Mittwoch, 10. Februar 2021

Menschenrechtsverletzungen in den Vitos kliniken in Deutschland

Menschenrechtsverletzungen in den Vitos kliniken seit Wallraff muss es jedem bewußt sein was hinter diesen Mauern passiert.


Sehr geehrter Herr Dr. Spieß, Sehr geehrter Herr Präsident, Sehr geehrte Damen und Herren

Keiner soll mehr sagen er habe von diesen schweren Menschenrechtsverletzungen nichts gewußt - Es sind keine Einzelfälle

in den Vitos Kliniken.

Ich werde die ganze Nation informieren über diese menschenunwürdigen Zustände.

Sie als miglieder der DGPPN, Arzt und Oberbürgermeister sollten nicht wegsehen.

In diesen Anstlaten werden Menschen seelisch und körperlich gefoltert.

Man wird verwahrt und kaputt medikamentiert.

Jeder muss doch entsetzt sein, nachdem Team Wallraff mit versteckter Kamera,

die sadistischen Zustände vorgeführt hat.

Sie können sich dann vorstellen, wie es hinter diesen Mauern aussieht.

Meine Geschichte ist hier zulesen:

https://psychiatrielager.blogspot.com/2014/02/falsche-grunde-fur-die-einstellung-des.html

 

Die Untergebrachten sind der Willkür des Personales ausgeliefert.

Durch meine Beschwerden, wurde mein Sohn immer mehr gequält und nach Riedstadt abgeschoben.

Mein Sohn wurde schwerst traumatisiert.In Riedstadt werden die Menschen nur verwahrt und kommen nicht mehr raus.

Er wäre in der Vitos Klinik Riedstadt verstorben und niemals wieder in die Freiheit gekommen.

Ich konnte meinen Sohn nach Polen ausliefern lassen, sogar das versuchte man zu verhindern.

Er galt in den Gutachten als schwerst gefährlich! Die Gutachten werde ich auch noch öffentlich machen.

Wer sich bei Gericht beschwert kommt in den Hochsicherheitstrakt , wer nicht aufhört mit beschwerden wird in der Vitos Riedstadt entsorgt. externe Gutachter werden nur diejenigen die, die weitere Unterbringung befürworten.

Mein Sohn hat panische Angst vor Ärzten, das hat diese Anstalt verursacht.

Er wurde von Dr.Peter Aust und Herrn Johannes Nagel gequält und übermedikamentiert.

Pfleger haben ihm die Rippen gebrochen usw.

Ich möchte, dass niemand sagen kann, er habe nichts von diesen Zuständen in der Vitos Klinik gewußt.

Wer hier weiterhin wegschaut ist mitschuldig!

Angehörige die Kritik äußern werden entsorgt, damit man mit dem Untergebrachten frei verfügen kann.

Auch hier wird öffentlich über die Vorgehensweise in dieser Anstalt berichtet. EREPRO Professoren berichten.

Im Landtag Wiesbaden sprach Dr. Zinkler über solche Zustände. Anhang über die Vitos Kliniken.

 

Ein Opfer der Vitos

Bogna Ruth

 

Die Vergessenen Teil III – Haina

23. Juli 2019PsychiatrielebenEREPRO news

Immer wieder ist in den Kommentaren zu unseren beiden Artikeln über die „Vergessenen“ im Maßregelvollzug die Rede von der Vitos Klinik Haina.
Wie zuletzt: „l am with you in Haina“…1
Wir wollten wissen, was ist eigentlich „Haina“?
Wikipedia sagt:
„Haina (Kloster) ist eine Gemeinde im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg“ mit 3455 Einwohnern.
Zur „Geschichte“ des Ortes findet man dort das Foto eines Mahnmals mit diesem Text:
„Mahnmal der Euthanasie-Opfer auf dem Waldfriedhof der Gemeinde Haina(Kloster)“ mit der Inschrift:
„Zur Erinnerung an die hilflosen Kranken, die in der Zeit des Nationalsozialismus 1933–1945 hier starben. Ihr Tod ist uns Mahnung und Verpflichtung.“
„Das ehemalige Zisterzienserkloster in Haina“ – so Wikipedia weiter – „ist eine der bedeutendsten gotischen Klosteranlagen Hessens….1527 wurde das Kloster durch Landgraf Philipp von Hessen aufgehoben und in ein Landeshospital umgewandelt.
Es wurde zu einem Hospital für arme Kranke, Gebrechliche und Blödsinnige des männlichen Geschlechts eingerichtet.“ Wikipedia erwähnt dann 11 Namen der Mitarbeiter von 1863, aber über die Euthanasieverbrechen von vor nicht mal 80 Jahren findet sich nichts weiter, keine Namen, keine Zahlen.
„Im ehemaligen Kloster befindet sich heute ein psychiatrisches Krankenhaus nebst Psychiatriemuseum.,“

In dem Qualitätsbericht 2018 der Vitos Ambulanz für Forensik in Haina heißt es „Beschwerden gab es keine“.  In dem aufwendigen Qualitätsbericht der forensichen Klinik ist von Beschwerden nicht die Rede, während in einer Orthopädischen Vitos-Klinik  die Patienten um „Mitwirkung“ gebeten werden im Rahmen eines Beschwerdemanagements.2

Verschweigt die Klinik die verzweifelten Beschwerden, die man bei EREPRO in den Artikeln und Kommentaren sowie an vielen  anderen Stellen im Internet lesen kann?
Ein Artikel über die Vitos Forensik Haina in der Frankfurter Rundschau mit dem Titel “Ein Gefühl völliger Entmachtung” sei stellvertretend für die vielen Klagen über Haina zitiert. Ein Journalist, Dennis Stephan, war versehentlich unschuldig für 4 Monate im Maßregelvollzug Haina und Gießen inhaftiert worden, und forderte später anlässlich der Anhörung zur Änderung des Hessischen Maßregelvollzugsgesetzes “Weg mit der unmenschlichen Zwangsbehandlung”. „Selbst die schlimmste Tat rechtfertigt nicht die Unterbringung im Maßregelvollzug“.
Seine “Geschichte, die, wie er sagt, mit einem kleinen Brand des Mülleimers in seinem Badezimmer begann“, gipfelte in einer 13-tägigen Einzelisolation in der Forensik. „In dieser Zeit habe ich keinen gesehen, außer Psychiatern und Pflegern.“ Denkt er zurück, kommt schnell die ganze Wut wieder hoch.“ Wut auf den Gutachter, der ihn zum „gefährlichen Straftäter“ erklärte, zum Brandstifter. „Er hat mich zehn Minuten im Leben gesehen, mich nicht aufgeklärt, und ich habe gesagt, dass ich nicht mit ihm reden will.“ Und wenn dieser Gutachter sich nicht während des Prozesses in Widersprüche verwickelt hätte, dann säße Stephan womöglich noch immer in Häftlingskluft hinter den hohen Betonwänden, untergebracht im Einzelzimmer.” Stephan berichtet aus der Klinik: keine Privatsphäre, Briefe und Telefonate kontrolliert, eine Stunde Hofgang. Er konnte allerdings ”in dem Prozess seine Interessen artikulieren, denn er stand nicht unter Medikamenten und war hellwach, als er vor den Richtern sprach. Die ganzen vier Monate lang hatte er es abgelehnt, sich therapieren zu lassen.” Er wußte, Psychopharmaka “machen schlapp und gefühllos.“ „Man wird damit abgeschaltet.“ Dennis Stephan, ein Abgeordneter der Linken, ist überzeugt, „die Einweisung von gesunden Menschen ist Bestandteil des Systems.“
In unseren beiden Artikeln über die „Vergessenen“ beschreiben wir viel schwerwiegendere Unmenschlichkeiten in Haina und den anderen hessischen Forensiken4:   Fixierungen, Isolation, d.h.Einsperren in kleinen Räumen, zwangsweises Verabreichen von Psychopillen sowie Verhinderung von Entlassungen mit  bis zu 30jährigem Freiheitsentzug, der zu der ursprünglichen Straftat in keinerlei Verhältnis steht, um einige der unmenschlichen Zustände zu nennen.

