Montag, 3. Oktober 2016

https://vernichtungslager.wordpress.com/todeslisten/

W Niemczech wciaz istnieja obozy zaglady, w ktorych kazdego roku zostaja zamordowani tysiace zdrowych ludzi. Ludzie ci, na pds falszywych opinii rzeczoznawczych wystawianych przez niemieckich psychiatrow zamykani sa w psychiatriach gdzie poddaje sie ich "leczeniu " prowadzacym do smierci. Ponizej  lista zamordowanych /niepelna/ po Niemiecku

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Todeslisten

 Kurzbericht vom 29.09.2009 (Kursiv = BKH Straubing Seite 1 von 4)

07.12.90 1 Manael Haber wird auf der Station B 2 wegen Unruhe auf dem Zimmer in den Fixterungsraum (Fixe) verlegt und dort nach mehrmaliger Verabreichung einer Injektion durch Stationsleiter Klemm am nächsten Tag tot aufgefundem Offtztelle Todesursache.- “Organversagen’~ Die anderen Patienten sind sich sicher dass Manael, der wegen der Marotte, jedem Gesprächspartner leicht ins Gesicht zu schlagen, von Klemm tot gespritzt wurde Dies war der erste Todesfall Im BKH Straubing. Exaktes Datum unbekannt,- Zwischen 1990-91

Sept. 92 2 Patient Stein Walter: Von August 1990 bis Juli 1992 Im BKH Straubing,- Verlegung in die Forensik Erlangen. Im September 1992, wurde er dort vom SEK Nürnberg erschossen.

14.12.93 3 Patient Schmid Wig’ried.- Das Fußbalftpiel hier in der Turnhalle, wo auch Dir. Dr. Ottermann mitspielte, wurde nicht einmal unterbrochen, ab man den Sulzid eines weiteren Patienten von der

Station B,1 meldete Dr. Pokolm zum Redakteur der Straubinger Tagszeitung: “…Rufen Sie morgen zu den gblichen Geschäftszeiten in der Klinik an. ” Siehe Str. TZ vom 1 Z 12.1993

19.01.93 4 Alois Nirschl wurde wegen jeder Kleinigkeit vom Stationspersonal der B 2 auf die Disziplinarstation A 1 gebracht Am -19.01.1993 erhängte er sich dort (Str. TZ vom 1 Z 12.1993)

1995 5 Patient Eder Heimat.- 1991-1993 Dn BKH Straubing,- (Er war der 3. und letzte Patient, dem die Flucht aus dem BKH Straubing gelang); Ab 1993 bis zu seinem Tod im Jahre 1995 Patient im BKH Haar.

1996 6 Patient Dieter Pfeeroth: 1991-1992 BKU Straubing,- danach im BKH Lohr. Im Februar 1993; dort beim Ausgang mit dem Zug zu Fr. Gudrun Heilmeier nach Straubing gefahren und dieser beim Erscheinen vor der Wohnungstür mit der Gaspistole ins Gesicht geschossen. Anschließend in einem Hotel in Regensburg einen Suizid mittels Tabletten versucht. Ab März 1993: Rückverlegung ins BKH Straubing bis 1995; Rückverlegung ins BKH Lohr und dort bei einem Ausgang im Jahre 1996 in Frankfurt am Main eine Bank überfallen. Anschließend hat er sich vom ICE-Zug überfahren lassen. Genaues Sterbedatum fehlt.

1997 7 Todessprung vom Städtischen Krankenhaus (BKH Ansbach, wieder ein Forensikpatient)

03.05.99 1 Patient Geiß.- Dessen heutiger Salzidversuch wird bemerkt und verhindert.

01.02.98 8 Patient Lade Horst verstirbt auf der A 2 an Gehirnschlag

24.10.99 9. Trauergottesdienstfür den am 20.10.99 im Elisabeth-Krankenhaus verstorbenen Karl Schappo.  Er ist an” Versagen der inneren Organe” gestorben.

2000 10 Drexler Michael erstickte im BKH Mainkofen ca. 60-jährig an Lungenversagen (Krebs)

17.11.00 11 Brohr Dieter verstarb im BKH Mainkofen knapp 43-jährig Ende 2000 an Nierenversagen, weil man ihm die Dialyse verweigerte.

24.11.00 2 Pat. Fechner teilt mir (lachend) “das Neueste von Haar” mit: “Der (Patient) Hager hat dem (Patient) Nikolaizak einen Spitzhammer in die Schläfe geschlagen, so dass dieser stecken geblieben ist. Mich erschlittert diese Sache, weil ich die ganze Vorgeschichte kenne, die ja auch in deren Akte stehen müsste. Es scheint, als würden gefährliche Amokläufe absichtlich provoziert.

2001 12 Tod durch Herzinfarkt des Gefangenen Uwe K. im BKH Ansbach

2001 13 Unbekannter erstickte sich im BKH Mainkofen nachts mit Plastiktüte in der Iso. Dienst: Pfleger Weber

2002 14 Thilo ??? verstarb an einer Überdosis Rauschgift im BKH Mainkofen. Dienst: Dr. Wessels

09.06.02 J Verletzung der Farsorgepflicht bei Herzpatienten: Seinen heutigen Angaben nach blieb Pat. Braun-Neamann nach Ankunft vom Elisabeth -Krankenhaus auf der Station A 1 drei Tage unversorgt und
ging daher in Hungerstreik.

27.10.02 15 Patient Jürgen Beetz (im BKH Straubing “Schalkell genannt) wird viel zu spät vom BKH Mainkofen ins Deggendorfer Krankenhaus gebracht und stirbt dort um 9 Uhr an Blinddarrn-Durchbruch. (Sein Fall am 05.11.97 in der AZ: “Geht das, im Knast und bei Einbruch zugleich”)

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Kurzberichtupdate vom 29.09.2009 (Kursiv = BKH Straubing Seite 2 von 4

2002 16 Tod durch Kehlkopfkrebs des Gefangenen Hans B. im BKH Ansbach

2003 17 Bani Josef verstarb knapp 49-jährig im BKH Mainkofen an Herzinfarkt. Dienst: Dr. Wessels

2003 4 Aman Erich bekam einen Bypass.

