Dienstag, 22. Dezember 2020

Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiertIn der Dunkelkammer des Strafrechts

Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiertIn der Dunkelkammer des Strafrechts

In den forensischen Kliniken des Maßregelvollzugs soll psychisch Kranken, die straffällig geworden sind, geholfen werden. Aber in den hochgesicherten Anstalten fehlen Standards und öffentliche Kontrolle. Für die Patientinnen und Patienten ist der Alltag ein Kampf gegen Ungewissheit, Willkür und das Vergessenwerden.

Flur mit geöffneten Türen der Patientenzimmer in der Maßregelvollzugsklinik für psychisch kranke Straftäter in Dortmund (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)
Flur mit geöffneten Türen der Patientenzimmer in der Maßregelvollzugsklinik für psychisch kranke Straftäter in Dortmund (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)

Wer von einem Gericht für schuldunfähig befunden wird, darf nicht bestraft werden. Deswegen sind psychisch Kranke im Maßregelvollzug Patienten und keine Häftlinge. Sie sollen Therapie und Unterstützung bekommen, bis sie als ungefährlich gelten. Aber wie genau die Tausenden Menschen in den über 70 Kliniken behandelt werden, ist kaum bekannt. Klar ist nur: Wer einmal dort ist, weiß nicht, ob er jemals wieder entlassen wird.

Das Feature begibt sich hinter die Mauern dieses abgeschotteten Systems. Menschen, die dort viele Jahre verbracht haben, berichten von Missbrauch und Willkür. Pfleger und Ärzte erzählen, wie Überforderung und schlechte Arbeitsbedingungen zu Entmenschlichung führen und was passiert, wenn die Gesellschaft wegschaut.

In der Dunkelkammer des Strafrechts
Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiert
Von Carolin Haentjes und Antonia Märzhäuser

Regie: Beatrix Ackers
Es sprachen: Martin Engler, Cathlen Gawlich, Axel Wandtke und Carolin Haentjes
Ton: Andreas Stoffels
Redaktion: Wolfgang Schiller
Produktion: Deutschlandfunk 2020

Carolin Haentjes, (geboren 1989) lebt als freie Journalistin in Leipzig. Sie produziert Features und Reportagen für die politischen Magazine des MDR und Sendungen des Deutschlandradios.

Antonia Märzhäuser, (geboren 1989) lebt als freie Journalistin in Berlin. Sie dreht Reportagen und Magazinbeiträge für die ARD und schreibt u.a. für die FAZ und den Tagesspiegel.

In der Dunkelkammer des Strafrechts (PDF)

In der Dunkelkammer des Strafrechts (Textversion)

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Die unmenschliche Fraze der Vitos forensischen Psychiatrie in Hessen

Die unmenschliche Fraze der Vitos forensischen Psychiatrie in Hessen

 

Die forensischen Psychiater der VITOS gehen in Ihren Bemühungen

Patienten für Ihre Vorgehensweise gefügig zu machen unmenschliche Wege.

Während die fortschrittliche Psychiatrie versucht den Kontakt und die Verbindung von Psychiatriepatienten zu Ihren Angehörigen zu erhalten, zu fördern ja sogar auszubauen, macht die Forensik genau das Gegenteil.

Mit allen Mitteln wird versucht die letzten Verbindungsleinen des Patienten zu seinen Angehörigen, Freunden und Bekannten zu kappen.

Dabei legen Untersuchungen zum Thema nahe, dass Menschen mit einem unsicheren Bindungsmuster insgesamt höhere Stresspegel aufweisen und diese Anspannung schlecht für die Genesung ist. Sie greifen auf die in der Forensik geförderten Mittel der Stressbewältigung zurück – wie etwa Zigaretten oder psychodroge Substanzen wie Neuroleptika.

Die Klinik fördert wider besseren Wissens die Abkapselung der Psychiatrie-Patienten und verbaut ihnen so jeden Rückzug in ein „normales“ Leben.

 

Warum ist das wohl so? Jeder Untergebrachte ist für die Vitos bzw. den Landeswohlfahrtsverband bares Geld, zumal jetzt der Neubau in der Vitos Riedstadt ausgelastet werden muss.

 

Ja überfüllt behaupten dies Profiteure, WARUM?? Weil sie so gut wie niemanden entlassen. Aus Riedstadt keine Freiheit mehr, ich spreche aus Erfahrung.

 

Im Jahr 2015 machte einen Leserbrief aus dem Maßregelvollzug in Hadamar auf mehrere gravierende Missstände aufmerksam. Da ging es zuerst "nur" um die bösartigen Telefongebühren, die in der Anstalt (Klinik) von den Patienten kassiert wurden. Vielen Patienten aus den VITOS Kliniken prangerten schwerwiegende Defizite im hessenischen. Maßregelvollzug an.

 

Das Erbe und die Verantwortung für Tötungsanstalten oder einer fehlgeleiteten Euthanasie-Politik zu übernehmen ist eine große Herausforderung, die umso sensibler für die anvertrauten Schutzbefohlenen machen sollte.

Tatsache ist, es wurde mit Steuergeld ein milliarden-schwerer Wirtschaftskrake geschaffen, der sich auf seinen Internetseiten als profitorientiertes Unternehmen darstellt.

Hier kommt keiner Genesen heraus, denn Heilung ist kein Therapieziel in der Forensik (Rüdiger Müller-Isberner eh. Vitos Klinikleiter)

 

Mein Sohn In Riedstadt schwerst misshandelt in der Vitos, Er war zuerst in Haina, Gießen und wurde abageschoben Enstation Riedstadt, weil ich mich bei GEricht und dem Ministerium beschwert habe. Mein Sohn bekam die ganzen Hass der Klinik zu spüren. Ich als Mutter wurde entsorgt. Die Gerichte decken dieses Unrecht auch Frau Nöcker die sogenannte Aufsichtsbehörde.

 

https://opposition24.com/so-werden-patienten-in-der-deutschen-psychiatrie-behandelt/

 

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration ein Klon der VITOS oder betriebseigene Fachaufsicht ?

https://psychiatrielager.blogspot.com/2018/02/hessisches-ministerium-fur-soziales-und_28.html