Am 1. Januar 2008 kam die Privatisierung der Klinik. Durch den Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen wurde zunächst die „LWV-Gesundheitsmanagement GmbH“ als Holding gegründet. Im gleichen Jahr „richtete sich die Unternehmensgruppe neu aus“, und firmiert seit März 2009 als „Vitos GmbH“. Es handelt sich um gemeinnützige Klinikgesellschaften. Der Landeswohlfahrtsverband (LWV) Hessen ist Alleingesellschafter der Vitos GmbH. Der LWV ist ein Zusammenschluss der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte, dem soziale Aufgaben übertragen wurden.
Insgesamt verfügt der Konzern über 6200 Betten und Plätze. Das jährliche Umsatzvolumen beträgt ca. 648 Mio. Euro. Etwa 9.700 Mitarbeiter behandeln und betreuen jährlich etwa 43.000 Patienten stationär/teilstationär und 173.000 Patienten ambulant. Vitos ist in Hessen an ca. 60 Standorten vertreten. (…) Vitos Haina betreibt heute ein Fachkrankenhaus, das alle psychiatrischen Krankheitsbilder des Erwachsenenalters behandelt – mit angegliederten teilstationären und ambulanten Angeboten, Einrichtungen für chronisch psychisch kranke Menschen, sowie eine Klinik für forensische Psychiatrie und die hessenweit einzige forensisch-psychiatrische Ambulanz.
Vitos Haina beschäftigt rund 1.000 Mitarbeiter an den Standorten Haina, Gießen, Korbach, Kassel, Schotten und Eltville.

Auf der Startseite des Webauftritts des  Alleingesellschafters von Vitos, des Landeswohlfahrtsverbands Hessens, ist ein Gedenkstein zu sehen:

Seht den Menschen“ – heißt es dort – „wir gedenken der Opfer der Psychiatrie im Nationalsozialismus während der Jahre 1933 bis 1945 in der damaligen Heil- und Pflegeanstalt Gießen. Die Nationalsozialisten raubten den hier lebenden psychisch Kranken, den geistig behinderten Menschen, den ‚Pfleglingen‘ systematisch ihre Würde. Diese Menschen wurden diskriminiert, zwangssterilisiert, vernachlässigt, verschleppt und ermordet.“   Das ganze firmiert unter dem Titel: “ Geschichte und Gegenwart. Vergangenes dokumentieren“.

Man erstarrt, wenn man über diese Geschichte der Klinik im Nationalsozialismus erfährt, angesichts der massiven aktuellen Vorwürfe über die unmenschlichen Zustände in der Vitos Forensik in Haina.
Hätte sich diese Psychiatrische Klinik nicht besonders verantwortungsvoll für eine würdige und menschliche Behandlung hilfloser und diskriminierter Patienten einsetzen müssen als Konsequenz und Lehre aus den Verbrechen in der Vergangenheit vor Ort?
Zitate aus der Selbstdarstellung des Vitoskonzerns, die wie leere Worthülsen wirken müssen:
„Unsere Haltung. Wir handeln im Bewusstsein unserer Geschichte. Egal woher ein Mensch kommt, wer und wie er ist, wir begegnen ihm offen und wertschätzend. Wir nehmen jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit an und helfen ihm dabei, Ziele zu entwickeln und zu erreichen. Unsere Mittel setzen wir achtsam und zielgerichtet ein.
Unser Miteinander. Offen und respektvoll treten wir mit Menschen in Kontakt. Im Umgang miteinander sagen wir klar, was wir tun. Unser nachvollziehbares Handeln schafft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Kommunikation ist unser wichtigstes Werkzeug. Damit bauen wir stabile Beziehungen auf. Wir reflektieren unser Handeln, lernen voneinander und erarbeiten gemeinsam Lösungen – wir pflegen eine offene Fehlerkultur.“ 5
Fehlerkultur? Wie setzt sich der Konzern mit den gravierenden Hinweisen auf „Fehler“ auseinander? Ist diese Mammut-Psychiatrie  überhaupt noch in der Lage, darauf zu achten, dass „der Mensch gesehen“ wird?
Wer sich genauer mit den vielen Problemen und Beschwerden über die Forensik in Haina befassen will, lese die „Stellungnahmen zu der öffentlichen Anhörung zu dem Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Zweites Gesetz zur Änderung des Maßregelvollzugsgesetzes – Drucks. 19/1195 –  Teil 1-4, 2015 6
Auch hier finden sich  viele Klagen über Haina, und die entsprechende Mentalität der Mitarbeiter des Vitos Konzerns, besonders der Leitung der Forensik-Klinik, wird deutlich. Des frühere Klinikdirektor Dr. Müller-Isberner spricht von dem „schrecklichen Zustand“ der nicht  „einsichtsfähigen“ Patienten, „der mit der Menschenwürde regelhaft unvereinbar ist.“6
Ärztliche Direktorin wird 2017 die bisherige Stellvertreterin Dr. Beate Eusterschulte. Der Wechsel bringt keine wesentliche Änderung in den Auffassungen, da sie seit 2001 an der Vitos Klinik für forensische Psychiatrie Haina tätig ist. Sie hat 2019 eine Festschrift herausgegeben mit dem Titel „Forensische Psychiatrie zwischen Wissenschaft und Praxis“. Klingt honorig.
Aber in der mit 1 Punkt bei  Amazon bewerteten Rezension dieses Buches7  von Tom Simon heißt es:  „Aus beruflichen Gründen kenne ich viele Erfahrungsberichte, und die Inhaftierten der Vitos-„Kliniken“ berichten von folterähnlichen Zuständen, monatelanger Isolationshaft, willkürlichen Strafmaßnahmen, zahlreichen Verstößen gegen Menschenrechte, fehlenden medizinisch notwendigen Ausschluss-Anamnesen, juristisch fragwürdigen Behandlungszwängen („Entweder du nimmst die ‚Medikamente‘ oder du kommst in Isolation!“), krank machender polypharmazeutische Behandlung, schlecht ausgebildeten Mitarbeitern mit Eskalationstaktiken, Suiziden während und nach der „Behandlung“, ungeklärten Todesfällen, mangelndem Rechtsbeistand, wahnwitzigen Fehldiagnosen und vielem mehr. Vielleicht irren die sich auch alle, vielleicht sind das, was als Folter beschrieben wird, in Wahrheit nur „optische, akustische und taktile Halluzinationen“, aber die Fülle an Berichten über Missstände in den Vitos-Forensiken ist überwältigend. Da die Opfer der Vitos-Forensiken im Buch nicht zu Wort kommen, empfehle ich dringend, einfach mal Dr. Google nach den Stichworten „Forensik & Vitos“ zu befragen. Das Lügengebäude dieser „Festschrift“ fällt dann schnell in  sich zusammen.“

Nochmal: würde es nicht der Anstand gebieten, der Freiheit und dem Wohlergehen  der Psychiatriepatienten in diesen psychiatrischen Kliniken größten Vorrang vor allen anderen Zielen einzuräumen in Anbetracht der schrecklichen Euthanasieverbrechen gerade in Haina?
Das würde als Konsequenz auch eine Klinik-Privatisierung – mit dem primären Ziel der Gewinnmaximierung – ausschließen.
Sie  sind der Meinung, diese Zusammenschau sei unzulässig?
Menschenrechtsverletzungen sind für die Betroffenen immer verhängnisvoll. Weil eine Grenze überschritten wurde, und ihr Schutz nicht mehr gewährleistet ist, auch wenn sich Art und Ausmaß der Gefährdungen unterscheiden, können sie sich im Prinzip und praktisch  bis zur Tötung steigern.
Wir gehen noch weiter und sind der Auffassung, die Euthanasie-Geschichte mit 300 000 Opfern von Menschen mit psychischen Problemen, an der viele Kliniken deutschlandweit beteiligt waren8, schließt einen Maßregelvollzug und forensische Psychiatrie generell aus, und verlangt eine „normative Neustrukturierung des Hilfe-Rechts für psychisch kranke Personen. Nur so lassen sich zukünftig Diskriminierungsverbote des Grundgesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention rechtssicher gestalten.“ – wie es der Jurist und Theologe Heinz Kammeier in einem Vortrag vor der Hamburger Gesellschaft für soziale Psychiatrie formuliert hat. Nämlich, dass die Psychiatrie sich vom Sicherungsauftrag verabschiedet und nur noch den behandelt, der behandelt werden will.  (s.u.) „Bei Gefahr sind Staat, Justiz und Polizei zuständig. Dafür sei ein neues, eigenständiges Vollzugsrecht nötig. An den Staat zurück delegierte Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung müssten sich allein auf gefährliche Handlungen beziehen. Auf die kausale Verbindung mit psychischer Krankheit würde verzichtet“.9

Diese Forderung nach Verzicht auf eine kausale Verbindung von psychischer Störung und gewalttätigem Verhalten wird auch in der UN-Behindertenrechts konvention10 unterstützt und ist maßgebend für alle Forderungen nach Aufhebung des § 63 der Strafprozessordnung. Dass psychische Erkrankung und Gewalttätigkeit ursächlich zusammenhängen, kann wissenschaftlich nicht  nachgewiesen werden. Die Äußerungen der Klinikleitung der Haina Forensik in den „Stellungnahmen“ legen es allerdings nahe, dass dieser Zusammenhang dort durchaus als gegeben angenommen wird.

Die Angst der Mitarbeiter vor einer möglichen Aggression der Patienten muss natürlich ernst genommen werden, sollte aber auch nicht unangemessen groß sein. In Haina geht man von 85% gefährlicher Patienten aus, das ist ein besonders hoher Prozentsatz. Sehr ängstliche Menschen sollten nicht in der Forensik arbeiten.
Man kann aber auch Menschen, die gefählich sind, mit Würde behandeln.

So waren die altehrwürdigen Mauern dieses gotischen Zisterzienserklosters gleich zweimal im Abstand von 70 Jahren Schauplatz von Menschenrechtsverletzungen, von Qual  und Verzweiflung vieler Menschen, die Hilfe gebraucht hätten, wobei man erwartet hätte, dass sie weihe- und würdevoll unsere Jahrhunderte alte „christliche Werteordnung“ repräsentieren, auf die wir uns gerade in letzter Zeit häufig berufen.

Was tun – bei „jährlich mehr als 350.000 Menschen In Deutschland  (Patienten, deren Angehörige und professionelle Mitarbeiter) in der Erwachsenen-Psychiatrie, die von Gewalt und Zwangsmaßnahmen (Zwangsfixierung, Zwangsmedikation, Isolierung) betroffen sind“?11
 Am Vorabend der Jahrestagung 2019 der DGSP lädt die Stiftung für Soziale Psychiatrie ein zum Thema „Wie gehen wir angemessen mit Missständen in psychiatrischen Institutionen um – wahrnehmen, resignieren, wegschauen oder aufschreien?“.
„Ändern“ ist wohl (noch) nicht vorgesehen…

Aufzeigen der Missstände ist sicher ein erster Schritt, aber welcher kann folgen?
Tatsächlich sind wir weit entfernt davon, „Verantwortliche“ haftbar machen zu können. Dafür sind die Meinungen zu Zwangsmaßnahmen in der psychiatrischen Fachwelt viel zu kontrovers, auch wenn die Rechtsprechung immer eindeutiger die Menschenrechte der „Vergessenen“ unterstützt.
Kontrollieren“ könnte dem Ändern vorgeschaltet werden.
1. Fachaufsicht
Der Experte Rechtsanwalt Marschner weist darauf hin, dass das Verfassungsgericht vor Zwangsmaßnahmen eine vorherige externe Kontrolle fordert – auch im  Maßregelvollzug. Er hält es für problematisch diese einer Fachaufsicht zu übertragen: „Vorzugswürdig ist daher die obligatorische vorherige gerichtliche Kontrolle. Insoweit würde auch keine Schlechterstellung gegenüber nach Betreuungsrecht untergebrachten Patienten bestehen.“6
Ganz anders äußert sich die Direktion der Haina-Klinik, die sogar die Fachaufsicht ablehnt – für die Psychiater. „Das Weisungsrecht der Fachaufsicht ( sollte sich) explizit nicht auf die ärztliche Therapiefreiheit bezieh(en)“. „Zustehendes ärztliches Ermessen“ und „nicht in die ärztlichen Pflichten eingreifen“,  sind Stichworte der Klinikdirektoren in Haina, insbesondere von Herrn Dr. Müller-Isberner, früherer Direktor der Forensik.12
Mit dieser überholten Vorstellung vom „Halbgott in Weiß“ stehen  die beiden Psychiater aus Haina sicher nicht allein. Fehlerkultur geht jedoch anders. Leider erfährt zur Zeit das Bild des Arztes als unfehlbare Autorität eine fatale Renaissance.13

2. Foensikbeirat
Diese unregelmäßig tagenden Beiräte gibt es bereits. Sie werden von der Klinikleitung Haina favorisiert. „Dem Forensikbeirat gehören neben Vertretern der Parlamentsfraktionen, Kirchen, Polizei und Presse auch einige Bürger an. Die Leitung der jeweiligen forensischen Klinik nimmt an den Sitzungen des Forensikbeirats teil und hat dort ein Vortragsrecht.“14

3. Besuchskommissionen.
Aus einer Stellungnahme des hessischen Angehörigen-Verbandes: „Ebenso halten wir die Berufung von Besuchskommissionen, die es schon in vielen anderen Bundesländern gibt (…)  für unverzichtbar. Angesichts der Möglichkeiten von Eingriffen in die Grundrechte wie u.a. die Zwangsbehandlung ist eine effektive externe Kontroll- und Beschwerdeinstanz erforderlich. Diese sollte auch für die betreuungsrechtliche Unterbringung nach § 1906 sowie auch für alle anderen psychiatrischen Einrichtungen –ambulant oder stationär – zuständig sein.“15
In den Kommentaren zu den „Vergessenen“ bei EREPRO geht es immer wieder darum, wie unwirksam die Kontrolle des Maßregelvollzugs durch viel zu selten einberufene Besuchskommissionen ist. Der Klinikdirektor Dr. Müller-Isberner hält sie für überflüssig.

Offensichtlich ist Kontrolle von außen in den Vitos Kliniken Haina eher unerwünscht.

In dem Zusammenhang kommen wir abschließend noch einmal auf die Vorschläge von Psychiatrierechtler Dr. Heinz Kammeier (Münster) mit einem etwas ausführlicheren Zitat zurück. „Vor 30 interessierten Personen aus Fach- und Gesellschaftsöffentlichkeit schlug Kammeier zwei mögliche Optionen zur Neustrukturierung des Landes-Psychiatrierechts an  (…) Für die kleine Variante, die sich am Vorbild Berlin orientieren kann, sehe dies u.a. ‚die Stärkung der vorhandenen Hamburger Besuchskommission, durch partizipative Besetzung mit Betroffenen-Vertretern und Ausstattung mit wirklicher Kontrollbefugnis vor.‘ (Hervorhebung von uns)
Für die HGSP e.V. zeigt der gestalterische Weg aber eindeutig in die Richtung der von Kammeier vorgeschlagenen ‚Normativen Neustrukturierung des Hilfe-Rechts für psychisch kranke Personen‘. Nur so lassen sich zukünftig Diskriminierungsverbote des Grundgesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention rechtssicher gestalten. Dies beinhalte den ‚Schutz vor Selbstgefährdungen ausschließlich auf Grundlage des Betreuungsrechts vorzunehmen sowie Maßnahmen zum Schutz vor Gefährdungen dritter Personen ausschließlich auf die Gefährdungshandlungen zu beziehen und auf die kausale Verbindung mit psychischer Krankheit zu verzichten.‘ Kammeier verdeutlichte vor dem Hintergrund juristischer Expertisen, dass diese große Variante eine deutliche Änderung des jetzigen Unterbringungsrechts erfordere und dieses neue Vollzugs-Recht für diese Art von Sicherung ein eigenständiges Recht sein muss. ‚Das PsychKG in seiner jetzigen Form wäre somit obsolet!‘, so Kammeier.“9

Gesetze und  Gerichtsurteile haben schon viel geholfen, den Weg zur Beachtung von Menschenrechten im Maßregelvollzug zu ebnen.
Auf Fortbildung für Mitarbeiter in der Forensik (vielleicht sogar für die Psychiater!) zu setzen, ist ebenfalls vielversprechend.16

 

https://www.erepro.de/2019/07/23/die-vergesssenen-iii-haina/

 

mit freundlichen Grüßen

 

Bogna Ruth

 

 




 

Freitag, 1. Januar 2021

Deutsche Sozialministerium bestätigt Grundrechtsverletzungen in hessischen Psychiatrien – und handelt nicht