03.02.03 18 Von PÜL Ochs erfahre ich, dass er den Pat J9rgen Whtke (34 J) um 8 Uhr wecken wollte, aber erschrak, weil dkser Über Nacht gestorben und bereits kalt war. Ab Beruhigung sei Ihm, (H. Ochs) das NeuroleptIkum AtosH verabreicht worden. Noch am 31.01.03 hatte Patient Whike wegen der kurz vorher erhaltenen Clatyl – Depotspritze sehr gejammert und dann die Arbeit (bei uns In der Korbflechteret) abgebrochen. Er ist angeblich am 03.02.03 um ca. l» Uhr an Erbrochenem erstickt. (Beachte die Überschreitung der HalbwerlUlt von Clatyll)

17.02.03 5 Pat, Rinkl Martin (19 J) bricht zusammen und wird In das Elisabeth-Krankenhaus gebracht. (man beachte die vorausgegangene Sedierung!)

16.09.03 6 Fr. Tölge, Stationsärztin der A 1, bringt mir meinen, an Pat Hein gerichteten, Brief wieder zurück, “da H. Hein noch zu krank” sel. Wir sind alle besorgt um den Mitpatienten Hein, da wir um seine Vergangenheit, seine Verzweiflung und seine letzte Neuroleptika – Vergiftungserscheinung vom 10.06.03 Bescheid wissen.

12.02.04 7 Wir erfahren Im Modellbau durch Mitpatient Wein, dass sich Pat. Latella (Station Cl) “nachts “aufgeschlhW hat” und mit dem Sanka ins Elisabeth – Krankenhaus gebracht worden ist. Daher müssen ab jetzt geöffnete Blechdosen vorerst am jeweiligen Stützpunkt abgegeben werden. (Der dritte Suizidfall unter Oberarzt Neudecker und sein erster Fall hier im BKH Straubing).

April 04 19 Expatient Gronau Roy.- 1977 JVA Straubing, 1991 BKH Straubing, 1993 Ansbach, 1998 BKH Straubing, Feb. 2004 Erlangen bis zum Krebs-Tod im April 2004. (Er war dauerhalft eingesperrt und wurde starker Raucher.

22.06.04 8 Patient Jung Klaus klagt, dass er das (persönlichkekszerstörende) Sedierungsmittel Melleril einnehmen mitsse, um den beantragten PC erhalten zu können. Die Anordnung stamme von Oberarzt
Neudecker. (Klaus “sitzt” seit 34 Jahren, hat aber kein Kind genital entstellt, so wie dies ein Berliner Arzt hundertfach straffrei vollzog!). Man vergleiche in diesem Fall die Berichte der SZ vom 09.08.01: “Freigänger missbraucht Dreijährige” mit dem 24.03.99, S. 15: “Anzeige gegen Berliner Arzt wegen Beschneidune’, um nur einen von zahlreichen Arzt/Justizskandalen zu nennen.

27.06.04 20 5:45 Uhrfri7h: Pat. Sven Kentmerzell wird erhängt In seiner Zelle aufgefunden. Es ist der vierte Salzidfall unter Oberarzt Neudecker und sein zweiter Fall hier im BKH Straubing. Oberarzt Neudecker hieß frilher Nowoc2yn, kam aus Hamburg und wechselte kn Juni 2006 nach Landshat,- Der Name heißt In slowakisch “Neuer Tag.

07.07.04 9 Pat, Jaschkowiz wird Ins Elbabeth-Krankenhaus gebracht, weil er angeblich keine Luft mehr bekommt. (Symptom trhY hier gewöhnlich bei schädigenden Sedierungen auf.

07.07.04 10 03.08.04 Pat. Frank von der Station B 3 wird ebenfalb mit Sauerstoffmaske Ins Elisabeth-Krankenhaus gebracht, weil er angeblich keine Luft mehr bekommt

27.08.04 11 Patient GOnther “Siegfried”‘ von der Station E 1 Ist “umgefallen” und auf die A 2 -Krankenstation gebracht worden.

30.09.04 21 Patient Paul Henson, der 35 jährige Texaner, geboren In Hoaston, wurde um 18 Uhr tot In seiner Zelle auf der Station E 2 am Türscharnier der Tolletfentfir hiingend aufgefunden worden.

27.12.04 22 Patient Bierkant, Ab 1994 hn BKU StraubIng, . wurde sediert und kam am später ins BKH Mainkofen. Er ist am 27.12.04 im Krankenhaus Passau während der Operation an Herzversagen mit knapp 40 J. gestorben.

2004 23 Tod durch Krebs des Gefangenen Gerhard M. im BKH Ansbach

24.01.05 12 Pat. Schnorrpfell (er sitzt seit Über 32 Jahren durchgehend) wird am frÜhen Morgen wegen Herzinfarkt per Sanka Ins Elisabeth-Krankenhaus gebracht.

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Kurzberichtupdate vom 29.09.2009 (Kurs» = BKH Straubing Seite 4 von 4

04.02.08 24 Dorf Waggang von der Station D 2 wird vom Sanka um Z45 mit Herzproblemen ins Ellsabethenkrankenhaus gebracht

14.03.08 25 Dorf Woygang (D 2) wird um 19.00 wieder mit Herzproblemen Im E-Krankenhaus gebracht

Frühjahr 29 Lea W. (war erst Im BKI-I Straubing) verstarb im Frühjahr 2008 im BKH Taufkirchen. Sie hat angeb2008 lich zu viel Wasser getrunken. (Vergiftung durch Neuroleptika erzwingt extremen Waiserkonsum, das wissen alle Arzte und verbieten daher das Übermäßige Trinken von Wasser.

11.01.09 B 30 Im Gottesdienstraum beten wir das Sterbegebetft7r den knapp 68-Jährigen Patienten, Herrn Karl K Schimmer, der heute Morgen beim Aufschluss tot aufgefunden worden Ist. (Er verstarb angeblich an H- einer Embolle) Zustilndig waren Stadonsarzt Schafttel und Oberarzt Blendl
s
19.01.09 B 31 Von gestern auf heute Ist der ca. 35-jährige, russlanddeutsche Patient Waldemar Maron auf der K Station E 1, durch Suizid verstorben. Dass sich der Boxer am oberen Schrankgriff mit Schnürsenkeln erhängt hatte, wurde Inzwischen mehrfach bestddgl. Waldemar Maron war erst ein halbes Jahr

S auf der Stadon E L Bekannt war, dass er an Depressionen lft Zuständig waren Stadonsarzt Müller
und Oberarzt Blendt

23 01.09 32 Der 52-Jährige Patient GQnther Siegfried verstarb heute an Nierenversagen. Auf der Station A 1
begrÜßte er Nemankämmlinge vom Fenstergitter aus mit dem Satz: , Willkommen in der Hölle”.

02.02.09 33 Der 45-Jährige Patient Lasto Plucel Ist heute Nachmittag hier Im BKH verstorben (Oberärzdn Met-
tok, Stationsarzt Grold)

04.08.09 34 Der 46-Jährige Rad! Heimert wurde heute friih tot In seiner Zelle auf der A 1 aufgefunden

03.09.09 26 Patient Arnold Beterbach von der Stadon F 2 wurde vom Sanka abgeholt, das erfuhren wir heute früh In der Korbflechterei Lückenhafter Nachtrag, da ich ab 2010 (ohne meinen PC) in Gabersee war. 1.10.13 27 35 Costa Nikolaedis t suizidiert “nach Art des Hauses”

6.01.13 28 36 Fischer Michael t suizidiert “nach Art des Hauses”

31.12.13 37 Grammeter Jürgen verstarb ca. 55-jährig an Versagen der inneren Organe auf der B 1. (Er
hatte seit 2 Monaten Jahr Sportverbot)

Diese Auflistung von Selbstmordert, Selbstmordversuchen und Zusammenbrüchen ist nicht vollständig, sondern nur ein kleiner Ausschnitt der tatsächlichen Vorfälle. Viele Todesfälle aus Bezirkskrankenhäusern werden überhaupt nicht namentlich bekannt. Über die genauen Todesursachen herrscht gezielt Unklarheit: Hinter “Herzversagen”, “Versagen der inneren Organe”, usw. steht oft jahrelanges Martyrium, das sowohl auf psychischer, als auch chemischer Ebene stattfand. Perspektivlosigkeit, Gleichgültigkeit “zufällige” Fehlennittlungen, Fehlbegutachtungen, Fehlurteile, kontaminierte Lebensmittel, seit 2013 Flour-kontaminiertes Trinkwasser und fehlende echte ärztliche “Unterstützung” fördern das “sozialverträgliche Frühableben” per “Sich- Totrauchen oder Suizid.

Man bräuchte also nur in den einzelnen Bezirkskrankenhäusern, Justizvollzugsanstalten, Psychiatrien, Krankenhäusern, die Akten etwas genauer und kritischer durchleuchten: Viele scheinbar “normal” Verstorbene sind ganz sicher verstorben “worden”, wenn auch oftmals aufgrund sehr langsamer, subtiler Tötungsmethoden wie sie z.B. die modernen Neuroleptika in Holte und Fülle legal bereithalten für den “modernen PsychiatriearzV’. Wer wissen will, was tatsächlich passiert, der muss sich ein ganz eigenes Bild schaffen durch persönliche Kontaktaufnahme mit noch mündigen Psychiatrie- Opfern. Doch wer sich die Mühe macht und sich nicht von offizieller Stelle blenden lässt, wird schnell die richtigen Antworten bekommen,. Viele Menschen sind heutzutage zu Unrecht seit vielen Jahren eingesperrt und werden zu Unrecht verunglimpft als “psychisch kranke Rechtsbrecher” und ähnlichem Unsinn. Diejenigen, die so etwas verursachen, sollten für ihr Tun Schadensersatz (auch beim Steuerzahler) leisten müssen, denn sie taten es für viel Geld ohne jede Menschlichkeit!

Die Survival, Evasion, Resistance and Escape (SERE) erforschte in Guantanamo: Psychischer Schmerz ist gleich körperlichem Schmerz und umgekehrt. Lange oder schwere Psychoqual führt in der Regel zum Zerfall der Persönlichkeit.

Fakt ist, dass mehrere Untergebrachte hier im BKH die schrecklich qualvolle, langsame Folter des Erstickens bis zum Tode wählten.

Die jorensische Fachkornpetenz” hat der Postbote “Postel” als “Oberarzr’ eindrucksvoll enttarnt. Er schrieb etwa 70 jorensische Stellungnahmen`% also ärztliche Verwahrgutachten, wurde enttamt ynd trat im Fernsehen auf um aufzurütteln. Nichts ist passiert!

Datum Qual tot (Todes-) Strafe auf Deutsch in bayerischen Forensiken

Kurzberichtupdate vom 29.09.2009 (Kursiv = BKH StraubIng Seite 3 von 4

24.01.05 12 Pat. Schnonpfell (er sitg seitaber 32 Jahren durchgehend) wird antfrühen Morgen wegen Herzinfarktper Sanka Ins Elisabeth-Krankenhaus gebracht,

02.02.05 13 Erster Solz(d- Versuch in diesem Jahr: Pat. Agatan Becir (Tarke) Station E 1 hat sich beide Arme
aufgeschnitten und wird In das Elisabeth-Krankenhaus eingeliefert.

01.06.05 14 Nachbenterkung zur “ärztlichen Versorgung ” meiner rechten Hand am 2& 05.02 Da,alles unbehandelt blieb, wuchs eine Sehne des rechten Mitte#Mgers, bisher sichtbar, fälschlicherweise mit der Haut des Handrackens zusammen. Siehe auch Akte 1/ 187. Mein Halskettchen, ein Geschenk von Fr.
Ebertseder, bleibt verschollen. Siehe Akte IV/94 und /98).

29.07.05 24 Patient Edmund Naszek “Eddy” 1991 S”on B 3, 1994 In Haar, 2004 kn Frühjahr wieder hier Im BKH Straubing isthente 57-Jährig Im Elisabeth-Krankenhaus gestorben.

26.10.05 15 Pat Söldner wird auf die Disziplinarstadon A 1 verlegt. Der angebliche Sicherungsgrund.- Prof. Dr.
Nedopil hatte Ihm gesagt, dass er aufgrund seiner Tat nie wieder freikommen würde. Darauf sagte
der seit 26. OZ 1983 dauerhaft eingesperrte Söldner: “Da kann Ich mich ja gleich aulhängen

2005 25 Schönmeier (aus Landau) erstickte sich im BKH Mainkofen mit Plastiktüte

10.07.06 16 Patient Kothiebter (Samuel?): Von 1994 bis Sommer 2000 im BKII Straubing, dann bis Februar 2001
im BKH Ansbach. Ab März 2001 bis Ende April 2002 im BKH Straubing; Dort auf der Station B 3
wegen der Sedierungen meist im Bett, danach in der Forensik Erlangen bis Anfang März 2005 auf
Zelle mit Pat. Grimme; Diesem sagte er, dass er wegen der medikamentös verursachten Herzprobleme
nicht mehr laufen könne. Am 09.05.2005 wurde er ins BKH Mainkofen verlegt

2007 26 Hartmann Reinhold erstickte 60 jährig un BKH Mainkofen an Lungenversagen

2007 27 Aschenbrenner Hans erstickte knapp 61-jahrig im BKH Mainkofen an (schwarzem) Blut in der Lunge.
Sein Freund Hummel Franz protestierte gegen die Zustände und wurde von Fr. Dr. Lausch mit
“Wegsperren” bedroht.

03.04.07 17 Patient Rainer Müller kommt mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Elisabeth-Krankenhaus. (Es war eine
Lungenembolie) Er ist angeblich seit 26 Jahren eingesperrt. (u. a. im BKII Straubing, von 1996-2002
in der Landesklinik Merzing, und derzeit wieder im BKH Straubing.

29.04.07 18 25.04.07.- Erster Satztdversuch In diesem Jahr auf der Stadon B 2.-
Pat. Mayerhofer weist während der Messe unseren Pastoratreferenten auf den Sätztdversuch von
Mittwoch hin. (Pst, Bajrovic hatte sich mit zerschlagenen PorzeIlanscherben In der Stadons-kÜcke
aufgeschlOU Er wurde sofort In den FixIerungsraum abgefghrt, wo er seither Isollert lebte,

17.05.07 19 Padent Ganter von der Stadon B 2 Ist von Stationsarzt Ahnendinger In den Fbrierungsraum (Fixe)
gesperrt worden, weit er einen Satztdversuch unternommen hat (AufschUtzen miftels Porzellan-
scherben).

06.06.07 20 Patient Hein geht auf eigenen Wunsch zu seinem Schutz vor Salzid in den’Fixierangsraum und wird
danach auf die” Geschlossene” DiszipUnarstadon A 1 verlegt

07.07.07 21 Rainer Müller kommt wieder Ins Elisabeth-Krankenhaus. Angeblich Lungenproblem (Raucher)

14.07.07 22 19m Uhr: Roman Frommelt (30.01.63) meldet der Pflegerin Bettina (Station D 1, heute 32 Grad
Umgebungstemperatur), dass seine rechte Seite wie gelähmt sei. A VD – Ärztin Tölge wird gerufen.
Um 221-1 Uhr kommt der Notarztwagen und bringt Herrn Frommelt in das Elisabeth- KrankeInhaus.
Diagnose.- HerzJnfarkt Nach vier Tagen auf der Intensiv- Station wird Roman wieder Ins BKH
Straubing zurackgebracht.

19.07.07 2 3 Pat. Engelbrecht von der Station C 1 verletzt sich in svizidaler Absicht am Hals und wird In das Eit-
sabeth-Krankenbaus eingeliefert.
August 28 Tod durch Himschlag des Gefangenen Manfred H. im BKH Ansbach
2007

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An
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider,
Kongresspräsident und
Präsident der DGPPN
DGPPN Kongress 2009, ICC Berlin

Berlin 24.11.2009
Sehr geehrter Herr Prof. Schneider,
hiermit fordern wir die sofortige Suspendierung von

Frau Prof. Dr. med. Sabine C. Herpertz,
DGPPN Vorstand im Bereich Psychotherapie und Psychosomatik,
z.Zt. Direktorin der Klinik für Psychiatrie der Universität Heidelberg.

Wir fordern eine Suspendierung von allen aktiven Ämtern und Funktionen bei der DGPPN und ihrem Vorsitz bei allen Symposien, Debatten und Workshops, und insbesondere beim Plenarvortrag „Perspektiven der Psychotherapie” des DGPPN Kongresses 2009 am Samstag, 28.11.2009, in dem ausgerechnet „über die Gründe gescheiterter Behandlungen” referiert werden soll.

Begründung:

Frau Prof. Herpertz steht als hauptverantwortliche Psychiaterin im Mittelpunkt einer Aneinanderkettung psychiatrischer Fehlschläge und gescheiterter Behandlungen, die mit vier Todesfällen endeten.

Am 8.1.2006 verübte der 25 Jahre junge Mario Hagemeister nach 5 Monaten psychiatrischer Behandlung in der Universitätspsychiatrie Rostock Selbstmord. Er wurde als Privatapatient von Frau Prof. Herpertz mit 8 verschiedenen Psychopharmaka (5 Neuroleptika, 2 Antidepressiva, 1 Benzodiazepin) sowie mit Elektroschocks und Fixierungen behandelt. Er erhielt u.a. das von Novartis hergestellte Neuroleptikum Leponex und erlitt bei einer plötzlichen Dosiserhöhung einen epileptischen Krampfanfall. Drei Tage nach seinem Tod wurde dem Vater diese Behandlung von Mario mit über 32 000 Euro in Rechnung gestellt.

Am 2. März 2004 verbrannte der 22-jährige Patient Thomas Juritz in seinem Bett. Vorher war er auch in der Unipsychiatrie Rostock behandelt worden, deren Leiterin Frau Prof. Dr. Sabine Herpertz seinerzeit war. Unter dem Einfluss von Leponex machte Thomas Juritz einen Selbstmordversuch, er sprang vom Balkon im 4. Stock. Seine Mutter berichtete, dass sie einmal unter den Sachen ihres Sohnes in der Klinik ca. 10 Probepackungen Leponex. Wenige Stunden nach seiner Überführung von der Unipsychiatrie Rostock in ein angeschlossenes gemeinde-psychiatrisches Übergangswohnheim verbrannte Thomas Juritz unter bis heute ungeklärten Umständen in seinem Bett.

Im Januar 2008 erhängte sich der 44-jährige Patient Herr R. H. in einem Waldstück. Auch er war von Prof. Dr. Sabine Herpertz in der Universitätspsychiatrie Rostock behandelt worden.

Am 22.05.2008 sprang der Patient R.Z. von einem Kirchturm in den Tod. Der zweifache Vater war ebenfalls in der Unipsychiatrie Rostock behandelt worden. Auch er hatte — wie Mario Hagemeister — nur einen Tag Ausgang aus der Psychiatrie bekommen, den er für seinen Selbstmord nutzte. Es besteht der Verdacht, dass Frau Prof. Dr. Sabine Herpertz gegen folgende Paragraphen der Berufsordnung der deutschen Ärztinnen und Ärzte verstoßen hat:

Auszug aus der Präambel:
“Für jede Ärztin und jeden Arzt gilt folgendes Gelöbnis:
Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen. Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben. Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patientinnen und Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein.”

Regeln zur Berufsausübung 1. Grundsätze

Para 1— Aufgaben der Ärztinnen und Ärzte:
(1) Ärztinnen und Ärzte dienen der Gesundheit des einzelnen Menschen und der Bevölkerung.

(2) Aufgabe der Ärztinnen und Ärzte ist es, das Leben zu erhalten, die Gesundheit zu schützen und wiederherzustellen, Leiden zu lindern, Sterbenden Beistand zu leisten und an der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf ihre Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzuwirken.

Frau Prof Herpertz war behandelnde Chefärztin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock, Gehlsheimer Straße 20, 18147 Rostock.

Aus Dokumenten, Auszügen der Patientenakte und Unterlagen, die auf der Internetseite http://www.psychiatrie.kilu.de nachzulesen sind, ergibt sich folgender Sachverhalt:

Mario Hagemeister war ein lebensbejahender, fröhlicher junger Mann. Nach Abschluss seines Abiturs im Jahre 2000 begann er sein Studium des Wirtschaftsingenieurwesen an der Universität Bamberg. Nach einem Jahr wechselte er nach Rostock. Er liebte Philosophie und gute Bücher. Allerdings konsumierte Mario seit seinem 14. Lebensjahr regelmäßig Cannabis. In seiner Studienzeit in Rostock übertrieb er es mit dem Drogenkonsum. Sein Vater, pensionierter Rektor einer Hauptschule in Nordwestfalen-Lippe, berichtete, dass sein Sohn ihn am 4. Februar 2004 völlig aufgelöst angerufen habe und halluzinierte. Sein Vater brachte ihn aus Sorge in die Unipsychiatrie Rostock, Gehlsheimer Straße 20, 18147 Rostock. Der Vater berichtete, dass Mario 2 Wochen später in die heimatnahe Psychiatrie in Telgte, Westfalen, verlegt worden sei, wo er 2 Wochen in der geschlossenen Abteilung gewesen sei, danach aber regelmäßig übers Wochenende zu seinen Eltern fahren konnte. Nach ca. 3 Monaten verließ Mario die Psychiatrie und nahm sein Studium in Rostock wieder auf.

Allerdings habe Mario ambulant weiterhin Psychopharmaka nehmen müssen — gleichzeitig habe er auch seinen Drogenkonsum wieder aufgenommen. Frau Prof. Dr. Sabine C. Herpertz, Chefärztin und Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Rostock, habe Mario Hagemeister als ambulanten Privatpatienten behandelt. Ein Drogenentzug sei allerdings nicht durchgeführt worden.

Am 02.08.2005 wurde Mario Hagemeister nach einem Rückfall erneut in die psychiatrische Klinik der Uni Rostock eingeliefert. Bis zu seinem Selbstmord am 08.01.2006 sei er in dieser Klinik mit diversen Psychopharmaka, die schwerwiegende Nebenwirkungen haben, sowie mit Elektroschockbehandlung traktiert worden. Er wurde mit verschiedenen Psychopharmaka in hohen Dosen regelrecht vollgepumpt. Weder ein Drogenentzug noch eine Psychotherapie, die der Hausarzt empfohlen habe, seien durchgeführt worden. Unter dem Einfluss von Psychopharmaka sei Mario immer verschlossener und weltfremder geworden. In dieser Zeit habe Mario innerhalb von 4 Monaten circa 30 Kg abgenommen.

Marios Vater, Herr Günter Hagemeister, habe Notizen seines Sohnes gefunden, die er über Psychiater und die Wirkung der Psychopharmaka verfasst habe:

“Der Psychiater blickt dann jedenfalls zurück und schaut, was wem geholfen hat, und dann gibt er ihnen Empfehlungen — und vielleicht pumpt er sie auch mit Tabletten voll. Sie dürfen davor nicht zurückschrecken; das alles geschieht nur zu ihrem Besten. Auch wenn die Nebenwirkungen sie in einen sabbernden, steifen, hirnlosen Zombie verwandeln…”

Gemäß vorliegender Medikamentenblätter aus der Krankenakte wurden dem damals 25-jährigen Mario Hagemeister regelmäßig fünf verschiedene Neuroleptika, ein Benzodiazepin sowie zwei Antidepressiva verabreicht. (Medikamentenblatt und Fixierung)

Im einzelnen war Mario Hagemeister demnach den Wirkungen und Nebenwirkungen folgender Psychopharmaka ausgesetzt gewesen:
Benzediazepin – Tavor ® (Lorazepam) Depressionen gehören zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen ebenso wie Verwirrtheit, Demaskierung einer Depression und Schwindelgefühl. Sehr häufig: Sedierung, Müdigkeit und Benommenheit. Weitere Nebenwirkungen sind Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Halluzinationen, Angst, Spannungszustände, innere Unruhe, Realitätsverlust, Verhaltensstörungen sowie Suizidgedanken / versuch.

