Psychiatrielager

Eine Geschichte von vielen Opfern der Psychiatrie in Deutschland

Sonntag, 21. Juli 2019

Folter im Maßregelvollzugszentrum Moringen

Ingo P. leider schon wieder im Bunker vom Maßregelvollzugszentrum Moringen
Liebe Leser/innen,
Vor ca. einem Jahr hatte ich hier über das Schicksal von Ingo P. berichtet. Er war trotz Demo, Strafanzeige gegen Dr. Hesse und mehrere Schreiben an das Niedersächsische Gesundheitsministerium insgesamt 6 Monate im Bunker eingesperrt. Nun hatten wir ihm vor 2 Wochen besucht. Eigentlich ging es ihm gut, bis auf Resignation, Verzweifelung und Hoffnungslosigkeit. Ein paar Tage danach haben wir erfahren, dass er leider wieder im Bunker eingesperrt ist und er nicht einmal Telefonkontakt haben darf.
Hier der Link von meinem Bericht vor ca. einem Jahr.
https://www.facebook.com/groups/319917334873935/permalink/897705980428398/
‎Steenken Doris‎ an Stopp den § 63 StGB
23. Oktober 2018
Folter im Maßregelvollzugszentrum Moringen; Patient schon über 3 Monate in 9 m² Isolierzelle ohne Außenkontakte etc.
Vor vielen Jahren hatte Ingo P. in einer psychischen Krise Stress mit seinem Vater. Es kam auch zu körperlichen Rangeleien, woraufhin Ingo dann für ein ca. 1,5 Jahren mit Beschluss in Osnabrücker Psychiatrie untergebracht wurde.
Nach seiner Entlassung fing er an zu studieren und hatte auch eine Freundin. Irgendwann ging die Beziehung in die Brüche und er hat dann auch sein Studium abgebrochen, was ihm dann auch psychisch sehr belastete. Eines Tages ging er in ein Geschäft für Geschenkartikel. Das was er suchte, hatten die dort nicht. Vor lauter Frust griff er dann nach einer Vase oder ähnlichen Gegenstand und zerdepperte diese vor Wut auf dem Boden. Die Verkäuferin rief die Polizei. Nach einer Personenüberprüfung etc. landete er dann in die Forensik in Osnabrück. Dort hat er dann über 8 Jahre eingesessen. Es wurde ihm immer wieder die Rangelei mit seinem Vater zur Last gelegt und nicht die zerdepperte Vase. Nach seiner Entlassung bekam er 5 Jahre Führungsaufsicht mit der Auflage, regelmäßig den Psychiater zu besuchen und die vom Arzt verordneten Psychopharmaka einzunehmen. Er wohnte alleine in einer eigenen Wohnung und kam regelmäßig in die Selbsthilfegruppe. Nach ca. 3,5 Jahren beklagte er immer mehr die Nebenwirkungen der Medikamente. Weil der Arzt sich nicht auf eine Reduzierung einlies, hat Ingo selber reduziert. Er wurde nach einigen Monaten wieder leicht psychotisch und der Arzt hat ihm dann zur Krisenintervention in die Allgemeinpsychiatrie eingewiesen. Weil er dort mal eine Nacht nicht schlafen konnte, ging er auf dem Flur der Station auf und ab und versuchte mit der Nachtwache ins Gespräch zu kommen. Die Nachtwache wies das Gespräch ab und dann ging Ingo wieder ins Bett und schlief dann doch bis zum nächsten Morgen durch. Dann war Frühstück und danach Visite. Bei der Visite unterstellte der Arzt den Ingo, dass er Nachts die Nachtwache bedroht hätte und dafür nun jetzt fixiert werden mußte. Ingo wehrte sich erst aber dann haben die Pfleger ihm überwälltigt, fixiert und zwangsbehandelt. Als Ingo dann am folgenden Tag dagegen Rechtsmittel einlegen wollte, wurde er sofort in die Forensik verlegt. Nach ca. 7 Monaten kam er dann aber wieder raus und konnte direkt in seiner Wohnung zurück. Am Anfang hat er seine Medikamente wie vorgeschrieben weitergenommen und dann nach ca. einem Jahr wieder wegen der Nebenwirkungen reduziert. In einer darauf folgenen manischen Phase hat er dann mehrere Stühle aus dem Osnabrücker Dom geholt und nach draussen vor dem Dom gestellt. Als der Köster dann kam, argumentierte Ingo damit, dass die Christen bei dem schönen Wetter doch viel besser draussen zum Beten sitzen könnten. Weil Ingo auf mehrmaliger Aufforderung des Kösters, die Stühle nicht wieder rein gebracht hat, hat der Köster die Polizei gerufen. Nach Personenkontrolle/Überprüfung kam Ingo dann wieder in die Forensik Osnabrück. Dort weigerte er sich dann, die Medikamente zu nehmen. Die Ärzte haben dann für Ingo eine gesetzliche Betreuung einrichten lassen, um ihn über diesen Wege seine Medis auch gegen seinen Willen zukommen zu lassen. Als Ingo das mit bekam, gab es eine Rangelei mit den Pflegern und Ingo kam dann in ein Isolierungszimmer. Das Personal kümmerte sich überhaupt nicht um ihn und haben einfach nur das Essen durch eine Klappe rein gereicht und sonst gab es kein Kontakt zum Umfeld. Ingo selber beantragte die Verlegung nach Moringen, die dann auch bewilligt wurde und er wurde dann auch sehr schnell (im Jahr 2012) verlegt. Dort bekam er dann auch immer mal wieder Lockerungen, die dann auch immer wieder zurückgenommen wurden, wenn Ingo leichte psychotische Phasen bekam. Mal kam er auf eine gelockerte Station und dann wieder im Hochsicherheitstrakt und so ging/geht das immer hin und her, obwohl Ingo keinen körperlich angreift oder Ähnliches.
Vor ca. 11 Monaten haben die ihm dann in ein Wohnheim verlegt, wo es ihm aber überhaupt nicht gefiel. Somit kam er wieder zurück nach Moringen auf Station 16 im Hochsicherheitstrakt. Weil er aber weiterhin endlich da raus möchte und nicht mehr die ganzen Psychopharmaka schlucken will, haben die ihm jetzt seit 3 Monate in eine Isolierzelle (Bunker, 9 m², ohne Außenkontakte, ohne Fernseher, ohne Radio, ohne Möbel, nur eine dicke Matte auf den Boden und eine Toilette aus Stahl) gesperrt. Nach ca. 35 Tagen Bunker konnten wir einmal mit ihm telefonieren. Er berichtete, dass er in der ganzen Zeit bis dahin nur drei mal duschen durfte und nur Hofgang bekommt, wenn er fleißig seine Psychopharmaka schluckt und keine Widerworte gibt. Seit 2 Monate können wir nicht einmal mehr mit ihm telefonieren. Besuchen dürfen wir ihn auch nicht. Wir werden immer wieder in einen barschen Ton abgewiesen. Wir haben Strafanzeige gegen das Maßregelvollzugszentrum Moringen erstattet, einen Anwalt eingeschaltet und verschiedene Behörden angeschrieben und über die folter-ähnlichen Missstände in der Forensik Moringen informiert. Bis jetzt leider alles ohne Erfolg.

Wir bitten um Unterstützung, wie z.B. Kontaktaufnahme mit Ingo oder allgemein mit der Forensik. Briefe, Protestaktionen usw…….
Hier die Daten:
Ingo P. (Vollständiger Name kann auch gerne über mein Messenger erfragt werden)
Station 16
Maßregelvollzugszentrum
Mannenstraße 29
37186 Moringen
Tel.: 05554/9790
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Bogna Ruth
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Freitag, 19. Juli 2019

Eingestellt von psychiatrielager.blogspot.com um 09:15 Keine Kommentare:
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Lordi Schadt
9. Juli um 13:19
Eine qualitativ hochwertige Studie der Universität Liverpool stellt den Kern der Psychiatrie in Frage: die psychiatrische Diagnose. Kurz zusammengefasst: Psychiatrische Diagnosen haben keinen wissenschaftlichen Wert, und eine rechtlich nachteilige Sonderbehandlung aufgrund einer solchen 'Diagnose' nach § 63 ist somit wissenschaftlich nicht zu rechtfertigen ...
Ich füge die google-Übersetzung an ...
______________________
Studie hält psychiatrische Diagnosen für "wissenschaftlich bedeutungslos"
Quelle: Universität Liverpool
Eine neue Studie, die in Psychiatry Research veröffentlicht wurde, kam zu dem Schluss, dass psychiatrische Diagnosen wissenschaftlich wertlos sind, um diskrete psychische Störungen zu identifizieren.
Die von Forschern der University of Liverpool durchgeführte Studie umfasste eine detaillierte Analyse von fünf Schlüsselkapiteln der neuesten Ausgabe des weit verbreiteten diagnostischen und statistischen Handbuchs (DSM) zu den Themen "Schizophrenie", "Bipolare Störung", "depressive Störungen", 'Angststörungen' und 'traumabedingte Störungen'.
Diagnosehandbücher wie das DSM wurden erstellt, um eine gemeinsame Diagnosesprache für Angehörige der psychischen Gesundheitsberufe bereitzustellen und eine endgültige Liste der psychischen Gesundheitsprobleme einschließlich ihrer Symptome zu erstellen.
Die wichtigsten Ergebnisse der Forschung waren:
* Psychiatrische Diagnosen verwenden alle unterschiedliche Entscheidungsregeln
* Zwischen den Diagnosen gibt es eine enorme Überschneidung der Symptome
* Fast alle Diagnosen verschleiern die Rolle von Traumata und leidvollen Lebensereignissen
* Diagnosen sagen wenig über den einzelnen Patienten aus und welche Behandlung sie benötigen
Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die diagnostische Kennzeichnung ein „unaufrichtiges Kategoriesystem“ darstellt.
Die leitende Forscherin Dr. Kate Allsopp von der Universität Liverpool sagte: „Obwohl diagnostische Etiketten die Illusion einer Erklärung erzeugen, sind sie wissenschaftlich bedeutungslos und können Stigmatisierung und Vorurteile hervorrufen. Ich hoffe, dass diese Erkenntnisse Fachkräfte der psychischen Gesundheit ermutigen werden, über Diagnosen hinauszudenken und andere Erklärungen für psychische Belastungen in Betracht zu ziehen, wie Traumata und andere negative Lebenserfahrungen.“
Professor Peter Kinderman von der Universität Liverpool sagte: „Diese Studie liefert weitere Beweise dafür, dass der biomedizinische diagnostische Ansatz in der Psychiatrie nicht zweckmäßig ist. Diagnosen, die häufig und unkritisch als „echte Krankheiten“ gemeldet werden, werden tatsächlich auf der Grundlage von intern inkonsistenten, verwirrten und widersprüchlichen Mustern größtenteils willkürlicher Kriterien gestellt. Das Diagnosesystem geht fälschlicherweise davon aus, dass alle Leiden auf Störungen zurückzuführen sind, und stützt sich in hohem Maße auf subjektive Urteile darüber, was normal ist. “
Professor John Read von der University of East London sagte: „Vielleicht ist es an der Zeit, nicht mehr so ​​zu tun, als ob medizinisch klingende Etiketten irgendetwas zu unserem Verständnis der komplexen Ursachen menschlicher Not beitragen oder welche Art von Hilfe wir brauchen, wenn wir in Not sind.“
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Dienstag, 11. Juni 2019

Weisse Folter in Deutsche Psychiatrie

    Petra Susanne Creighton Diese Vitos Klinik unter der Leitung von Frau Dr. Eusterschulte werden Menschen willkürlich zerstört . Wer nicht will muss fühlen . Die wenden die weiße Folter an bis zum Suizid, gedeckt von den Verbänden , Kommunen, Sozialgerichte, Strafgerichte, Betr...Mehr anzeigen
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  • Yves Walthert
    Yves Walthert Ich wurde auch ein Opfer verrückter Forensiker und als Autisten zu einem Schein Schizophrenen gemacht, nach einer verbalen Auseinandersetzung.

    Die machen ganz unheimliche Dinge, bringen Menschen und Tiere in Deiner Anwesenheit um und schauen dabei wohl auf das Verhalten und die Emotionen.

    Heute, bereits seit einigen Jahren erlebe ich auch eine Weisse Folter, viel Action im Umfeld, Mobbing und Beeinflussung auf mein Verhalten, dass ganze wird mit einer Art Verhöhrmethode begleitet einer unheimlichen Kommunikation.

    Vielleicht wird das ganze Debakel in der Psychiatrie und Forensik gerade untersucht, Psychiatrie Kritiker melden sich bei mir.

    Es ist zwar harter Tuback was die machen, ähnlich einem Hyper Spiel oder Tau Spiel, doch bis jetzt wurde niemand mehr aus meinem Umfeld umgebracht, nur weggenommen, dass man mich Monate später damit Konfrontieren kann.

    Das die Polizei in diese Tödlichen Spiele mit verwickelt ist überrascht zwar nicht aber es ist eine umwerfende Erkenntniß was sich da hinter dem Rücken durch zuträgt.

    Auch in der Schweiz würde es nicht Schaden den angekratzten Ruf der Psychiatrie und Forensik aufzubessern. Auch für viele Ausländer gilt die Schweiz als eines der schlimmsten Länder in dieser Thematik, wir hinken offenbar in vielen Bereichen immer etwas hinterher.
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    • Petra Susanne Creighton
      Petra Susanne Creighton Yves Walthert daran sieht man das Deutschland, Schweiz und Österreich nur die Maschinerie der Kabale durchführen. Diese Krankheiten existieren gar nicht, nur zum Wohlergehen der Pharmakonzerne
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  • Petra Susanne Creighton
    Petra Susanne Creighton Und ich habe jetzt 12 Anzeigen wegen Üble Nachrede und Beleidigungen obwohl ich die Wahrheit sagte
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Mittwoch, 17. April 2019

Psychiatrie in der Krise! Der Wallraff - Undercover Psychiatrie-Report und seine Folgen

17.04.2019 - 18:00 Uhr Info-Veranstaltung mit Günter Wallraff u. seinem Team

Hohschule Darmstadt am Mittwoch, dem 17.04.19

  • Einlass ab 18 Uhr, Beginn ab 18.30 Uhr
  • Geb. C20, Raum 3 und 4 (Schöfferstraße 3, Gebäude hinter dem Hörsaalgebäude gegenüber dem Hochhaus)
  • kostenfreie Eintrittskarten zu den Öffnungszeiten der AStA-Geschäftsstelle oder am Abend
Psychiatrie in der Krise! Der Wallraff - Undercover Psychiatrie-Report und seine Folgen
Info-Veranstaltung gemeinsam mit Günter Wallraff und seinem Team
Günter Wallraff ist ein bekannter Autor und Journalist, der in seiner bisher jahrzehntelangen Arbeit zahlreiche Skandale in Politik und Wirtschaft aufgedeckt hat. In seiner Dokumentationsreihe “Team Wallraff“ berichtet er und sein Reporterteam mit verdeckten Mitteln (Undercover) über gesellschaftliche Missstände.
Die erste Folge der neuen Staffel der Dokumentationsreihe wurde vor wenigen Wochen mit dem Thema “Undercover in Psychiatrien und Jugendhilfe“ ausgestrahlt. Diese Folge ist hier in voller Länge zu sehen:
https://www.tvnow.de/shows/team-wallraff-reporter-undercover-2384/staffel-6/episode-1-undercover-in-psychiatrien-1504359
Die Folge der Ausstrahlung ist ein politischer Skandal: Selbst Fachleute sagen, sie hätten es nicht für möglich gehalten, dass 40 Jahre nach der Psychiatrie-Enquete des Deutschen Bundestages über die damals menschenunwürdigen Verhältnisse in der Psychiatrie noch immer
solche Zustände möglich sind. Jetzt diskutieren Gremien vom Bundestag, über Landtage und Fachgesellschaften, wie es hierzu kommen konnte. Es liegt die Vermutung in der Luft: Nicht nur in den dokumentierten Kliniken von Frankfurt, Berlin und Stuttgart ist das Gezeigte Alltag.
Der von Kongressen und als Buchautor bekannte Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie PD Dr. med. Jann Schlimme aus Berlin spricht angesichts der dokumentierten Zustände in der Psychiatrie des Klinikums Frankfurt Höchst von „psychiatrischer Steinzeit“ und fordert eine Schließung und Neuaufstellung der dortigen Akutstation D42. Mittlerweile wurden auch Strafanzeigen gegen die Kliniken gestellt.
Doch wie verhält sich die Soziale Arbeit hierzu? Im Rhein-Main-Gebiet berichten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Trägern von Versuchen, offensive Diskussionen über diese Dokumentation zu führen. Und sie berichten von ängstlichen Vorgesetzten und erteilten Maulkörben, dieses Thema weiter aufzugreifen. Kaum jemand der psychosozialen Träger scheint gewillt, die fachlichen Konzeptionen der großen stationären Psychiatrien zu kritisieren. Einige fragen sich: Ist es nicht an der Zeit für einen neuen Aufbruch der Psychiatrie?
Wir möchten gemeinsam die neue Dokumentation des Team Wallraff ansehen und im Anschluss mit Günter Wallraff und der Journalistin, die in Frankfurt-Höchst Undercover drehte, diskutieren: Was ist los in der stationären Psychiatrie in Deutschland? Welche Alternativen gibt es in den Hilfen für psychisch kranke Menschen?
Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Volker Beck vom Fachbereich Soziale Arbeit der h_da.
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Dienstag, 16. April 2019

EU-Forschungsprojekt PRONIA-Psychiatrisierung von Unbequemen voraus?

Auch Du bist geisteskrank – und brauchst natürlich Therapie! EU-Forschungsprojekt PRONIA

7. April 2019 | Autarkie | Freies Leben | Bewusstsein | Spiritualität | Gesundheit | Ernährung | Medizin | Politik | Geo-Politik | connectiv.events
Das Ärzteblatt  findet es ganz großartig: Ein internationales Forschungsteam entwickelt ein telemedizinisches Diagnose-Tool, mit dem sich psychotische Erkrankungen frühzeitig erkennen lassen sollen. Da gibt es ein EU-Forschungsprojekt und ein internationales Forschungsteam unter der Leitung eines Privatdozenten Dr. med. Nikolas Koutsouleris, der an der LMU (Ludwig-Maximilian-Universität) wirkt. Und dieses Forschungsteam entwickelt ein „telemedizinisches Diagnosetool“, mit dem die Mediziner dann ganz früh Psychosen erkennen können – und auch natürlich schon im Vorfeld gezielt behandeln. Der Grund: Viele Patienten  gehen erst Jahre später, nachdem die ersten Anzeichen einer Psychose aufgetreten sind, zu einem Psychologen oder Psychiater. Das, so das Ärzteblatt, sei sehr schlecht, denn die therapeutische Beeinflussbarkeit psychotischer Erkrankungen sei wesentlich schlechter, wenn diese erst spät entdeckt werden. Dann könne die Erkrankung chronisch werden.
Deshalb habe die EU sechs Millionen Euro  dafür bereitgestellt, um das Projekt PRIONA zu fördern. PRIONA ist das Kürzel für „Personalised Prognostic Tools for Early Psychosis Management“. Man kann mehr darüber lesen auf der Webseite www.priona.eu. Es soll  mit dem brandneuen Diagnosetool möglich sein, den Ausbruch einer psychotischen Krankheit mit 90 % Genauigkeit vorhersagen zu können. Die „herkömmlichen Verfahren“ liegen dagegen bei 40%.

Du weißt nichts von einer Psychose, kein anderer hat was bemerkt, aber die Maschine weiß es schon?

Das Ärzteblatt schreibt dazu:
„Das erste Ziel des Projekts ist es, ein klinisch anwendbares Verfahren zur Vorhersage von psychotischen Erkrankungen bei Personen mit bestehenden Risikosymptomen, aber ohne Vollbild der Erkrankung, zu entwickeln. Ein weiteres Ziel ist die Entwicklung eines Tools zur Vorhersage von ungünstigen klinischen Verläufen, wie etwa der funktionellen Beeinträchtigung bei Hochrisiko-Personen sowie ersterkrankten Patienten mit Psychosen und Depressionen“, erläuterte Koutsouleris. Darüber hinaus ziele das Projekt darauf ab, diagnostische Tools zur Unterscheidung von psychotischen und affektiven Störungen wie Depression im Ersterkrankungsstadium zu validieren.“
Des Menschen Charakter ist vielfältig, mancher ist auch exzentrisch. Es gibt Leute, für die das Glas immer halb leer ist, was für andere halbvoll ist. Es gibt Zeiten, in denen man mit Wut im Bauch herumläuft, weil man einen Chef (männlich, weiblich oder divers)  hat, der einem das Leben schwer macht. Es gibt Zeiten, in denen man verliebt ist und alles rosarot sieht. Es gibt Miesepeter und entnervend fröhliche und zutrauliche Leute. Mancher hat eine oder mehrere Schrauben locker. So ist das nun mal.
Das Problem bei der Wahrscheinlichkeit eines solchen Diagnosetools ist, dass man Charakterzüge oder momentane, vielleicht sogar extreme emotionale Befindlichkeiten von Menschen einfach als solche sehen kann, oder darin eine beginnende Psychose erblickt. Es gibt im Prinzip kaum ein echtes Hindernis, einen Menschen mit Psychosen zu diagnostizieren, insbesondere, wenn das Diagnosetool angeblich eine Psychose identifiziert, noch bevor der Betreffende, die Umgebung oder ein Arzt davon weiß. Man bekommt da ein sehr seltsames Gefühl in der Magengegend.

http://www.goldgrammy.de

Zumal das Diagnosetool auch noch auf selbstlernenden Algorithmen basiert

„Es kombiniert Daten aus neuropsychologischen und -kognitiven Tests mit bildgebenden Verfahren, genetischen Untersuchungen und Interviews. So wurden in Bildgebungsstudien etwa mit Magnetresonanztomographie signifikante Hirnveränderungen bei Patienten mit einer Psychose beobachtet. „Bei psychotischen Patienten konnten Veränderungen der Hirnstruktur, der Hirnaktivität, der Verbindungen zwischen Neuronen sowie Veränderungen von Botenstoffen wie Dopamin im Gehirn nachgewiesen werden“, erläuterte Dr. med. Lana Kambeitz-Ilankovic, Neuropsychologin im Projekt PRONIA. Dabei seien eine Vielzahl von Hirnregionen betroffen.
Nach Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde erkrankt etwa jeder dritte Erwachsene im Laufe seines Lebens an einer psychischen Störung. Etwa 30 Prozent der Erkrankungen nehmen einen chronischen Verlauf. Neben dem individuellen Leid der Betroffenen haben neuropsychiatrische Erkrankungen auch eine volkswirtschaftliche Dimension.“

Sind wir nicht alle ein bißchen Bluna?

Die „Volkswirtschaftliche Dimension“ ist nett ausgedrückt. Reden wir doch Klartext: Wenn jeder Dritte mit einer Psychose diagnostiziert werden kann, dann rollt der Rubel. Da sind Sitzungen ohne Ende fällig, Dopamin- oder Serotoninhemmer, angstlösende Medikamente und Beruhigungsmittel, Schlaftabletten und Sedative, vielleicht auch noch eine Medikamentenabhängigkeit und/oder eine Einweisung in entsprechende Kliniken.
MRT-Ergebnisse sollen nämlich genau das offenbaren: „Bei psychotischen Patienten konnten Veränderungen der Hirnstruktur, der Hirnaktivität, der Verbindungen zwischen Neuronen sowie Veränderungen von Botenstoffen wie Dopamin im Gehirn nachgewiesen werden.“  Das Problem hierbei ist nur, dass diese Medikamente, die Dopamin oder Serotonin im Gehirn hemmen oder bereitstellen, das Gehirn nachweislich physisch auch verändern und meistens die Probleme auf Dauer deutlich vergrößern. Bekommt das Gehirn Dopamin-Hemmer geliefert, wirkt das kurzfristig. Dann produziert das Gehirn aber deutlich mehr Dopamin und die dazugehörigen Rezeptoren, um seinen gefühlten Mangel auszugleichen, was dann zu denselben Symptomen, wie vorher führt. Auch umgekehrt führt Dopaminzufuhr zu einer Reduzierung der Rezeptoren im Gehirn, was ebenfalls den alten Zustand wiederherstellt.
Wenn also das Ärzteblatt das Thema Schizophrenie anführt, bei dem sich die „indirekten Kosten“ (was immer das auch sei) auf jährlich rund 150 Millionen Euro belaufen und das Ärzteblatt davon ausgeht, dass sich diese Kosten durch PRIONA langfristig senken lassen, ist das wenig überzeugend. Da soll der Apparat computergestützt für jeden Patienten den optimalen Diagnosepfad ausrechnen und das ist dann gleich die Grundlage für die Therapie.  Wenn diese Apparatur allerdings, da ja sehr früh schon in der Lage, Psychosen zu erkennen, mit ziemlicher Sicherheit dann tatsächlich bei jedem Dritten schon diese Psychosen – und darunter natürlich auch Schizophrenie – erkennt, dann werden ganz sicher keine Kosten gesenkt, sondern jede Menge neue Kosten generiert. Und wenn 10 Prozent (bei 90prozentiger Genauigkeit) falsch diagnostiziert werden, bedeutet das, dass 100 von 1000 Leuten, die sich an den Apparat setzen mit Psychopharmaka oder Therapien traktiert und vielleicht abhängig gemacht werden, die eigentlich gesund sind.
Anders, als bei den bekannten 40% Fehldiagnosen durch menschliche Diagnostiker, die bekannt sind und daher noch wesentlich mehr Raum für eine Revision der Diagnose oder eine andere ärztliche Meinung lassen, ist die „Sichere Diagnose“ von PRIONA dazu angetan, die Maschinendiagnose als quasi unfehlbar zu akzeptieren und der Patient hat keine Chance mehr.