Sozialministerium bestätigt Grundrechtsverletzungen in hessischen Psychiatrien – und handelt nicht Gesendet: Freitag, 27. November 2020 um 13:13 Uhr> Von: T.Voelker@ltg.hessen.de> An: psychische-gesundheit@lists.linksfraktion-hessen.de, forensik@lists.linksfraktion-hessen.de> Betreff: [psych. gesundheit] 

Sehr geehrte Damen und Herren,
nach langer Zeit hat das Sozialministerium endlich unseren Berichtsantrag zur Fixierungspraxis in Hessen beantwortet. Erstaunlich: Plötzlich sollte es nie den Wunsch gegeben haben, hier etwas aufzudecken. Das Klang kurz nach dem Bericht von Team Wallraff noch ganz anders bei den Grünen.
Trotz des mangelnden Aufklärungswillens verrät der BA doch mehr als vermutlich gewollt: Es gab definitiv Grundrechtswidrige Fixierungen in Hessen und – wie sich gestern im Sozialausschuss zeigte – das Ministerium schaut weiter weg. Die Details entnehmen Sie bitte der Presserklärung von Frau Böhm und dem angefügten Berichtsantrag. Das Protokoll des gestern in öffentlicher Sitzung beratenen TOP kann ich erst später bei Interesse nachreichen.
Wir können Ihnen versichern: Wir werden es nicht darauf beruhen lassen. Grundrechtsverletzungen müssen abgestellt werden.
Herzliche Grüße
Thomas Völker 

Tlumaczenie na j. polski Szanowny Panie, Szanowna Pani, Po długim czasie Ministerstwo Spraw Społecznych w końcu odpowiedziało na naszą prośbę o raport na temat praktyki stosowania środków przymusu w Hesji. Niesamowite: nagle Ministerstwo zaprzecza jakoby chcialoby w tej sprawie cos ukrywac.. Krótko po raporcie Team Wallraff, w przypadku Zielonych brzmiało to zupełnie inaczej. Pomimo braku chęci do udzielenia informacji, BA ujawnia więcej, niż prawdopodobnie chciał: w Hesji zdecydowanie istniały fiksacje sprzeczne z prawami podstawowymi i - jak wczoraj ujawnił komitet społeczny - ministerstwo szuka dalej. Szczegółowe informacje można znaleźć w komunikacie prasowym pani Böhm i załączonej prośbie o sprawozdanie. W razie zainteresowania mogę przesłać tylko protokół TOP, który był omawiany wczoraj na publicznej sesji. Zapewniamy, że nie zostawimy tej sprawy. Należy powstrzymać łamanie praw podstawowych.

Z poważaniem Thomas Völker
Referent für Soziales und Gesundheitspolitik
Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag
Schlossplatz 1-3
65183 Wiesbaden

 

Dienstag, 22. Dezember 2020

Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiertIn der Dunkelkammer des Strafrechts

Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiertIn der Dunkelkammer des Strafrechts

In den forensischen Kliniken des Maßregelvollzugs soll psychisch Kranken, die straffällig geworden sind, geholfen werden. Aber in den hochgesicherten Anstalten fehlen Standards und öffentliche Kontrolle. Für die Patientinnen und Patienten ist der Alltag ein Kampf gegen Ungewissheit, Willkür und das Vergessenwerden.

Flur mit geöffneten Türen der Patientenzimmer in der Maßregelvollzugsklinik für psychisch kranke Straftäter in Dortmund (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)
Flur mit geöffneten Türen der Patientenzimmer in der Maßregelvollzugsklinik für psychisch kranke Straftäter in Dortmund (dpa / picture alliance / Bernd Thissen)

Wer von einem Gericht für schuldunfähig befunden wird, darf nicht bestraft werden. Deswegen sind psychisch Kranke im Maßregelvollzug Patienten und keine Häftlinge. Sie sollen Therapie und Unterstützung bekommen, bis sie als ungefährlich gelten. Aber wie genau die Tausenden Menschen in den über 70 Kliniken behandelt werden, ist kaum bekannt. Klar ist nur: Wer einmal dort ist, weiß nicht, ob er jemals wieder entlassen wird.

Das Feature begibt sich hinter die Mauern dieses abgeschotteten Systems. Menschen, die dort viele Jahre verbracht haben, berichten von Missbrauch und Willkür. Pfleger und Ärzte erzählen, wie Überforderung und schlechte Arbeitsbedingungen zu Entmenschlichung führen und was passiert, wenn die Gesellschaft wegschaut.

In der Dunkelkammer des Strafrechts
Was mit psychisch Kranken im Maßregelvollzug passiert
Von Carolin Haentjes und Antonia Märzhäuser

Regie: Beatrix Ackers
Es sprachen: Martin Engler, Cathlen Gawlich, Axel Wandtke und Carolin Haentjes
Ton: Andreas Stoffels
Redaktion: Wolfgang Schiller
Produktion: Deutschlandfunk 2020

Carolin Haentjes, (geboren 1989) lebt als freie Journalistin in Leipzig. Sie produziert Features und Reportagen für die politischen Magazine des MDR und Sendungen des Deutschlandradios.

Antonia Märzhäuser, (geboren 1989) lebt als freie Journalistin in Berlin. Sie dreht Reportagen und Magazinbeiträge für die ARD und schreibt u.a. für die FAZ und den Tagesspiegel.

In der Dunkelkammer des Strafrechts (PDF)

In der Dunkelkammer des Strafrechts (Textversion)

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Die unmenschliche Fraze der Vitos forensischen Psychiatrie in Hessen

Die unmenschliche Fraze der Vitos forensischen Psychiatrie in Hessen

 

Die forensischen Psychiater der VITOS gehen in Ihren Bemühungen

Patienten für Ihre Vorgehensweise gefügig zu machen unmenschliche Wege.

Während die fortschrittliche Psychiatrie versucht den Kontakt und die Verbindung von Psychiatriepatienten zu Ihren Angehörigen zu erhalten, zu fördern ja sogar auszubauen, macht die Forensik genau das Gegenteil.

Mit allen Mitteln wird versucht die letzten Verbindungsleinen des Patienten zu seinen Angehörigen, Freunden und Bekannten zu kappen.

Dabei legen Untersuchungen zum Thema nahe, dass Menschen mit einem unsicheren Bindungsmuster insgesamt höhere Stresspegel aufweisen und diese Anspannung schlecht für die Genesung ist. Sie greifen auf die in der Forensik geförderten Mittel der Stressbewältigung zurück – wie etwa Zigaretten oder psychodroge Substanzen wie Neuroleptika.

Die Klinik fördert wider besseren Wissens die Abkapselung der Psychiatrie-Patienten und verbaut ihnen so jeden Rückzug in ein „normales“ Leben.

 

Warum ist das wohl so? Jeder Untergebrachte ist für die Vitos bzw. den Landeswohlfahrtsverband bares Geld, zumal jetzt der Neubau in der Vitos Riedstadt ausgelastet werden muss.

 

Ja überfüllt behaupten dies Profiteure, WARUM?? Weil sie so gut wie niemanden entlassen. Aus Riedstadt keine Freiheit mehr, ich spreche aus Erfahrung.

 

Im Jahr 2015 machte einen Leserbrief aus dem Maßregelvollzug in Hadamar auf mehrere gravierende Missstände aufmerksam. Da ging es zuerst "nur" um die bösartigen Telefongebühren, die in der Anstalt (Klinik) von den Patienten kassiert wurden. Vielen Patienten aus den VITOS Kliniken prangerten schwerwiegende Defizite im hessenischen. Maßregelvollzug an.

 

Das Erbe und die Verantwortung für Tötungsanstalten oder einer fehlgeleiteten Euthanasie-Politik zu übernehmen ist eine große Herausforderung, die umso sensibler für die anvertrauten Schutzbefohlenen machen sollte.

Tatsache ist, es wurde mit Steuergeld ein milliarden-schwerer Wirtschaftskrake geschaffen, der sich auf seinen Internetseiten als profitorientiertes Unternehmen darstellt.

Hier kommt keiner Genesen heraus, denn Heilung ist kein Therapieziel in der Forensik (Rüdiger Müller-Isberner eh. Vitos Klinikleiter)

 

Mein Sohn In Riedstadt schwerst misshandelt in der Vitos, Er war zuerst in Haina, Gießen und wurde abageschoben Enstation Riedstadt, weil ich mich bei GEricht und dem Ministerium beschwert habe. Mein Sohn bekam die ganzen Hass der Klinik zu spüren. Ich als Mutter wurde entsorgt. Die Gerichte decken dieses Unrecht auch Frau Nöcker die sogenannte Aufsichtsbehörde.