[Pharmazeutischer Hersteller: Wyeth]
Neuroleptikum – Leponex ® (Clozapin) Nach den Präparateinformationen kann Leponex u.a. sehr häufig Schläfrigkeit / Sedierung auslösen, Kopfschmerzen, Tremor, Akathisie, extrapyramidale Symptome, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Harninkontinenz, Müdigkeit. Weitere Nebenwirkungen: Unruhe, Konfusion, Delir, Kreislaufkollaps — bis zum Herzstillstand, Atemdepression / Atemstillstand, fulminante Lebernekrose und unerklärlicher plötzlicher Tod.

[Pharmazeutischer Hersteller: Novartis]
Neuroleptikum – Haldol ® (Haloperidol) Gemäß Präparateinformationen kann Haldol u.a. zu Spätdyskinesien führen, zum malignem neuroleptischen Syndrom, zu Müdigkeit, Unruhe, Benommenheit, depressiven Verstimmungen, Lethargie, Schwindelgefühl, Kopfschmerzen sowie zu Sprach-, Gedächtnis- u. Schlafstörungen, zur Störung des Atemrhythmus, Atemnot, Lungenentzündung.

[Pharmazeutischer Hersteller: Janssen-Cilag]
Neuroleptikum – Abilify ® (Aripiprazol) Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören Benommenheit, Schlaflosigkeit, Akathisie, Schläfrigkeit, Tremor, verschwommenes Sehen, Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Kopfschmerzen. Gelegentlich wurden auch Suizidgedanken u. Suizidversuche berichtet.

[Pharmazeutischer Hersteller: Bristol-Myers Squibb].
Neuroleptikum – Seroquel ® (Quetiapin) Als Nebenwirkung tritt u.a. sehr häufig Schläfrigkeit auf, Benommenheit, Schwindelgefühl. Auch Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, Krampfanfälle werden aufgeführt. Selten: Gelbsucht sowie ein malignes neuroleptisches Syndrom. Sehr selten Spätdyskinesien und das StevensJohnson-Syndrom (= Eine lebensbedrohliche Hautkrankheit, die Hautauschlag und Wunden auf den Schleimhäuten verursacht).

[Pharmazeutischer Hersteller: AstraZeneca]
Neuroleptikum – Solian ® (Amisulprid) Nebenwirkungen umfassen per Präparateinformation u.a. Kammerflimmern od. Herzstillstand, was zum plötzlichen Tod führen kann. Extrapyramid. Störungen wie Tremor, Schläfrigkeit, Schwindel, Spätdyskinesien, Krampfanfälle, Übelkeit, Erbrechen, Schlaflosigkeit, Angst, Agitiertheit.

[Pharmazeutischer Hersteller: Sanofi-Aventis]
Antidepressivum – Ergenyl chrono ® (Natriumvalproat) Die Nebenwirkungen umfassen u.a.: Dosisabhängig häufig Gewichtszunahme, erhöhter Appetit oder Appetitlosigkeit. Auch von gelegentlicher Reizbarkeit, Hyperaktivität, Verwirrtheit ist die Rede, von Halluzinationen, Schläfrigkeit, Tremor, gelegentlich Kopfschmerzen, Stupor bis hin zum transienten Koma, Muskelschwäche, Bewegungsstörungen, Demenz mit zerebraler Atrophie (Gewebeschwund im Gehirn).

[Pharmazeutischer Hersteller: Sanofi-Aventis]
Antidepressivum – Lithium Apogepha ® (Lithium) Nebenwirkungen gemäß Präparateinformationen umfassen u.a. Muskelschwäche, Tremor mögl., geringe Sedierung, Schwindel, Libidoverlust. Sehr selten Verstärkung eines M. Parkinson, Nierenschäden, Demaskierung des Brugada-Syndroms (= Patienten dieser Erkrankung sind scheinbar völlig herzgesund, können aber bereits im Jugend- und frühen Erwachsenenalter einen plötzlichen Herztod erleiden).

[Pharmazeutischer Hersteller: Apogepha]
Die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) hat beim Bundesinstitut für Medizinprodukte und Arzneimittel (BfArM) Akteneinsicht betreffend Informationen über gemeldete Arzneimittelwirkungen wie Gewalt, Aggression und Suizid beantragt. Daraufhin erhielt die KVPM im Mai 2009 Auszüge aus der Datenbank über unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) des BfArM, zu denen seit 1989 bis zur Gegenwart Fälle von Selbstmord und Selbstverletzung, Feindseligkeit und Aggression gemeldet wurden. Auffällig darin sind hohe Fallzahlen bei vielen Psychopharmaka.

