Dienstag, 2. April 2019

Neuroleptika können jeden Zustand auslösen

Neuroleptika können jeden Zustand auslösen
Schnelles Absetzen oder Ändern von Medikamenten kann jeder Mensch schwerste Entzugsymptome bzw.Absetzpsychosen oder Agressivität führen. Mit Neuroleptika kann man jeden Zustand herbeiführen. Dr. Volkmar Aderhold und Medizinjournalist untersuchten Studien und kamen zu folgendem Ergebnis Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen“
Robert Whitaker ist mit seinen Rechercheergebnissen nicht allein. Peter Gøtzsche ist ein Ausnahme-Forscher. Durch seine jahrelange Arbeit in der Cochrane Collaboration, die er 1993 mitbegründete, ist er geschult im Aufspüren von Falschaussagen, die sich meist auf übertriebenen Heilwirkungen von Medikamenten beziehen. Minutiös durchschaut er die eingereichten Zulassungsdaten und konfrontiert die Hersteller mit tatsächlich beobachteten Wirkungen. Auch er hat sich damit nicht nur Freunde gemacht.
Doch niemand kann ihm unsauberes Arbeiten oder unbewiesene Behauptungen unterstellen. Seine Arbeiten basieren auf exakter wissenschaftlicher Beweisführung und erscheinen fast ausschließlich in den wichtigsten medizinischen Fachzeitschriften. In seinem Buch „Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen“ kommt er zu folgenden Feststellungen:
Das Gehirn passt sich an die Medikamente an
Mittlerweile hat man auch herausgefunden, warum das so ist – und auch die Psychiatrie und die Pharmakologie weiß es: Das Gehirn reagiert auf eine Weise auf die Psychopharmaka, die versucht, alles auszugleichen, was die Drogen bewirken. Und damit entsteht das Problem: Registriert das Gehirn, dass ein Dopaminblocker seine eigene Dopaminerzeugung blockiert, kämpft das Gehirn dagegen an, indem es mehr Dopamin produziert und mehr Rezeptoren für Dopamin, um „seinen Normalzustand“ wieder herzustellen. Antidepressiva, die den Serotoninspiegel erhöhen, um die Depression zu lindern, funktionieren eine Weile, doch dann schaltet das Gehirn die Produktion von Serotonin immer weiter ab und baut die dazugehörigen Rezeptoren ab, weil nach seinem Dafürhalten zu viel Serotonin vorhanden ist. Damit verschärft das Psychopharmakum genau das, was es ja eigentlich beheben soll.
Das hat auf Dauer noch eine weitere, schädliche Wirkung, die über die dauerhafte Schädigung des chemischen Gleichgewichtes im Hirn hinausgeht: Sogar der körperliche Aufbau, die Physiologie des Hirns ändert sich. Damit wird der Mensch wirklich auch physisch – und nicht nur psychisch – geschädigt und chronisch krank und zeigt nun irreversibel genau die Symptome, die die Medikamente heilen sollten.
Insbesondere Kinder, deren Gehirn sich erst noch richtig „verdrahten“, entwickeln und formen muss, dürfen – diesen Erkenntnissen Rechnung tragend – in keinem Fall mit diesen Mitteln behandelt werden. Auch nicht bei ADHS, will man sie nicht lebenslang zu tatsächlich psychisch und physisch schwer gestörten Patienten machen._______________________________________________________________________
Antidepressiva bringen mehr Schaden als Nutzen
Antidepressiva machen abhängig
Ein dauerhafter Gebrauch von Antidepressiva erhöht das Rückfallrisiko und kann chronische Depressionen erzeugen
Antidepressiva sind „Zerstörer des Sexuallebens“
Antidepressiva haben überhaupt keinen Nutzen bei 90 Prozent aller Depressionen und selbst bei den verbleidenden 10 Prozent ist der Nutzen klinisch kaum relevant.
Antidepressiva erhöhen bei Menschen bis 40 Jahren das Suizidrisiko
Antidepressiva erzeugen schwere, ernst zu nehmende Nebenwirkungen
Ein Entzug von Antidepressiva kann auch viele Monate oder sogar Jahre nach der letzten Tablette ernsthafte Symptome nach sich ziehen.
Antidepressiva haben überhaupt keinen Nutzen bei Kindern und Jugendlichen. Zu ihren Risiken gehört jedoch eine Verdoppelung des Suizidrisikos. Deshalb, sollte man sie bei Kindern und Jugendlichen niemals einsetzen.
Depressionen lassen sich effizient und dauerhaft mit Psychotherapie, Sport und anderen Methoden bekämpfen
Medikamentöse Psychotherapie führt in die Abhängigkeit
Peter Gøtzsche referiert, was engagierte Psychiater und Autoren wie David Healy, Peter Breggin, Robert Whitaker, Irving Kirsch, Joseph Glenmullen und viele andere seit Jahren schreiben:
„Die medikamentöse Therapie führt in die Abhängigkeit. Das ist eines der bestgehüteten Geheimnisse der Psychiatrie. Den Patienten fällt es schwer, die Mittel abzusetzen, weil dies Entzugssymptome auslöst. Es ist unglaublich, dass führende Psychiater diese Tatsache seit vielen Jahrzehnten bestreiten und dass die meisten von ihnen heute noch entschieden leugnen, dass SSRI abhängig machen können.“
Peter Gøtzsches ernüchterndes Fazit ist, dass es keine psychiatrische Erkrankung gibt, bei der es Patienten besser geht, wenn sie dauerhaft Medikamente einnehmen. Stattdessen erhöhen, so Gøtzsche, sämtliche Psychopharmaka bei einer Dauerbehandlung das Risiko an schweren Nebenwirkungen zu erkranken. Viele Substanzen greifen zudem die Gehirnsubstanz an und führen zu deren Abbau.
Unfähigkeit, einem normalen Leben nachzugehen
Robert Whitaker, der eigentlich nur herausfinden wollte, wie es denn sein kann, dass so viele Menschen, die sich vertrauensvoll in die Hände der Psychiater und der Pharmaindustrie begeben, auch nach längerer Behandlung nicht wieder in der Lage sind, ein normales Leben zu leben und einem Beruf nachzugehen. Und er musste feststellen, dass das Ergebnis heißt: „Weil sie sich in die Hände von Psychiatern und der Pharmaindustrie begeben haben,“
Es gibt einen tatsächlicher Anstieg von Fällen, die aufgrund von psychischen Erkrankungen unfähig sind, ihrem gewöhnlichen Leben nachzugehen. Einer von 50 Amerikanern gilt mittlerweile als psychisch krank – vor dem Einsatz von Psychopharmaka war es gerademal einer von 300. Und dieser Anstieg passiert nicht trotz, sondern gerade wegen der Medikamente, meint Whitaker: „Was Sie bei jeder Klasse dieser Psychopharmaka feststellen werden, ist auf lange Sicht eine Verschlechterung der Zielsymptome der Depression oder Psychose oder Angst im Vergleich zu Patienten, die mit einem Placebo behandelt wurden. Selbst beim Zielsymptom entwickelt sich eine größere Häufigkeit und Schwere der Symptome. Und Sie werden einen ziemlich bedeutenden Prozentsatz der Patienten sehen, bei denen neue und schwere psychiatrische Symptome erst durch die Droge selbst ausgelöst werden.

Keine Kommentare: