Mittwoch, 20. Mai 2015

Meine schreiben an Sozialministerium v. 18.11.2011 ohne reaktion vom seite Sozialmin.

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Neurorehabilitation nach SchädelhirnverletzungenW. Oder
Rehabilitationszentrum Meidling, Allgemeine Unfallversicherungsanstalt

Seite 20
Ungünstige Medikamente in der Neurorehabilitation
Ungünstige, v.a. der motorischen Rehabilitation abträgliche Medikamente sind Neuroleptika,
Benzodiazepine und Barbiturate, mit Einschränkung zentrale Alpha-Antagonisten wie Clonidin.
Diese Medikamente haben eine sedierende, katecholamin- und die plastische Umstrukturierung
blockierende Wirkung, interferieren mit dem Bewegungslernen in der Neurorehabilitation und
sollten deshalb, wenn möglich reduziert, abgesetzt bzw. gar nicht verwendet werden. Der nega-
tive Effekt von Benzodiazepinen im Sinne einer Verschlechterung kognitiver Funktionen und der
Lernfähigkeit wird durch GABAerge Wirkungen mit negativen Auswirkungen auf die funktionelle
Reorganisation erklärt. Neuroleptika bewirken als weitere Nebenwirkungen ein Parkinsonoid,
kardiotoxische Effekte (Reizleitungsstörung: „torsades de pointes“), verstärken exekutive
Dyskunktionen und sollten bei Aggressivität und psychotischen Störungen nur niedrig dosiert
und kurzfristig eingesetzt werden. Neuere Substanzen wie Risperidon sollten aufgrund ihrer
geringeren Nebenwirkungen klassischen Substanzen wie Haloperidol; Thioridazin oder Tiaprid
vorgezogen werden. Trizyklische Antidepressiva sollten mit Vorsicht aufgrund ihrer
amnestischen und anticholinergen, eine delirante Verwirrtheit begünstigenden Effekte eher
vermieden werden, sind andererseits in niedriger Dosierung aufgrund ihrer Wirksamkeit bei
Schmerzen in der Rehabilitation auch sinnvoll. Auch Antiepileptika sind auf Grund von Sedie-
rung und kognitiver Verlangsamung problematisch und sollten nur bei begründetem
Epilepsieverdacht indiziert werden.
Fördernde Medikamente in der Ne
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