gerichtsurteile haben schon viel geholfen, den Weg zur Beachtung von Menschenrechten im Maßregelvollzug zu ebnen.
Auf Fortbildung für Mitarbeiter in der Forensik (vielleicht sogar für die Psychiater!) zu setzen, ist ebenfalls vielversprechend.16

 

https://www.erepro.de/2019/07/23/die-vergesssenen-iii-haina/

 

mit freundlichen Grüßen

 

Bogna Ruth