Die Psychopharmaka, die Mario Hagemeister verabreicht wurden, tauchten ebenfalls in diesen Unterlagen der Bundesarzneimittelbehörde auf. Im einzelnen wurden der Zulassungsbehörde zu diesen Psychopharmaka folgende Fälle gemeldet:

Vorfälle von Suizid u. Suizidversuch, Feindseligkeit u. Aggressionen seit 1989:

Lorazepam (Tavor) 1.691 davon 13 vollendete Suizide, 15 Suizidgedanken Clozapin (Leponex) 122 davon 13 vollendete Suizide, 6 Suizidgedanken,
59 Suizidversuche. Haloperidol (Haldol) 77 davon 9 vollendete Suizide, 5 Suizidgedanken,
40 Suizidversuche. Aripiprazol (Abilify) 104 davon 13 Suizidgedanken, 53 Suizidversuche Quetiapin (Seroquel) 236 davon 10 vollendete Suizide, 9 Suizidgedanken,
104 Suizidversuche. Amisulprid (Solian) 65 davon 7 vollendete Suizide, 6 Suizidgedanken,
25 Suizidversuche. Natriumvalproat (Ergenyl) 27 davon 1 vollendeter Suizid, 1 Suizidgedanken,
10 Suizidversuche. Lithium (Lithium) 225 davon 28 vollendete Suizide, 8 Suizidgedanken,
106 Suizidversuche

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, Bundesinstitut für Medizinprodukte und Arzneimittel

Mittlerweile machen auch psychiatrische Experten öffentlich, dass es durch Neuroleptika zu einer erhöhten Mortalität kommt. So schreibt z.B. Volkmar Aderhold, Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie & Psychotherapeutische Medizin, der am Institut für Sozialpsychiatrie der Universität Greifswald tätig ist in seinem Artikel Mortalität durch Neuroleptika, der 2007 im Magazin Soziale Psychiatrie veröffentlicht wurde:

“Obwohl plötzliche Todesfälle durch Neuroleptika bereits seit den 1960er Jahren bekannt sind, wurden erst in den letzten Jahren mehrere systematische epidemiologische und kontrollierte Verlaufsstudien in hochrangigen Journals publiziert. … Die erhöhte Suizidrate seit Anwendung der Neuroleptika liegt wahrscheinlich … (2) in pharmakogenen Effekten durch und nach Neuroleptika, z.B. ne uroleptikainduzierte Depressivität, Dysphorie und Akathisie (Lehmann 1996, 2002), ‘neuroleptisches Diskontinuitätssyndrom” mit Reboundeffekten (Gilbert et al. 1995; Tranter et al. 1998), Intensivierung von Psychosen nach Neuroleptikabehandlung …”

Dr. med Dieter Lehmkuhl, Psychiater und Psychotherapeut, der bis 2006 den Sozialpsychiatrischen Dienst in Berlin-Reinickendorf leitete, schrieb in seinem Vorwort Nihil nocere! – Eine Einführung zum Beitrag ‘Mortalität durch Neuroleptika’ von Volkmar Aderhold: “Aderholt geht es jedoch nicht primär um die Diskussion Atypika-Typika, sondern um den Stellenwert von Neuroleptika in der Behandlung der Psychosen überhaupt, nicht zuletzt angesichts des hohen Risikos schwerer körperlicher Erkrankungen und vorzeitiger Sterblichkeit … Nihil nocere gilt als fundamentaler Grundsatz ärztlichen Handelns. Die klinische Praxis aber zeigt, dass bei der Anwendung von Neuroleptika (NL) allzu oft aus Ohnmacht, Unbedachtheit, Unkenntnis, Desinformation, aus interessengeleiteter Fortbildung und fehlenden Alternativen dagegen verstoßen wird. Aderhold schlussfolgert: ‘dass in einer wissenschaftlich unabhängigen Psychiatrie ein solcher für viele Patienten fataler Skandal nicht passiert wäre.'”

Trotz der erdrückenden Belege für die schwerwiegenden und gefährlichen Neben- und Auswirkungen von Neuroleptika, Antidepressiva und Benzodiazepinen wurde Mario Hagemeister monatelang regelmäßig damit behandelt und dann, am 01.10.2005, in verwirrtem Zustand aus der Uni-Psychiatrie Rostock ins Wochenende entlassen – allerdings wurden weder seine rund 470 km entfernt wohnenden Eltern, noch Freunde oder Bekannte über seine Wochenendbeurlaubung informiert. Mario sei dann am 02.10.2005, halb nackt und völlig desorientiert, an einer Bushaltestelle aufgegriffen worden. Mario berichtete, dass er sich “todlaufen” wollte, wie er seinem Vater mitteilte.

Am 04. oder 05.10.2005 habe der Vater, Günter Hagemeister, die behandelnde Psychiaterin Frau Prof. Dr. Herpertz damit konfrontiert. Sie habe es angezweifelt.

Gemäß Fixierungsprotokoll sei Mario vom 02.10. – 07.10.2005 mit Unterbrechungen, also 5 Tage und Nächte am Bett fixiert worden, mit halbstündigen Überwachungsintervallen. Zwei Wochen später habe der mittlerweile gebrochene Mario dem Pflegepersonal gegenüber geäußert, dass er am liebsten von einem Hochhaus springen und nichts mehr merken wolle. Seine Suizidgedanken und Absichten waren den Psychiatern und dem Pflegepersonal hinlänglich bekannt. Bis Weihnachten 2005 habe sich sein Zustand so verschlechtert, dass er nicht über die Feiertage nach Hause fahren durfte, obwohl die Familie ihn abgeholt und rund um die Uhr betreut hätte und zudem zwei Ärzte zur Betreuung zur Verfügung gestanden haben. Das Suizidrisiko sei der Chefärztin Frau Prof. Dr. Sabine Herbertz zu groß erschienen.

Am 7.01.2006 habe Mario seiner Freundin Julia am Telefon gesagt, wie schlecht es ihm ginge und wollte ihr auch nicht versprechen, dass er sich nichts antun würde.

Trotz wiederholt angedeuteten Suizidgedanken und Intentionen hat die Psychiaterin Frau Prof. Dr. Sabine Herpertz ihren Privatpatienten Mario Hagemeister am 08.01.2006 für 12 Stunden in einen Tagesurlaub geschickt, obwohl Mario den Beurlaubungsschein nicht unterschrieben hat. Im Vorgespräch habe er Frau Dr. Herpertz vielmehr nicht versprechen wollen, im Rahmen seines Freiganges keine Drogen zu nehmen. Trotzdem wurde er am 08.01.2006 auf Tagesurlaub geschickt. Wieder seien weder seine Eltern noch seine Freunde über Marios Ausgang informiert worden. Um Mitternacht sprang er vom Dach des Hotels Neptun in den Tod.