https://qi-technologies.com

Psychiatrisierung von Unbequemen voraus? Die Aufsässigkeits-Trotz-Störung

Wer es noch nicht weiß: Es gibt eine neue psychiatrische Diagnose für Systemkritiker oder unbequeme Menschen, mit dem schönen Namen „Aufsässigkeits-Trotz-Störung gegenüber Autoritäten. Auch die kann sehr gut diagnostiziert werden und erfasst im Prinzip jeden, der dem gegenwärtigen politischen System kritisch gegenübersteht und nicht kuscht. Diese Diagnose kann beispielsweise auch dazu führen, dass man – durchaus unfreiwillig – einer Medikamentierung und Therapie unterzogen wird. Die Webseite „Gehirnwäsche“ listet hierzu auf:
  1. Jährlich werden in der BRD  200.000 Menschen unter Zwang in die Psychiatrie eingeliefert.
  2. Im Mai 2013 kam der überarbeitete DSM-5 Katalog für psychische Störungen heraus (“Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders”). Das DSM dient als Leitfaden für die Diagnostik, wer und was gesund bzw. psychisch krank ist.
  3. Als neue Diagnose ist aufgenommen: “Aufsässigkeits-Trotz-Störung gegenüber Autoritäten“
  4. Das ist eine hervorragende Waffe zur Ausgrenzung von Selbst- und Querdenkern. Also, alle Einschätzungen, die von den täglich uns eingehämmerten Mainstream-Glaubenssätzen zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft abweichen, können damit als psychische Störung klassifiziert werden. Und sind somit behandlungsbedürftig.
  5. Allen Frances ist einer der Mitautoren dieses Katalogs für psychische Störungen (DSM), der in der westlichen Welt als Standard zur Bestimmung von psychischen Störungen gilt. Frances gehört zu den Erfindern von psychischen Krankheiten, an denen heute fast 80% der amerikanischen Bevölkerung „leidet“. In seinem Buch „Normal“ beichtet der Professor für Psychiatrie, wie seine Arbeit aus gesunden Menschen psychische Kranke macht. Der ehemalige Miterfinder der neuen psychischen Krankheiten rechnet mit seiner Zunft ab und prangert sie an, Seelenzustände als Krankheiten zu definieren. So würde mittlerweile „Schüchternheit“ als „soziale Phobie“ betrachtet. Einer Studie zufolge erfüllen schon mehr als 80% der jungen Erwachsenen die Kriterien für eine psychische Störung.
Wundervolle Aussichten, nicht wahr? Und wir dürfen mit Sicherheit davon ausgehen, dass PRIONA diese Störung auch diagnostizieren kann und soll. Das ist uns doch alles als gruselige Scheußlichkeit einer gnadenlosen Diktatur in der Sowjetunion und in der DDR und als Beleg dieser menschenverachtenden Systeme mit den schwärzesten Farben in der Schule geschildert worden.

https://misterwater.eu

PRIONA macht nur Sinn als „Vorsorgeuntersuchung“

Dem aufmerksamen Zeitgenossen steht ein Fragezeichen über dem Kopf. WENN das tolle Diagnose-Tool PRIONA Psychosen weit im Vorfeld erkennen und diagnostizieren kann und soll, dann macht der Apparat ja nur Sinn, wenn die Menschen von PRIONA auch weit im Vorfeld diagnostiziert werden KÖNNEN. Das heißt, man wird hier auf Vorsorgeuntersuchungen drängen und zwar bei allen Bürgern, denn sonst bringt der ganze Zauber nichts. Absehbarer Weise werden sich die Leute aber nicht drängeln, dahin zu gehen, Das bedeutet, es könnte quasi zur Pflicht gemacht werden. Vielleicht als Vorstufe noch der Hausarzt dazwischengeschaltet, der eine solche Voruntersuchung „vorschlägt“, die dann doch verpflichtend wird.
Schöne, neue Welt der Psychiatrisierung?

https://baden.jungbrunnen.tips

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https://www.aerzteblatt.de/archiv/169104/Eu-Forschungsprojekt-PRONIA-Prognose-Tool-fuer-Psychosen
Quelle:
connectiv.events
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Dienstag, 2. April 2019

Alena S-R

15:56 (vor 6 Stunden)


an Alena

Lordi Schadt
28. März um 16:02 ·
Aus der Reihe: Urige Blabla-Pressekonferenzen
__________________
"Wir reden nicht über Missstände, sondern über Mängel", blabla, "Schuld ist die bauliche Substanz der Gebäude", blabla, "es gab nur eine Beschwerde und eine Petition", blabla, "und die verkürzte Darstellung zeigt uns im schlechten Licht", blabla.
Dabei wurde offenbar gänzlich vergessen, dass in der Dokumentation vom Team Wallraff reale Straftaten gezeigt wurden, für die nicht die Fachaufsicht zuständig ist, sondern die Staatsanwaltschaft. Und den zahllosen Opfern dieser Straftaten wurde in der Pressekonferenz die Stimme verweigert. Opferschutz und "rückhaltlose Aufklärung" sieht anders aus!
__________________
Dazu auch ein Ausschnitt aus einer Anzeige eines bekannten Hessen, die mir zugespielt wurde und die mittlerweile der Staatsanwaltschaft vorliegt:
"Strafanzeige wegen des Anfangsverdachts der
§ 223 StGB Körperverletzung
§ 239 StGB Freiheitsberaubung
§ 203 StGB Verletzung von Privatgeheimnissen
§ 240 StGB Nötigung
§ 263 StGB Betrug.
[...]
Die Kameraaufnahmen dieser Dokumentation zeigen Zustände im inneren der Akut-Station D42, die aus meiner Sicht den Anfangsverdacht auf o.g. Straftatbestände erfüllen.
So zeigt die Dokumentation eine Situation, in der ein junger Mann, ausschließlich wegen einer strittigen Diskussion um Medikamenteneinnahme, von insgesamt 10 Ärzten und Pflegekräften
gewaltsam zu Boden gebracht und anschließend für mehr als eine Woche an ein Bett fixiert wird.
Weder der konkrete Anlass, noch die Reaktion des Mannes rechtfertigen gemäß medizinischer Leitlinien den Einsatz von körperlicher Gewalt in diesem Kontext. Die anschließende tagelange
Fixierung ohne Einhaltung der notwendigen 1:1 Betreuung stellt weiterhin mindestens den Tatbestand von Nötigung und Freiheitsberaubung dar.
Weitere in dieser Dokumentation geschilderte Fälle legen zudem nahe, dass die Klinik Patienten aufgrund ökonomischer Motivationslagen länger in der geschlossenen Station festhält, als aus fachlicher medizinischer Sicht notwendig ist. Dies nährt den Anfangsverdacht des
Abrechnungsbetrugs mit den Kostenträgern dieser Unterbringung, mutmaßlich der gesetzlichen Krankenversicherung. Da von einer tageweisen Abrechnung auszugehen ist, kann von einem
Kostensatz und somit Schaden von täglich ca. 300 - 400,- Euro ausgegangen werden.
In einer weiteren Sequenz der Dokumentation ist eine ärztliche Visite dokumentiert. Hier werden die Patienten wohl angehalten vor ihren Zimmertüren auf den Tross von Ärzten und Pflegepersonal zu
warten. Die Kamera dokumentiert den Verstoß gegen die ärztliche Schweigepflicht, in dem Geheimnisse der Patienten über Diagnose, Verlauf und Behandlung für mehrere Mitpatienten hörbar laut auf dem Gang besprochen werden. Die betroffenen Patienten haben keine Möglichkeit sich diesem zu entziehen. Dies stellt somit einen Zwangskontext und klaren Verstoß gegen u.a. §203 StGB
dar.
Weiterhin stellt die bauliche und strukturelle Organisation der Station keinen Schutz der Patienten zur Wahrung ihrer körperlichen Unversehrtheit und dem Eigentumsschutz dar. Wie filmisch dokumentiert, können Patienten im Zustand einer mutmaßlich vollentfalteten Psychose ohne weiteres die Zimmer von Mitpatienten betreten, dort Eigentum zerstören, stehlen und unsittliche
Handlungen durchführen. Es bleibt zu fragen, welches Präventionskonzept die Klinik gegen Formen des sexuellen Missbrauchs hat, wenn alle Zimmer rund um die Uhr offen stehen und durch Patienten noch nicht einmal zu Zeiten der Nachtruhe für andere Patienten verschlossen werden können?
Die dokumentierte aggressive und herablassende Vorgehensweise des Personals stellt mutmaßlich keinen Straftatbestand dar, unterstreicht aber in der gesamten Klaviatur ein fachliches und gesamtorganisatorisches Versagen, welches ein erheblich negatives Klima zu Lasten der Patienten herstellt, zulässt oder zu mindestens billigend in Kauf nimmt.
Strafverschärfend ist bei der Intensität der dokumentierten Verstöße, die bereits seit der PsychiatrieEnquete der 1970er Jahre zu Recht als “Steinzeit-Psychiatrie“ gelten und so seit langer Zeit nicht mehr gelehrt werden, von vorsätzlichen Handlungen auszugehen.
Da davon auszugehen ist, dass diese dokumentierten Handlungen dort so, in dieser oder vergleichbarer Art auch weiterhin praktiziert werden, wird beantragt diese Akutstation D 42 zur Sicherstellung der seelischen und körperlichen Unversehrtheit der dort untergebrachten Patienten
unverzüglich zu schließen."

Eingestellt von psychiatrielager.blogspot.com um 13:54 Keine Kommentare:
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Neuroleptika können jeden Zustand auslösen