 

https://opposition24.com/so-werden-patienten-in-der-deutschen-psychiatrie-behandelt/

 

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration ein Klon der VITOS oder betriebseigene Fachaufsicht ?

https://psychiatrielager.blogspot.com/2018/02/hessisches-ministerium-fur-soziales-und_28.html

 

 

 

Sonntag, 13. September 2020

2. Oktober Gedenktag der Psychiatrie-Toten
Der 2. Oktober wurde vom Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten benannt. Seit dem Jahr 2000 wird vor allem in Bochum, den durch oder infolge psychiatrische(r) Behandlungen verstorbenen Menschen gedacht und gemahnt.
Es gibt wenig sichtbare und umso mehr unsichtbare Tote in und durch Allgemeinpsychiatrien, Forensiken, Heimenetc... Hinter Schweigepflicht, Datenschutz und nicht veröffentlichten Statistiken, in bester Kooperation mit der Justiz, und im Zu- bzw. Wegschauen der Politik, werden Tode durch Psychopharmaka, medizinische Behandlungsfehler, unterlassene Hilfeleistungen, Gewalttaten und Suizide im und durch den institutionellen Rahmen versteckt und vertuscht. Suizide werden per se selten im Zusammenhang mit Psychiatrie und Psychopharmaka verhandelt. Im Gegenteil legitimieren sich Zwangsbehandlung mit der Behauptung, vor „Eigengefährdung“ zu schützen. Fakt ist, dass die Suizidrate nach Klinikaufenthalten und/oder Psychopharmaka-Einnahmen rapide ansteigt und Suizide ebenfalls in Kliniken stattfinden. Giftige Medikamente wirken auf ihre Weise, mit heftigsten und tödlichen Nebenwirkungen. Eine gewaltsame Einweisungs-, Absonderungs- und Fixierungs-Praxis fordert ebenfalls Tote. Alleine in Bremen, Hamburg, Heidelberg und Lübeck verstarben seit 2017mindestens sechs Menschen an Gewaltsituationen in Allgemeinpsychiatrien und Forensiken.
Vor zweiJahrenhat sich unsere Gruppe aus dem Bundesverband der Psychiatrie-Erfahrenen und Freunden gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hat, für den Gedenktag der Psychiatrie-Toten bundesweit zu mobilisieren und vor allem politische Forderungen nach beispielsweise statistischen Erfassungen zu erheben, wie viele Menschen in Psychiatrien sterben (dies wird mittlerweile nicht mehr veröffentlicht), ob verstorbene Menschen zuvor in Psychiatrien waren und/oder psychiatrische Medikamente verordnet bekamen etc..
Wir möchten euch alle ermuntern, bei euch vor Ort kleinere und größere Aktionen, Veranstaltungen, Kundgebungen, Demos, Gedenkminuten, Gedenkspaziergänge, Transparent-/Kreidemalerein… am 2. Oktober statt finden zu lassen. Mailt uns, dass wir über verschiedene Veranstaltungen gemeinsam informieren können.Werbematerial und weitere Infos zum Gedenktag der Psychiatrie-Toten unter:
psychiatrietoetet@yahoo.com und gedenktag.blogspot.com

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Donnerstag, 27. August 2020

Jak Niemieckie sady nagminnie lamia prawo .


W Polskich mediach /TVP i TVN /tak często mowi się o niemieckiej praworzadnosci A jak w rzeczywistosci wyglada Niemiecka praworzadnosc można to zobaczyc na przykladzie  klinik zwanych Vitos .

Niemieckie kliniki tzw Vitos Kliniki celowo szkodza pacjentom, aby stworzyć stałych pacjentów.

Pacjeci tych prywatnych klinik niewinnie lub za drobne przewinienia wyrokami sadow zostaja skazani w większości przypadkow na dozywocie.
Kliniki te zarabiaja kosztem pacjetow - wiezniow? Rodziny, które są krytyczne, zostaja usunięte, jak w najciemniejszych czasach w historii Niemiec. Podaje się fałszywe i wątłe powody izolowania rodzin.
W każdym przypadku, w którym pacjet został niesłusznie umieszczony w psychiatrii, wymiar sprawiedliwości mówi o indywidualnym przypadku. Ja osobiscie znam tylko 1 indywidualny przypadek gdzie ktos kto zasluzyl na dozywocie za wyjatkowo bezwzgledne morderstwo / w bestialski sposob zamordowal swoja babcie/ po paru miesiacach odsiadki w psychiatrii sadowej w Giessen został wypuszczony na wolnosc tylko dlatego ze Simon jest synem znanego profesora psychologii pana Schweitzer-Rothers, Morderca ten dziś wyklada na uniwersytecie w Gissen,/ Czytaj der Lichtblik heft 383vom 2020

Fakt, że poszczególne sprawy stały się obecnie regułą w niemieckim sądownictwie, jest zdumiewający tylko dla tych, którzy niezachwianie wierzą w Niemiecka praworządność. Wielu byłych sędziów, którzy nie są już zaangażowani, daje się naklonic do komentarzy na temat Niemieckiego systemu prawnego,. Mówi się o molochu, który stał się niezależny, o systemie, który wydaje wyroki nie majace nic wspolnego z prawem i sprawiedliwościa, podążając tylko teraz utartymi ścieżkami własnego systemu nawigacji sądów, który nie ma nic wspólnego z Niemiecka Ustawą Zasadniczą .

Gustl Mollath / niewinnie odsiedzial 8 lat w psychiatrii/ mówi: W tych instytucjach są tortury. Zatrzymanym pacjetom mówi się:

„Zalecam zaprzestanie kontaktów z bliskimi, w przeciwnym razie nigdy się stąd nie wydostaniesz”. Pacjenci są codziennie zastraszani, szantażowani, przymuszani i szykanowani nie wspominajac o biciu, izolowaniu, truciu niewlasciwymi lekami, wykorzystywaniu pacjetow jako kroliki doswiadczalne.
Gustl Mollath w wywiadzie mówi, że psychiatria to próżnia prawna, ludzie są zdani na łaskę lekarzy i personelu.
Dyrektor medyczny Dr. Martin Zinkler znajduje bardzo jasne słowa. Takie praktyki można nazwac tortura wymierzona w pacjetow i ich rodziny.To właśnie powinni zrozumiec pracownicy klinik Vitos, a w szczególności tzw. lekarze Vitos Dr. Beate Eusterschulte, Dr. Rüdiger Müller-Isberner, Dr. Peter Aust i Johannes Nagel psychologe Marcus Müller.

Pan Bergstedt w tej sprawie:
To co sprawcy mówią sami (Eusterschulte, Müller-Isberner itp.
https://www.projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=1&p=20241

Wypowiedzi tych przestepcow uwazajacych się za lekarzy Vitos to sprawa dla prokuratora!
https://www.projektwerkstatt.de/media/text/psychiatrie_download_grbl2014_3schwerpunkt_zitate.pdf

 

Mittwoch, 26. August 2020

über die Missstände in der forensischen Psychiatrie

info@nanook-pictures.de

walter.schmidbauer@vitos-riedstadt.de

harald.scherk@vitos-riedstadt.de

beate.eusterschulte@vitos-haina.de

oberbuergermeister@marburg-stadt.de

petitionen@ltg.hessen.de

martin.zinkler@kliniken-heidenheim.de

joerg@projektwerkstatt.de

gerhard.strate@strate.net

ralf.schulz@vitos-heppenheim.de

Offener Brief an alle über die Zustände in der forensischen Psychiatrie:

 

Landtag Wiesbaden Dr.Martin Zinkler und Gustl Mollath im Interview:

https://www.youtube.com/watch?v=vg9iDyYVLkM

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

alle von mir aufgeführten Missstände kann ich durch Schriftstücke (der betroffenen Stellen) belegen und beweisen.

Die Vitos Klinik schädigt vorsätzlich Patienten, um Dauerpatienten zu erzeugen.

Kasse machen auf Kosten der Inhaftierten? Familien die kritisch sind werden entfernt, wie zu den dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte. Es werden unwahre und fadenscheinige Gründe vorgeschoben um Familien zu entzweien.

Für jeden Fall der zu Unrecht in der Psychiatrie untergebracht wurde spricht die Justiz von einem Einzelfall. Dass in der deutschen Justiz mittlerweile der Einzelfall zur Regel geworden ist erstaunt nur diejenigen, die unerschütterlich an den Rechtsstaat glauben. Viele ehemalige Richter die nicht mehr eingebunden sind lassen sich zu nie gekannten Kommentaren über unser Rechtssystem hinreisen. Von einem sich verselbständigten Moloch ist da die Rede, von einem System, das Urteile befreit von Recht und Gerechtigkeit folgend nur den inzwischen eingefahrenen Pfaden der des Justiz eigenen Navigationssystems, das mit unserem Grundgesetz nichts zu tun hat.Gustl Mollath sagt: In diesen Anstalten wird gefoltert. Den Untergebrachten wird gesagt:

Ich empfehle ihnen, den Kontakt zu ihren Angehörigen einzustellen, sonst kommen sie hier nie mehr raus“. Die Patienten werden jeden Tag bedroht, erpresst und genötigt.

 

Gustl Mollath sagt: In diesen Anstalten wird gefoltert. Den Untergebrachten wird gesagt:

Ich empfehle ihnen, den Kontakt zu ihren Angehörigen einzustellen, sonst kommen sie hier nie mehr raus“. Die Patienten werden jeden Tag bedroht, erpresst und genötigt und schikaniert.

Gustl Mollath in einem Interview: Mollath sagt, die Psychiatrie sei ein rechtsfreier Raum, die Menschen seien Ärzten und Personal ausgeliefert. Der frühere Leiter der Psychiatrie Kaufbeuren, Dr. von Cranach, ist derselben Meinung.

Der ärztliche Direktor Dr. Martin Zinkler findet ganz klare Worte. Wer so etwas praktiziert ja das ist Folter.

 

Das sollen sich die Angestellten der Vitos Kliniken vor allem die sogenannten Vitos Ärzte Dr. Beate Eusterschulte, Dr. Rüdiger Müller-Isberner, Dr. Peter Aust und Johannes Nagel Vitos Pfleger Vitos Klinik, (Marcus Müller) Vitos Klinik Riedstadt jetzt Universität Mainz.Über Herr Aust Pharmakologe und Herr Nagel liegen mir Schrifstücke vor, die regelrechte Folterungen eines Untergebrachten Patienten beschreiben. Zuständig war Richter Wagner aus Darmstadt. Sie Herr Dr. Strate hatten ja schon das vergnügen mit diesem Richter.

Herr Bergstedt dazu:

Was Täter selbst sagen  (Eusterschulte, Müller-Isberner u.a

 

https://www.projektwerkstatt.de/index.php?domain_id=1&p=20241

Die Aussagen dieser Täterinnen und Täter der Vitos Ärzteschaft, sind ein Fall für den Staatsanwalt!

https://www.projektwerkstatt.de/media/text/psychiatrie_download_grbl2014_3schwerpunkt_zitate.pdf

 

 

Franco Basaglia 1924-1980 Denn wenn der Kranke fragt, wann er nach Hause entlassen wird, muss der Ärztin einen Dialog mit ihm eintreten.In diesem Dialog gibt es nicht länger Subjekt und Objekt, sondern zwei Menschen, die zu Subjekten geworden sind. Wenn wir diese Logik des Widerspruchs zwischen zwei Menschen nicht akzeptieren, sollten wir lieber Bananen verkaufen, als Ärzte sein

 

 

 

Von: T.Voelker@ltg.hessen.de <T.Voelker@ltg.hessen.de>
Gesendet: Freitag, 28. Februar 2020 16:01
An: T.Voelker@ltg.hessen.de <T.Voelker@ltg.hessen.de>
Cc: C.Boehm@ltg.hessen.de <C.Boehm@ltg.hessen.de>
Betreff: Protokoll zum Fachgespräch Psychiatrie ohne Zwang

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

vor genau drei Wochen ging unser sehr gutes Fachgespräch zum Thema „Psychiatrie? Ohne Zwang“ gerade dem Ende entgegen. Ich freue mich, Ihnen nun heute das ausführliche Protokoll hierzu übermitteln zu können.

 

Auch im Namen von Frau Böhm darf ich Ihnen noch mal ganz herzlich für Ihr Engagement und Ihre zahlreichen Diskussionsbeiträge danken. Ein ganz besonderer Dank gehen an Herrn Dr. Zinkler für seinen Beitrag und Frau Simon für die Moderation.

 

Lassen Sie mich abschließend noch auf zwei Dinge hinweisen:

 

Inzwischen liegt das Protokoll der Sitzung des Ausschusses für Soziales und Integration aus dem Oktober 2019 vor, indem es unter anderem um Fragen von Zwangsmaßnahmen in Hessen und auch Vorstellungen für eine gute Psychiatrie ging. Dieses fügen wir Ihnen zu Ihrem Interesse bei. Das mitgesandte Protokoll ist öffentlich und darf von Ihnen entsprechend verwendet werden.

 

Zum Zweiten möchte ich Sie  noch mal auf unsere thematischen Newsletter hinweisen, in die Sie sich auch selbst unter den folgenden Links eintragen können:

 

Newsletter psychische Gesundheit: https://lists.linksfraktion-hessen.de/mailman/listinfo/psychische-gesundheit

 

Newsletter Forensik: https://lists.linksfraktion-hessen.de/mailman/listinfo/forensik

 

Newsletter rechtliche Betreuung: https://lists.linksfraktion-hessen.de/mailman/listinfo/rechtliche-betreuung

 

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes und erholsames Wochenende und viel Freude bei der Lektüre.

 

Herzliche Grüße

 

Thomas Völker

 

Referent für Soziales und Gesundheitspolitik

Fraktion DIE LINKE im Hessischen Landtag

Schlossplatz 1-3

65183 Wiesbaden

 

t.voelker@ltg.hessen.de

Tel.: 0611 / 350-6092

 

 




3 Anhänge



Vorschau für YouTube-Video "Fachgespräch zur Psychatrie" ansehen




 

Freitag, 24. Juli 2020

Strafanzeige gegen die Vitos Haina gGmbH,

Strafanzeige gegen die Vitos Haina gGmbH, Landgraf-Philipp-Platz 3, 35114 Haina (Kloster)

Sehr geehrte Damen und Herren des Hessischen Landeskriminalamtes,

ich bin Soziologe und unterstütze als Heilpraktiker für Psychotherapie ehrenamtlich Psychiatriegeschädigte. Im letzten Jahr wurden mir von mehreren Whistleblower-Quellen Dokumente und Berichte über die forensische Psychiatrie in Haina zugespielt, die von der Vitos gGmbH betrieben wird. Diese Dokumente belegen aus meiner Sicht organisierte Wirtschaftskriminalität in diesem Konzern, daher schreibe ich diese Anzeige.
Es geht konkret darum, dass in der Vitos Haina die Arbeitskraft von Inhaftierten für internationale Konzerne in der sogenannten Arbeitstherapie ausgenutzt wird, die Inhaftierten erhalten jedoch, weil diese Zwangsarbeit als „Ergotherapie“ getarnt wird, lediglich eine Arbeitsbelohnung von rund 30 Cent die Stunde.
Zur Klärung dieser Angelegenheit hatte ich eine Petition beim Hessischen Landtag eingereicht (ANLAGE 1), die von der Landtagsabgeordneten Christiane Böhm betreut wurde. Das Spannende ist: Laut Antwort des Hessischen Ministeriums für Soziales und Kultur (ANLAGE 2a, 2b, 2c) gibt es gar keine Zwangsarbeit in dieser hessischen "Klinik", sondern lediglich Ergotherapie. Die Antwort ist eindeutig: "Sofern in der Ergotherapie überhaupt externe Aufträge erfüllt werden, handelt es ganz überwiegend um private Aufträge (z.B. Aufbereitung von Sitzmöbeln), im geringeren Maße um Aufträge kleiner Unternehmen, die lokal ansässig sind. Größere Konzerne oder Unternehmen befinden sich nicht darunter."

Dies ist leider faktisch falsch. Wie mir mehrere Whistleblowerquellen unabhängig bestätigen konnten, gibt es in Haina zwei Stationen (IF.1 und IF.2), in denen industriell gefertigt wird, daher kommt auch der Stationsname als Abkürzung für "Industrielle Fertigung".

