Montag, 23. März 2015

Dr. Strate im Interview in der Neue Juristische Wochenschrift (NJW)



Dr. Strate im Interview in der Neue Juristische Wochenschrift (NJW)

Das bestätigt nach Jahren meine Erfahrung mit der Vios Klinik Haina, Gießen, Riedstadt. Menschen werden hier ausgebeutet und benutzt, wer seine Rechte in Anspruch nimmt wird schwerst Sanktioniert . Sanktionen entstehen aus reiner Willkür. Diagnosen stellen hier nicht nur die sogenannten Ärzte sondern auch die faulen Pfleger. Pfleger haben die einzige Aufgabe. Patienten den ganzen Tag zu schikanieren und zu bedrohen, anschließend wird dann dem Patienten eine Bedrohung unterstellt.

Dr. Strate im Interview in der Neue Juristische Wochenschrift (NJW):Forensische Psychiatrie kommt dem Kaffeesatz gleich
Die von nahezu allen Richtern und Anwälten gelesene extrem sorgfältig redigierteNeue Juristische Wochenschrift (NJW), in der vor allem aktuelle Urteile dokumentiert werden, die für die Rechtsentwicklung wichtig sind, hat in der Nr. 11 ein ganzseitiges Interview mit Gerhard Strate veröffentlicht. Dass zeigt, dass sein Buch "Der Fall Mollath" in Juristenkreisen sehr ernst genommen wird und hoffentlich die weitere Diskussion um den § 63 in Richtung Abschaffung dieses Unrechtsparagraphen befördert. Siehe Inhaltsverzeichnis unten: http://rsw.beck.de/rsw/upload/NJW/NJW_Inhalt_11_2015.pdf

Wir zitieren aus dem Interview - vollständig nachzulesen z.B. in jeder Bibliothek einer Universität mit Juristenausbildung:
NJW: Herr Strate, von forensisch-psychiatrischen Sachverständigen halten Sie nicht viel. Ihrer Meinung nach ist deren Wirken mit einem Rechtsstaat unvereinbar. Können Sie uns das erläutern?
Strate: Seit rund 150 Jahren versuchen Nervenheilkundler, den Ursachen psychischer Erkrankungen auf die Spur zu kommen. Das Ergebnis dieser Bemühungen geht gen Null. Stattdessen begnügt sich die heutige Psychiatrie mit Klassifikationssystemen wie dem ICD 10, die im Grunde keine Diagnosen darstellen, sondern die Zuordnung bestimmter Verhaltenssymptome zu bestimmten Krankheitsbildern sind. Mehr nicht. Kein Arzt ist daran gehindert, trotz mangelnder Kenntnis über die eigentlichen Ursachen psychischer Erkrankungen sich um die beschädigte Seele eines Patienten zu bemühen. Schlimm wird es aber, wenn die Psychiatrie, obwohl sie über die Erfassung von Symptomen nicht hinauskommt und im Grunde nichts weiß, als so genannte forensische Psychiatrie über Schuld oder Unschuld, über Freiheit oder Unfreiheit eines Menschen oder gar über vermeintliche Therapien unter Anwendung körperlichen Zwangs (mit-)entscheidet. Die Arbeitsergebnisse der forensischen Psychiatrie erfüllen mehrheitlich nicht ansatzweise die Mindestanforderungen, die man an jedes andere Beweismittel stellen würde, sondern spinnen ihre Opfer in ein dichtes Gewirkt aus halbgaren Mutmaßungen und über-griffigen Feststellungen ein. Ältere Damen, die den Kaffeesatz lesen, arbeiten auf gleichem Niveau....

Der Alltag in der psychiatrischen forensischen Psychiatrie Haina, Gießen, Riedstadt, Eltville besteht aus Bedrohungen, Erpressungen.
Arbeitstherapie ist gleich Zwangsarbeit
sinnvolle Therapie finden hier nicht statt
Therapeuten verdrehen jedes Gespräch und benutzen es gegen den Gefangenen.
Zwangsmedikation ist hier Alltag - wer keine Medikamente nimmt bekommt keine Lockerungen oder kommt in den Bunker. Das ist der Alltag hier.
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