Neuroleptika können jeden Zustand auslösen
Schnelles Absetzen oder Ändern von Medikamenten kann jeder Mensch schwerste Entzugsymptome bzw.Absetzpsychosen oder Agressivität führen. Mit Neuroleptika kann man jeden Zustand herbeiführen. Dr. Volkmar Aderhold und Medizinjournalist untersuchten Studien und kamen zu folgendem Ergebnis Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen“
Robert Whitaker ist mit seinen Rechercheergebnissen nicht allein. Peter Gøtzsche ist ein Ausnahme-Forscher. Durch seine jahrelange Arbeit in der Cochrane Collaboration, die er 1993 mitbegründete, ist er geschult im Aufspüren von Falschaussagen, die sich meist auf übertriebenen Heilwirkungen von Medikamenten beziehen. Minutiös durchschaut er die eingereichten Zulassungsdaten und konfrontiert die Hersteller mit tatsächlich beobachteten Wirkungen. Auch er hat sich damit nicht nur Freunde gemacht.
Doch niemand kann ihm unsauberes Arbeiten oder unbewiesene Behauptungen unterstellen. Seine Arbeiten basieren auf exakter wissenschaftlicher Beweisführung und erscheinen fast ausschließlich in den wichtigsten medizinischen Fachzeitschriften. In seinem Buch „Tödliche Psychopharmaka und organisiertes Leugnen“ kommt er zu folgenden Feststellungen:
Das Gehirn passt sich an die Medikamente an
Mittlerweile hat man auch herausgefunden, warum das so ist – und auch die Psychiatrie und die Pharmakologie weiß es: Das Gehirn reagiert auf eine Weise auf die Psychopharmaka, die versucht, alles auszugleichen, was die Drogen bewirken. Und damit entsteht das Problem: Registriert das Gehirn, dass ein Dopaminblocker seine eigene Dopaminerzeugung blockiert, kämpft das Gehirn dagegen an, indem es mehr Dopamin produziert und mehr Rezeptoren für Dopamin, um „seinen Normalzustand“ wieder herzustellen. Antidepressiva, die den Serotoninspiegel erhöhen, um die Depression zu lindern, funktionieren eine Weile, doch dann schaltet das Gehirn die Produktion von Serotonin immer weiter ab und baut die dazugehörigen Rezeptoren ab, weil nach seinem Dafürhalten zu viel Serotonin vorhanden ist. Damit verschärft das Psychopharmakum genau das, was es ja eigentlich beheben soll.
Das hat auf Dauer noch eine weitere, schädliche Wirkung, die über die dauerhafte Schädigung des chemischen Gleichgewichtes im Hirn hinausgeht: Sogar der körperliche Aufbau, die Physiologie des Hirns ändert sich. Damit wird der Mensch wirklich auch physisch – und nicht nur psychisch – geschädigt und chronisch krank und zeigt nun irreversibel genau die Symptome, die die Medikamente heilen sollten.
Insbesondere Kinder, deren Gehirn sich erst noch richtig „verdrahten“, entwickeln und formen muss, dürfen – diesen Erkenntnissen Rechnung tragend – in keinem Fall mit diesen Mitteln behandelt werden. Auch nicht bei ADHS, will man sie nicht lebenslang zu tatsächlich psychisch und physisch schwer gestörten Patienten machen._______________________________________________________________________
Antidepressiva bringen mehr Schaden als Nutzen
Antidepressiva machen abhängig
Ein dauerhafter Gebrauch von Antidepressiva erhöht das Rückfallrisiko und kann chronische Depressionen erzeugen
Antidepressiva sind „Zerstörer des Sexuallebens“
Antidepressiva haben überhaupt keinen Nutzen bei 90 Prozent aller Depressionen und selbst bei den verbleidenden 10 Prozent ist der Nutzen klinisch kaum relevant.
Antidepressiva erhöhen bei Menschen bis 40 Jahren das Suizidrisiko
Antidepressiva erzeugen schwere, ernst zu nehmende Nebenwirkungen
Ein Entzug von Antidepressiva kann auch viele Monate oder sogar Jahre nach der letzten Tablette ernsthafte Symptome nach sich ziehen.
Antidepressiva haben überhaupt keinen Nutzen bei Kindern und Jugendlichen. Zu ihren Risiken gehört jedoch eine Verdoppelung des Suizidrisikos. Deshalb, sollte man sie bei Kindern und Jugendlichen niemals einsetzen.
Depressionen lassen sich effizient und dauerhaft mit Psychotherapie, Sport und anderen Methoden bekämpfen
Medikamentöse Psychotherapie führt in die Abhängigkeit
Peter Gøtzsche referiert, was engagierte Psychiater und Autoren wie David Healy, Peter Breggin, Robert Whitaker, Irving Kirsch, Joseph Glenmullen und viele andere seit Jahren schreiben:
„Die medikamentöse Therapie führt in die Abhängigkeit. Das ist eines der bestgehüteten Geheimnisse der Psychiatrie. Den Patienten fällt es schwer, die Mittel abzusetzen, weil dies Entzugssymptome auslöst. Es ist unglaublich, dass führende Psychiater diese Tatsache seit vielen Jahrzehnten bestreiten und dass die meisten von ihnen heute noch entschieden leugnen, dass SSRI abhängig machen können.“
Peter Gøtzsches ernüchterndes Fazit ist, dass es keine psychiatrische Erkrankung gibt, bei der es Patienten besser geht, wenn sie dauerhaft Medikamente einnehmen. Stattdessen erhöhen, so Gøtzsche, sämtliche Psychopharmaka bei einer Dauerbehandlung das Risiko an schweren Nebenwirkungen zu erkranken. Viele Substanzen greifen zudem die Gehirnsubstanz an und führen zu deren Abbau.
Unfähigkeit, einem normalen Leben nachzugehen
Robert Whitaker, der eigentlich nur herausfinden wollte, wie es denn sein kann, dass so viele Menschen, die sich vertrauensvoll in die Hände der Psychiater und der Pharmaindustrie begeben, auch nach längerer Behandlung nicht wieder in der Lage sind, ein normales Leben zu leben und einem Beruf nachzugehen. Und er musste feststellen, dass das Ergebnis heißt: „Weil sie sich in die Hände von Psychiatern und der Pharmaindustrie begeben haben,“
Es gibt einen tatsächlicher Anstieg von Fällen, die aufgrund von psychischen Erkrankungen unfähig sind, ihrem gewöhnlichen Leben nachzugehen. Einer von 50 Amerikanern gilt mittlerweile als psychisch krank – vor dem Einsatz von Psychopharmaka war es gerademal einer von 300. Und dieser Anstieg passiert nicht trotz, sondern gerade wegen der Medikamente, meint Whitaker: „Was Sie bei jeder Klasse dieser Psychopharmaka feststellen werden, ist auf lange Sicht eine Verschlechterung der Zielsymptome der Depression oder Psychose oder Angst im Vergleich zu Patienten, die mit einem Placebo behandelt wurden. Selbst beim Zielsymptom entwickelt sich eine größere Häufigkeit und Schwere der Symptome. Und Sie werden einen ziemlich bedeutenden Prozentsatz der Patienten sehen, bei denen neue und schwere psychiatrische Symptome erst durch die Droge selbst ausgelöst werden.
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Dienstag, 26. März 2019

Petra Creighton
3 Std.
In dieser Klinik wird mein Sohn mit Elektroschocks in seinem Zimmer überrascht und attackiert. Andere Patienten werden mit nicht zugelassene und nicht genehmigte Neuroleptika bis ins Koma gespritzt. Die Patienten liegen oft Wochenlang auf dem Boden sind unterernährt und dermaßen abgeschossen bis sie irgendwann tot sind. Das ist alles Therapie dort. Das einzigste was dort stimmt sind die vollen Kassen. Dieses Klinikgrundstück hat eine Aura des Todes. Man kann nicht lange dort bleiben, da überträgt sich die Todesaura auf dein Gemüt. Schlecht zu erklären.
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Montag, 4. März 2019

