Samstag, 18. Juni 2016

Patienten von Forensik Wärtern und Ärzten bewusst traumatisiert!

Im Sommer während einer Hitzeperiode wurde der Hainaer Forensik Insasse D. wegen des Einsatzes für einen Mitpatienten der den Angriffen des Pflegepersonals schutzlos ausgeliefert war in den Bunker verfrachtet. D. der kurz vor seiner Entlassung stand wurde angedichtet er hätte sich in drohender und aggressiver Form gegenüber den Wärtern verhalten.
Bei Außentemperaturen von beinahe 40 Grad erhielt er keine Getränke! Als er es nicht mehr aushielt und er nach dem Personal klingelte wurden ihm Getränke verweigert. Halb verrückt vor Durst läutete D. immer wieder und flehte um Wasser. Ohne Erfolg. Die hohe Psychopharmaka Medikation (4 verschiedene Medikamente) und die Hitze stellten ihn vor die Wahl: Entweder kollabieren oder aus der Toilette trinken. D. entschied sich für die Toilette. Er ließ jedoch seinen ganzen Frust und seine Wut freien Lauf. Wie können Forensik Wärter nur so grausam sein.
Es wurde ein Krisen Kommando gerufen und diese verfrachteten den entrechteten und gedemütigten in die Fixe! Von den Folgen dieser Fixierung hat sich D., der später aus Verhältnismäßigkeit entlassen wurde bis heute nicht erholt.
Das Traume das die Psychologen und Psychiater hier entfacht haben wirkt für den Rest seines Leben. Den Ekel den man ihm hier durch „Ärzte“, „Psychologen“ und Wärter beigebracht hat wird er sein ganzes Leben nicht mehr los werden.
Er ist übrigens nicht der einzige Die ehemaligen Forensik Insassen Denis Stephan und J. D. berichten übereinstimmend aus der Toilette getrunken zu haben um nicht zu kollabieren oder zu verdursten.
Alle hoffen, dass eines Tages der Tag der Abrechnung kommen wird und die Verantwortlichen, der Namen nicht vergessen werden zu Rechenschaft gezogen werden.
Dass sich die Anzeichen für eine Änderung im Massregelvollzug häufen ist Unübersehbar. Der Vorsitzende der Strafvollstreckungskammer hat sich während eines Prozesses mit dem bekanntesten deutschen Forensik Gutachter Norbert Nedopil getroffen. Mit zugegen dürfte auch der ärztliche Direktor der Hainaer Vitos GmbH Dr. Rüdiger Müller Isberner gewesen sein. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Größerer Widerstand in der Bevölkerung bedarf dringend einer Strategieanpassung. Es kommt vermutlich nicht Gutes dabei heraus, wenn sich die „Hardliner“ des deutschen Maßregel Vollzuges Gedanken machen wie sie ihr Geschäftsfeld erhalten können!
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