Dass es diese industrielle Fertigung gibt, wird auch in der kleinen Anfrage vom 9.1.2017 (ANLAGE 3: Drucksache 19/4365) bestätigt. Der Minister für Soziales und Integration schreibt dort:
„Im Rahmen der Ergotherapie werden "Berufliche Qualifizierungsmodule" vorgehalten:
· Lagerlogistik/Güterbewegung (Bereich Industrielle Fertigungen),
· Gabelstaplerfahrer (Bereich Industrielle Fertigungen)“

Ebenso berichtet auch Dennis Stephan über diese Zwangsarbeit in einem Interview vom 27.1.2014 (ANLAGE 4).

Die Unternehmen, die dort produzieren lassen, sind laut Auskunft der Whistleblower hauptsächlich
·         Stanley Engineered Fastening bzw. Tucker,
·         Osborn und
·         Hettich.
Diese Unternehmen sind keine kleinen Player, sondern weltweit tätige Zulieferer für größere Unternehmen wie Bosch, Mercedes, VW, Black & Decker und Ikea. Dies lässt sich u.a. auf der Homepage von Osborn nachlesen: „Als globaler Marktführer im Bereich der mechanischen Oberflächenbearbeitung und Oberflächenfinish halten wir mehr Patente zu Produkten und Prozessen als alle anderen Unternehmen unserer Branche zusammen. […] Unsere mehr als 10.000 Standardprodukte sind in mehr als 120 Ländern erhältlich, und wir leisten Kundendienst vor Ort, weltweit.“

Gewinne aus diesen Arbeiten werden im hessischen Landeshaushalt nicht aufgeführt (ANLAGE 5: Landeshaushalt Hessen, Maßregelvollzug), wohin sie fließen, wissen vermutlich nur einige wenige Mitarbeiter dieser sogenannten "Klinik“. Die Arbeitsbedingungen in diesen Stationen sind laut Auskunft der Inhaftierten gesundheitsgefährdend, einer meiner Whistleblower hat beispielsweise beobachtet, dass auch HIV-infizierte Inhaftierte mit offenen Wunden an der Produktion von Bürsten arbeiteten.

Weiterhin berichten auch Angehörige von Inhaftierten davon, dass die Arbeitskraft von Inhaftierten auch für privatwirtschaftliche Zwecke von Mitarbeitern missbraucht wird, u.a. werden zum Beispiel alte Motorräder auseinandergenommen, sodass ein Mitarbeiter die Ersatzteile anschließend verkaufen kann, und es wird auch für ein regionales Küchenunternehmen produziert.

Da selbst den Politiker*innen im hessischen Landtag diese Informationen vorenthalten werden, ist organisierte Kriminalität zu Lasten der Inhaftierten und der Steuerzahler in diesem Fall vermutlich der passende Begriff.
Strafrechtlich relevant sind aus meiner Sicht mehrere Punkte:
a)      Verdacht auf Unterschlagung von Gewinnen aus der sogenannten Arbeitstherapie
b)      Wissentliches Belügen von Landtagsabgeordneten
c)      Wettbewerbsverzerrung, da es meines Wissens keine Ausschreibungen über die illegalen Tätigkeiten in der Arbeitstherapie gibt
d)     „Ergotherapie“ ist ein geschützter Begriff, und da die de facto Zwangsarbeit in Haina nichts mit Ergotherapie zu tun hat, auch wenn sie so genannt wird, vermute ich, dass die wenigsten Mitarbeiter auf dieser Station eine Ausbildung zum Ergotherapeuten haben. Mit dieser Einschätzung kann ich mich jedoch auch irren. Ob hier der Straftatbestand der Amtsanmaßung erfüllt ist, kann ich leider nicht beurteilen.
e)      Die Zwangsarbeit wird den Inhaftierten gegenüber mit einem angeblichen „Haftkostenbeitrag“ gerechtfertigt. Abrechnungen über diesen Haftkostenbeitrag hat jedoch keine meiner Whistleblowerquellen gesehen. Auch im Hessischen Landeshaushalt sind solche Zuflüsse an den Haushalt nicht erkennbar.
f)       Die Lockerungsstufen der Inhaftierten sind in Haina an die Teilnahme an der „Ergotherapie“ gekoppelt. Wer also Hoffnung auf Entlassung haben möchte, muss an der vermutlich illegalen industriellen Zwangsarbeit teilnehmen. Das psychologische Bewertungssystem, mit dem dieser Zwang gerechtfertigt wird, heißt HCR-20 V3 und ist nach meiner Einschätzung, mit dem Grundgesetz nicht vereinbar (ANLAGE 6: Petition Prognoseverfahren).
g)      Die Vitos Haina gGmbH ist eine gemeinnützige GmbH. Es stellt sich die Frage, inwieweit industrielle Zwangsarbeit in diesem Umfang sich mit einer Gemeinnützigkeit noch vereinbaren lässt.

Nach meiner Einschätzung besteht in diesem Fall ein Recht auf effektive Strafverfolgung nach Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG, da sich die Opfer der Zwangsarbeit in Haina in einem besonderen Obhutsverhältnis zur öffentlichen Hand befinden sowie Delikte von Amtsträgern in Betracht kommen (analog des Beschlusses des Bundesverfassungsberichtes vom 15. Januar 2020 2 BvR 1763/16). Die Straftaten sind weitreichend. Sollte sich herausstellen, dass mehrere Beteiligte Absprachen über ihre Handlungen und über die falsche Deklaration bzw. die Missachtung gesetzlicher Vorgaben getroffen haben oder Landtagsabgeordnete bewusst belogen wurden, kommen weitere Straftaten erheblicher Bedeutung hinzu. Eine Sicherung aller Behandlungsunterlagen zum Zwecke der Beweissicherung ist daher aus meiner Sicht notwendig.

Zusätzlich zur Anzeige füge ich noch eine Anzeige gegen die Vitos gGmbH von Jörg Bergstedt vom 9.4.2015 hinzu (ANLAGE 7). An den in der Anzeige vorgebrachten Straftatbeständen hat sich laut Auskunft meiner Quellen nichts geändert, trotz des Rechtes auf effektive Strafverfolgung wurde jedoch nicht effektiv ermittelt. Als Beleg für die Aktualität der Straftatbestände füge ich einen Beleg an.
Zitat aus der Strafanzeige von Jörg Bergstedt vom 9.4.2015:
„[Straftat]: Menschen mit Medikamenten zu „behandeln“, die für den Anwendungsfall gar nicht zugelassen sind: Das würde mindestens eine schwere Körperverletzung bedeuten. Ob es auch Off-Label-Medikamenten-
Einsätze mit Todesfolge gab, muss ermittelt werden. Eventuell kommen dann weitergehende Straftaten in Frage.
Zitat aus der Einladung zum Symposium Forensik am 28.2.2020 (ANLAGE 8):
„In der Folge kommen als kritisch zu bewertende Off-Label-Behandlungen sowie Polypharmazie mit einer Vielzahl unerwünschter Arzneimittelwirkungen und damit Compliance-Problemen zur Anwendung.“
Das ist ein medizinischer Euphemismus, der in einfachen Worten bedeutet: Wir führen Experimente am lebenden Menschen durch und wundern uns, dass das Betroffenen nicht gefällt.

Ich verzichte nicht auf eine Benachrichtigung über Fortgang und Ergebnis der Ermittlungen.

Mit freundlichen Grüßen!
Dirk Schadt M.A.

Robert-Koch-Str. 3
38106 Braunschweig
E-Mail: schadtskiste@aol.com
Telefon: 0531 389 24 19

P.S.: Ich habe in meinem Leben bisher noch keine Anzeige erstellt, sollte ich diese Anzeige an die falsche Adresse geschickt haben, so bitte ich um freundliche Weiterleitung an die passende Ermittlungsbehörde.

Donnerstag, 23. Juli 2020

Angriffe gegen homöopathisch arbeitende Ärzte - Und natürlich weiterhin Cor.ona..






 
   
 
 

René Gräber <news@natur-heilt.e-mailnews.de>


 
 
Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Angriffe gegen die Homöopathie nehmen zu.

Aktuell ist es (wieder einmal) Dr. Scheel, dem man droht die Kassenzulassung zu entziehen.

Wenn Sie bereits länger mitlesen, dann wissen Sie, dass ich im Februar bereits einmal zum Fall Dr. Scheel geschrieben hatte.