Am nächsten Tag, dem 09.01.2006, habe sich die Psychiaterin Prof. Sabine Herpertz am späten Nachmittag telefonisch bei den trauernden Eltern gemeldet, um die weitere Behandlung Marios zu besprechen. Zu dem Zeitpunkt habe sie weder gewusst, dass Mario bereits seit ca. 17 Stunden tot war, noch, dass er nicht in die Klinik zurückgekehrt war, obwohl sie seine persönlich behandelnde Psychiaterin und zudem die Leiterin der Klinik war und der hunderte von Kilometern entfernt lebende Vater bereits von der furchtbaren Todesnachricht seines Sohnes erfahren hatte.
Nach dem Tod von Mario Hagemeister behauptete die Psychiaterin Prof. Herpertz am 10.01.2006 in einem Brief an den Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Schuff-Werner der Uni-Psychiatrie Rostock: “… für akute Suizidalität ergab sich in ausführlichen Gesprächen keinerlei Anhalt”. Dabei hatte sie ihm wenige Wochen zuvor verboten, Weihnachten zuhause zu verbringen, weil er ‘extrem suizidgefährdet sei’, wie Günter Hagemeister in seinem Gedächtnisprotokoll festhielt.

Ebenso beziehe sich der Assistenzarzt Herr Dr. Kumbier, der Mario erst seit etwa 4 Tagen gekannt und seine Behandlung genehmigt habe, in seinem eigenen Bericht vom 09.06.2006 auf den Bericht seiner Chefin Frau Prof. Dr. Herpertz, der zu dem Zeitpunkt aber nicht vorgelegen haben kann, da er noch gar nicht geschrieben war. Desweiteren seien für den Privatpatienten Mario Hagemeister ausdrücklich die Chefärztin und in Vertretung der Oberarzt verantwortlich gewesen, und nicht die Assistenzärzte.

Der Gipfel der verantwortungslosen psychiatrischen Fehlschläge, die schließlich im Tod eines jungen Menschen ihr Ende fanden, ist die Rechnung der Klinik der Universität Rostock an den Vater des verstorbenen Mario Hagemeister, die sich für die Behandlung von Mario in der Psychiatrie auf 32.697,57 Euro beläuft. Mit dieser Rechnung wurde an den Tagesurlaub von Mario am 08.01.2009 plötzlich eine “Entlassung” geknüpft, so dass sein Tod offiziell nicht die Statistik “Patientenabgang durch Tod” des Hauses befleckt.

Wie oben bereits beschrieben, haben sich drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Behandlung in der Psychiatrie Rostock ereignet. Wir fordern die DGPPN auf, eine unabhängige Untersuchung aller vier Todesfälle im Zusammenhang mit der psychiatrischen Uniklinik Rostock einzuleiten, insbesondere im Hinblick auf die verabreichten Psychopharmaka und deren laut Fachinformation und Beipackzettel bekannte Nebenwirkungen, zu denen häufig Aggressionen und Suizidgedanken gehören, sowie im Hinblick auf die Dosierung dieser Mittel (Erhöhung, Reduzierung, Wechsel, Kombination – alles Faktoren, die ebenfalls unvorhersehbare Reaktionen auslösen können).

Weiter fordern wir die DGPPN auf, Frau Prof. Herpertz bis zum Abschluss der Ermittlungen von allen aktiven Ämtern und Funktionen bei der DGPPN und beim DGPPN Kongress 2009 zu suspendieren, wie z.B. von ihrer Tätigkeit im wissenschaftlichen Programmkomitee, von ihrem Vorsitz bei allen Symposien, Debatten und Workshops sowie beim Plenarvortrag “Perspektiven der Psychotherapie” am Samstag, 28.11.2009, in dem u.a. “über die Gründe gescheiterter Behandlungen” referiert wird.

Zudem sollte geprüft werden, welche Verflechtungen Frau Prof. Dr. Sabine Herpertz mit den pharmazeutischen Herstellern der Psychopharmaka hat, die Mario Hagemeister verordnet wurden. Eine schnelle Recherche hierzu im Internet ergab bereits folgende Anhaltspunkte:

Frau Sabine Herpertz war Referentin beim 7. Kongress der GPGF in Heidelberg, 2005. Sponsoren der Veranstaltung waren u.a. die Pharmafirmen Astra Zeneca, Lilly Deutschland, Janssen-Cilag, Bristol-Myers Squibb, GlaxoSmithKline, Novartis, Organon, Lundbeck, Sanofi-Aventis, Wyeth-Pharma.

Frau Sabine Herpertz war im Programmkomitee des 25. Symposiums der AGNP in München, 2007. Die Veranstaltung wurde von 8 Pharmafirmen gesponsert, darunter Astra Zeneca, GlaxoSmithKline, Lilly Deutschland, Pfizer und Wyeth.

Frau Sabine Herpertz hatte die wissenschaftliche Leitung und weitere Funktionen beim 6. Hansesymposium in Rostock, 2008, ausgerechnet im Hotel Neptun, wo sich 21/2 Jahre zuvor ihr Expatient Mario Hagemeister vom Dach gestürzt hatte. Die Veranstaltung wurde u.a. von den Firmen Bristol-Myers Squibb, JanssenCilag, Lilly Deutschland, Lundbeck, Merz, Novartis und Pfizer gesponsert.

Frau Sabine Herpertz war Referentin beim V. Innovationskongress in Berlin, 2009, an dem auch zwei hochrangige Vertreter der Pfizer Pharma GmbH teilnahmen, einer davon sogar als Referent. Die Veranstaltung wurde u.a. von den Herstellern Roche, Pfizer und Novartis gesponsert.
Wir empfehlen die zuständige Ärztekammer in die Untersuchung einzubeziehen, um in Erfahrung zu bringen, welche vertraglichen Vereinbarungen Frau Prof. Dr. Sabine Herpertz mit den o.g. pharmazeutischen Herstellern hat.

Wir bitten Sie, uns über das Ergebnis und die Schlussfolgerungen Ihrer Untersuchung des DGPPN-Vorstandsmitglieds Prof. Dr. Sabine Herpertz schriftlich zu unterrichten.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Trepping

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