Presseinfo vom 22.07.2014
Klettern gegen
Zwangspsychiatrie
Demonstrierende in Gießener Innenstadt fordern ein Ende der
Folter
Drei Schwätzer, zwei Kletterinnen, eine Musikanlage – in diese
Kulisse
gelangte, wer heute Nachmittag den Seltersweg in der Gießener
Innenstadt
passierte. Mit einem Spruchband, das sie hoch oben zwischen zwei
Bäumen
aufhängten, sowie mit Flugblättern und frecher Musik machten ein
paar
Demonstrierende aufmerksam auf Menschenrechtsverletzungen in
Psychiatrien.
Während drumherum viele Leute interessiert auf das Geschehen in
den Bäumen
schauten, brachte Amal am Mikrophon folgende Kritik zum Ausdruck:
„Hinter
den Mauern und Zäunen werden Menschen stunden- bis tage- oder
sogar
wochenlang gefesselt, gegen ihren Willen mit Chemikalien behandelt
und
ständig mit Strafen belegt.“ Andere Demonstrierende
verteilten
Flugblätter, die unter anderem darüber aufklärten, dass selbst der
Leiter
der Vitos-Psychiatrien, Dr. Rüdiger Müller-Isberner, zugibt, dass
viele
Methoden in seinen Einrichtungen illegal sind. Auf den Spruchbändern
hieß
es deshalb: „Tatort Psychiatrie: tägliche Gewalt gegen Patienten“
sowie
„Gegen Fesseln, Foltern, Zwangsbehandlungen &
-medikamentieren“.
Aktive gegen die Vitos-Klinik
Kontakt über:
01578/9165043
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