Ich habe das nochmal ganz kurz zusammengefasst:

Dr. Scheel – Wie man einen homöopathisch arbeitenden Kinderarzt „fertigmachen“ will

https://renegraeber.de/blog/dr-scheel/

Im Beitrag finden Sie auch den Link zur Petition für Dr. Scheel.

Ich kann hier nur sagen: Wenn "wir" uns jetzt nicht für Therapiefreiheit und Naturheilkunde einsetzen, werden die Beschränkungen und die Bevormundungen (Impfpflicht, Zwangsbehandlungen usw.) weiterhin zunehmen.

Während der "Cor.ona-Krise" war es ja bereits so, dass Ärzten die homöopathische Behandlungsempfehlungen veröffentlichten mehr oder weniger "gedroht" wurde, dies zu unterlassen... Es ist unglaublich, was sich derzeit alles abspielt.

Und damit wären wir (schon wieder) beim "Cor.ona-Thema"....

Ja... ich kann es auch schon nicht mehr hören. Aber wir sind weiter mit dem Thema konfrontiert. Und einige Aussagen einiger Politiker sind ja ziemlich klar: Corona endet erst, wenn es eine Impfung gibt. Zu dieser neuartigen Impfung (an der derzeit ca. 100 Firmen arbeiten sollen) recherchiere ich noch. Vor allem auch wie man diese "Gentechnik-Impfung" ausleiten könnte. Die meisten Kolleginnen und Kollegen sind derzeit der Auffassung das ginge nicht mehr, was in gewisser Weise auch stimmt. Aber dazu kommt noch in einem weiteren Newsletter mehr.

Natürlich wird das alles veranstaltet, um uns zu schützen - klar. Die Frage ist nur: Vor was?

Denn das Cor.onavirus soll bereits im März 2019 im Abwasser von Barcelona nachgewiesen worden sein.

Davon haben viele mittlerweile schon gehört. Ich wollte das nicht unrecherchiert teilen und habe mich auf die Suche gemacht. Hier die Ergebnisse:

https://www.yamedo.de/blog/sars-cov-2-angeblich-nicht-neu/

Mein Fazit: SARS-CoV-2 ist nicht neu. Was wir jetzt erleben ist erst der Anfang von Hinweisen, dass das Virus zwar neu entdeckt worden ist, was aber nicht zu verwechseln ist mit neu entstanden.

Als nächstes gab es folgende spannende Aussage seitens der WHO:

Infizierte ohne Symptome infizieren nur sehr selten Gesunde

https://naturheilt.com/blog/who-epidemiologin-corona-infektion/

Geäußert wurde diese Stellungnahme von Maria van Kerkhove, der Chefin der WHO Abteilung für neue Infektionskrankheiten und Zoonosen, die bei der WHO auch die technische Leitung für den Arbeitsbereich Covid-19 ausübt.

Solche Aussagen sind Sand im Getriebe der Pandemie-Antreiber. Denn sie würden bedeuten, dass die Masse der "Vorsichtsmaßnahmen“ seitens der Regierungen in fast allen Ländern ziemlich überflüssig gewesen sind. Ein erhöhter Schutz für "Risikopatienten" hätte völlig ausgereicht. Ich persönlich empfinde diese immer noch als sehr „undifferenziert“.

Für mich ist der entscheidende Faktor (immer noch) die Sterblichkeit. Die liegt auf dem Niveau der Grippe und das Virus scheint schwächer zu werden. Ich beurteile jetzt nur mal die Zahlen in Deutschland: Es gab keine erste Welle. Es gab keine Überlastung der Kliniken. Es gab keine Übersterblichkeit.

Die "Maßnahmen" wurden eingeführt als die Todesfallzahlen bereits sanken. Alles was jetzt noch stattfindet kann ich nur als unverhältnismäßig bezeichnen. Würde es wirklich um Gesundheit gehen, dann würden die "anderen Themen" (über die ich hier auch immer wieder berichte) ganz anders beurteilt werden.

Eine konsequente Krankenhaushygiene, sowie Schutz der Risikogruppen würde völlig ausreichen. Und apropos "Risikogruppen": Bluthochdruck, Diabetes Typ 2 etc. könnte in sehr weiten Teilen natürlich geheilt werden - wenn Patienten und die sogenannte "Schulmedizyn" das wirklich wollten. Dazu hatte ich ja auch oft genug berichtet.

Deswegen sage ich: Sie werden weiterhin in Angst und Schrecken versetzt. Warum das so ist bedürfte einer vielschichtigen Antwort (um die ich ebenfalls bereits mehrfach gebeten wurde). Die einfachste Antwort ist: Die verantwortlichen Politiker sitzen in einer Zwickmühle und kommen jetzt aus der Nummer nicht wieder raus. Der erste der die Maßnahmen lockert "hat verloren" - siehe Herr Laschet; der ist erledigt. Und Herr Söder will Kanzler werden. Noch Fragen?

Jetzt bin ich "politisch" geworden - nicht meine Kernkompetenz. Letztlich sind die Entscheidungen (was in der Medizin bezahlt wird und was nicht) aber eben doch Politik. Beispiel Krebs. Und damit wären wir wieder beim Ausgangsthema...

Über einen Kommentar zum Beitrag freue ich mich immer!
Einen Kommentar können Sie wie immer relativ "anonym" abgeben:

https://renegraeber.de/blog/dr-scheel/

... und natürlich auch zu den entsprechenden "Cor.ona-Themen".

Sie können zum Beispiel im Namenfeld nur Ihren Vornamen angeben.
Ihre E-Mail-Adresse wird selbstverständlich NICHT veröffentlicht.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße,

Ihr

René Gräber


P.S.: Zur "Vertiefung" der Themen Grippetherapie, Biologische Entsäuerung, usw. finden Sie ausführliche Schriften und Bücher von mir hier:

https://www.renegraeber.de/Buecher.html

An dieser Stelle ein ganz großes Danke an Sie alle für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen!

Mittwoch, 22. Juli 2020

Psychiatrie in der Defensive




-----Original-Nachricht-----
Betreff: Psychiatrie in der Defensive :-)
Datum: 2020-06-04T13:14:42+0200
Von: "Werner-Fuss Zentrum" <werner-fuss@berlin.de>
An: "verborgene_empfaenger:;" <verborgene_empfaenger:;>

Im Internet bei Madinamerica gefunden:

Die Mainstream-Psychiatrie reagiert auf den UN-Sonderberichterstatter

Wir haben den Text mit einem Übersetzungsautomaten ins Deutsche übertragen. Insbesondere das Fazit am Ende trifft ins Schwarze:
Die etablierten Psychiater haben ihre profitablen Imperien auf Machtasymmetrien aufgebaut und werden bis zum Ende kämpfen, um sie zu erhalten. Im Wesentlichen haben Hickie und seinesgleichen dem Sonderberichterstatter gesagt: „Wenn Sie unser Projekt der Beherrschung und Kontrolle nicht voll und ganz unterstützen, werden wir Sie angreifen“. Warum? Weil sie jede Äußerung fürchten, die ihre Macht und ihre Privilegien bedroht, die auf einer falschen Prämisse, der Vorstellung eines „biomedizinischen Modells der psychischen Störung“, beruhen. Das ist natürlich das genaue Gegenteil der wissenschaftlichen Methode, aber wie diese Kritiker zeigen, wissen die Mainstream-Psychiater nichts darüber, und es kümmert sie noch weniger.
Die so genannten „wichtigsten Meinungsführer“ in der modernen Psychiatrie, für die Hickie ein Vorbild ist, sind keine „klinischen Neurowissenschaftler“, wie sie manchmal behaupten. Stattdessen sind sie äußerst fähige Manipulatoren des politischen Prozesses, die allesamt darauf ausgerichtet sind, sich zu bereichern und sich aufzublasen. Lesen Sie mehr »
Link zum Originaltext:
https://www.madinamerica.com/2020/01/ready-fire-aim-mainstream-psychiatry-reacts-special-rapporteur/
Dies ist eine Nachricht des Werner-Fuß-Zentrums
im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
http://www.psychiatrie-erfahrene.de
Unser Solidaritätsfonds zur Verteidigung notariell beurkundeter PatVerfü®, die beim LPE B-B in Kopie hinterlegt wurden, wird ausschließlich durch einseitige Unterstützungszahlungen gespeist. Auf dem Treuhandkonto sind zur Zeit 11.600,- €.