Mittwoch, 20. Mai 2015

Meine Schreiben v. 18.08.2011 an Sozialministerium ohne Antwort

Mgr. Ing. Bogna Sobierajska-Ruth 
Langenselbold, 18.08.2011
Platanenstr. 10a
63505 Langenselbold


Vitos Klinik für Forensische Psychiatrie
Riedstadt
Per. Fax an Ärztliche Dir. Frau Dr. Sara Gonzales
06158-87813-7008
An die Leitung der Forensischen Psychiatrie Riedstadt Frau Gonzalez

Zu Kenntnis:
Sozialministerium Wiesbaden Frau Nöcker,
Landgericht Darmstadt,
RA Schneider- Addae- Mensah

Betr.: Klaudiusz Palm

Da der zuständige Psychologe Herr Müller mir die Antwort auf meine fragen verweigert hat, mit den Worten wenden Sie sich an die Klinikleitung mache ich das hiermit, auch wenn sie in Ihrem letzten schreiben an mich geschrieben haben mit einer Antwort kann ich erst aus Zeitgründen in einigen Wochen erwarten. Als Gerichtlich bestellte Betreuerin für Klaudiusz Palm, möchte ich Sie hiermit bitten mir folgende Auskünfte über mein Sohn Klaudiusz zuschicken:
  • Wie viel wiegt Klaudiusz jetzt (am 18.08.2011).
Laut Gutachten vom Prof. Müller aus Göttingen im März 2011 wog Klaudiusz 84 Kg bei einer Größe von 183cm. Jetzt sieht er so aus als würde er 50-60 kg wiegen. Er sieht sehr schlecht aus ich habe Angst, dass wenn es so weiter geht kommt es zum tragischen ende. Bitte lassen Sie ihn untersuchen um den Grund zu finden für seine so schnelle und starke Gewichtabnahme in 5 Monate 20-30 kg.
  • Ich habe Sie gebeten eine Blut und Herz Untersuchung zu machen weil Klaudiusz Blaue Lippen hatte und wackelte beim laufen- Ergebnisse von einem unabhängigen Labor (Laboruntersuchung) habe ich leider nicht bekommen.
  • Sie haben mich Benachrichtigt, dass am 26,06,2011 Haldol 100mg und Risperdal consta 50 mg und am 14,05,2011Dominal 80 mg also die ganzen Medikamente die Klaudiusz Jahre lang verabreicht wurden hat man plötzlich abgesetzt.
Es Stimmt das Neuroleptika und Bensodiazepine schädlich sind für Schädel Hirn Trauma Patienten deswegen habe ich seit 6 Jahren ohne Erfolg gekämpft um die Absetzung und Ausschleichung. Bitte schreiben Sie mir ob man diese Medikamente plötzlich absetzen kann? Kann dass nicht zur Verwirrung führen oder andere schreckliche folgen haben?
In 2006 auch in der Einrichtung in Gießen wo Sie Früher gearbeitet haben wurde ein Endzug von Benzodiazepinen gemacht und damals hat Klaudiusz auch das Essen und Getränke verweigert, und hat auch sehr viel abgenommen.
  • In schreiben vom 26,06,2011 haben Sie wieder eine falsche Diagnose genannt „ Demenz mit wahnhafte Störung“ ( F 02.81) obwohl 4 Gutachter haben diese Diagnose verneint, die haben bestätigt, dass mein Sohn keine Schizophrenie hatte und keine Demenz. Er hat laut Prof. Müller organische Persönlichkeitsstörung ICD-10; F 07,0) nach Schädelhirntrauma, und sein aggressives verhalten ist nur die folge von falscher Behandlung, Einsperrung und keine richtige Therapie und falsche und Schädliche Medikamentengabe oder plötzlicher Endzug.
  • Ich bitte als Betreuerin mir zu erlauben, meinen Sohn jeden Tag zu besuchen und mich um seine Ernährung selbst zu kümmern da das Personal der Forensischen Psychiatrie keine Erfahrung mit SHT Patienten, wie mein Sohn ist, hat–. Es Stimmt, das man ihn nicht zwingen kann aber ihn muss man überzeugen auch wenn es um das Essen geht.
  • Mein Sohn beschwert sich seit Jahren über Schlafstörungen – Ich meine dass der Grund dafür sind die Neuroleptika oder plötzliches absetzen der Medikamente.
  • Ich schicke Ihnen s 20 vom „ Neurorehabilitation nach Schädelhirnverletzungen“ Prof. Oder aus Rehabilitationszentrum Meidling Östereich. Ganze Art. in Internet oder kann ich an Herr Müller per Mail zuschicken.
Zum Schluss in Ihrem Schreiben vom 26,07,2011 Punkt 10 „ Anfragen für persönliche Informationgespräche sollten Sie einige Wochen vorher an uns richten)
Wie lange ist bei Ihnen der Zeitraum einige Wochen, weil wir sofort am 27,04,2011 ein Tag nach der Verlegung von Klaudiusz einen Termin bei Herrn Müller für ein Ärztliches Gespräch angefordert hatten und in einem schreiben an Sie Frau Gonzalez am 05,05,2011.
Seit der ersten Anfrage Fast 4 Monate vergangen also sind das etwas weniger wie 16 Wochen.
Seit der 2 Anfrage bei Ihnen direkt 3,5 Monate14 Wochen.

Weiter steht in dem Schreiben der Forensik Haina vom 08,04,2011 unter Punkt Sicherungs-/Lockerungsstatus zum Entlassungszeitpunkt.
„In Gemeinschaft wird er mechanisch mit Fesselgurt gesichert und situativ bis 2 Stunden am Tag heraus genommen“. Es ist so von Herrn DR. Ralf Werner am 08,07,2011 durch Stempel und Unterschrift bestätigt worden.
Ich kann nicht sagen, dass so stimmt den mein Sohn trägt die Stahlfessel weiter, auch nach dem mein Mann Ihr Pflegepersonal darauf hingewiesen hat und das Schreiben vorgelegt.
Er bekam die Antwort so was haben wir hier überhaupt nicht.

Sie wussten von dem Fesselband schon ab dem Schreiben vom 08,04,2011 warum, wurden dann die Fessel nicht schon längst besorgt.

Mit freundlichen Grüßen
Bogna und J.Ruth
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