Lordi Schadt
23. Januar ·
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* EIN HILFERUF! #freehaina *
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„I’m with you in Haina!“
In den letzten Monaten hatte ich mehrmals Kontakt mit Angehörigen der Vitos-Forensik in Haina, und die Geschichten, die sie mir erzählt haben, haben mich zutiefst erschüttert. Die Zustände in diesen Hessischen "Kliniken" werden von den Inhaftierten als "KZ-ähnlich" mit „sadistischen Chef-Ärzten“ beschrieben. Fast alle 700 Inhaftierten in diesen Kliniken werden chemisch mit Neurotoxinen a.k.a. „Medikamenten“ gefoltert, und auch wochenlange Fixierungen und monatelange Aufenthalte in Isolationszellen sind an der Tagesordnung. In diesen "Kliniken" gibt es zahlreiche ungeklärte Todesfälle, durchweg fragwürdige Copy-&-Paste-Gutachten zu Lasten der Inhaftierten, rechtsradikale sadistische "Pfleger" und massive Einschüchterungen von Inhaftierten und ihren Familien. So zumindest die Erfahrungen der Inhaftierten und Angehörigen. Die Zustände in diesen Kliniken sind derart skandalös, dass man vom größten Skandal der bundesrepublikanischen Nachkriegsgeschichte sprechen kann.
Ich versuche den Skandal mit ein paar Blitzlichtern zu erklären, die ich als literarische Eindrücke verstehe, nicht als justiziable Aussagen, da ich mich mit einigen Interpretationen vielleicht irre. Die Berichte der unten stehenden Whistleblower-Seite decken sich mit den Erfahrungen der Angehörigen und haben nach meiner Einschätzung eine hohe Glaubwürdigkeit. Weitere Informationen und Artikel zum Thema poste ich in den Kommentaren.
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„I’m with you in Haina!“
Alle Angehörigen reden über diese „Klinik“ in Superlativen, und je nach Weltanschauung verwenden sie andere Bilder. Politische Menschen sprechen von einem „faschistischen Vernichtungslager“ und „Folter nach der UN-Menschenrechtskonvention“, literarisch Interessierte reden von „Chef-Ärzten frankensteinischer Provenienz“ und „dem dunkelsten Ort im Universum“ und Christen sprechen von „der Hölle auf Erden“ errichtet vom „Teufel“ persönlich in der Gestalt des ehemaligen Klinikleiters. Jeder, der sich mit der Materie beschäftigt, wird kurz oder lang bei ähnlichen Superlativen landen.
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„I’m with you in Haina!“
Ist die Vitos-Forensik in Haina ein Vernichtungslager? Juristisch lässt sich die Frage einfach beantworten: „Nein, die Vitos-Forensik ist eine Klinik für Forensische Psychiatrie, in der psychisch kranke oder suchtkranke Straftäter entsprechend den Maßregeln der Besserung und Sicherung untergebracht werden.“ Doch lässt man die Sprachspielereien einmal weg, dann erkennt man: In mehr als 30 Jahren wurde in diesen „Kliniken“ nicht ein Mensch „geheilt“. Es gibt lediglich zwei Wege, diese „Kliniken“ zu verlassen: Entweder man ist tot, oder man ist emotional, sozial und körperlich zerstört. Nicht die Folterer entscheiden darüber, was Folter ist, sondern die Gefolterten.
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„I’m with you in Haina!“
Viele der Inhaftierten sitzen monatelang in Isolationshaft, also in Zellen mit Bett und Klo. Es wird von Inhaftierten berichtet, denen das Wasser im Hochsommer rationiert wurde, sodass sie aus ihren Kloschüsseln trinken mussten.
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„I’m with you in Haina!“
Es wird auch berichtet, dass einigen Inhaftierten kurz vor ihrem Gerichtsprozess die psychiatrischen Drogen entzogen worden sind, sodass sie mitten im Entzugsdelirium vor Gericht aussagen mussten.
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„I’m with you in Haina!“
Unser Bild der Forensik ist durch die Medien geprägt, und wir denken schnell an Pädophile und Serienmörder. Die gibt es, keine Frage. 90 Prozent der Forensik-Insassen haben jedoch eher kleinere Bagatelldelikte bis mittelschwere Straftaten begangen und wären nach herkömmlichem Strafrecht entweder auf Bewährung verurteilt oder schon lange entlassen. Nackt mit Karnevalsmaske über den Zebrastreifen tanzen, Schwarzfahren, eine betrunkene Kneipenschlägerei, jemanden im Supermarkt mit dem Einkaufswagen anrempeln, ein „Stöckle“ auf die Straße werfen, etc. dürfen kein Grund sein, Menschen lebenslang wegzusperren.
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„I’m with you in Haina!“
Wer Psychopathen und Sadisten sucht, ist in der Vitos-Forensik am richtigen Ort und findet sie vermutlich bei den Ärzten und Pflegern. Wer Menschen mit real-paranoiden Gedanken am Rande des Nervenzusammenbruchs sucht, findet sie bei den Angehörigen der Inhaftierten. Wenn man jedoch Menschen sucht, die sich zwanghaft normal verhalten müssen, dann findet man sie bei den Inhaftierten.
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„I’m with you in Haina!“
Die Gutachten, mit denen man in der Forensik landet, basieren auf einem Paragraphen aus der Zeit des Nationalsozialismus („§ 63“) und auf zwei Prämissen: a) Es gibt „psychische Krankheiten“ und b) die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Straftat ist messbar. Beide Prämissen haben keinerlei wissenschaftliche Validität und die Gutachten haben somit auch keine wissenschaftliche Gültigkeit. Die Gutachter empfehlen daher fast durchweg, dass der Aufenthalt in der Forensik verlängert werden solle, um sich vor falschen Prognosen zu schützen. Für Inhaftierte bedeutet das: Einmal Forensik – immer Forensik!
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„I’m with you in Haina!“
Die Forensik-Inhaftierten sind die verlorenen Seelen unserer Gesellschaft. Niemand traut sich, die Zustände dort publik zu machen:
* Angehörige fürchten, dass ihre Verwandten gefoltert werden, wenn sie an die Öffentlichkeit gehen.
* Die Inhaftierten befürchten Restriktionen und dass sie niemals entlassen werden
* Die Presse hat Angst vor einer Klagewelle der Kliniken.
* Richter haben die Urteile selbst abgesegnet und möchten ihre Profession nicht in Frage stellen.
* Ärzte haben sich für die Forensiken „missbrauchen“ lassen.
* Politiker sind in den Skandal direkt involviert, sitzen zum Teil im Aufsichtsrat der Vitos-Forensik oder haben die Skandale jahrelang ignoriert.
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„I’m with you in Haina!“
Vielleicht ist der Skandal der Vitos-Forensiken so groß, dass er mit den üblichen rechtsstaatlichen Mitteln nicht mehr händelbar ist. Die Auswirkungen auf Justiz (Abschaffung des § 63), Medizin (fehlende Validität und Prognosequalität von Gutachten) und Politik sind sondergleichen. Und hinzu kommt: Es geht um ein Milliardengeschäft. Dennoch sollte das niemanden davon abhalten, den Skandal bekannt zu machen. Ein vermeintliches „es geht nicht anders“ ist keine Rechtfertigung für zum Himmel schreiendes Unrecht! Ich möchte daher jede(n) dringend bitten, Kontakte zu Politikern, Anwälten, Organisationen, Pressevertretern und Ärzten zu nutzen, um dieses Thema endlich an die Öffentlichkeit zu bringen! Es wird Zeit, dass ein wenig Licht in die tiefschwarze Dunkelheit kommt!
#freehaina
forensikwhistle.wordpress.com
forensikwhistle
Forensik Blackbox der Psychiatrie
Eingestellt von psychiatrielager.blogspot.com um 06:29 Keine Kommentare:
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